close
Zum Inhalt springen

Joseph Felten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Joseph Felten (* 9. Februar 1851 in Düren; † 11. Dezember 1929 in Bonn) war ein deutscher katholischer Theologe und Hochschullehrer.[1]

Leben und Wirken

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joseph Felten studierte von 1870 bis 1876 Katholische Theologie an den Universitäten Bonn, München, Köln und Würzburg. Im Jahre 1876 promovierte er an der Universität Würzburg zum Dr. theol. Von 1877 bis 1888 war er als Hochschullehrer am Ushaw College in Großbritannien tätig, das zur University of Durham gehört. 1888 wurde Felten außerordentlicher und 1892 ordentlicher Professor für Neues Testament an der Universität Bonn. Seine Emeritierung erfolgte 1921. Der Ehrentitel Päpstlicher Hausprälat wurde ihm 1913 verliehen, der Titel Apostolischer Protonotar 1924.

Veröffentlichungen (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Papst Gregor IX. in seinem Verhältnisse zu Kaiser Friedrich II. 1. Theil: Von 1227 bis 1236. Herder, Freiburg/Br. 1886 (= Dissertation Universität Würzburg) (Digitalisat).
  • Papst Gregor IX. Herder, Freiburg/Br. 1886 (Digitalisat).
  • Robert Grosseteste, Bischof von Lincoln. Ein Beitrag zur Kirchen- und Culturgeschichte des 13. Jahrhunderts. Herder, Freiburg/Br. 1888 (Digitalisat).
  • Die Apostelgeschichte. Übersetzt und erklärt von Joseph Felten. Herder, Freiburg/Br. 1892.
  • Neutestamentliche Zeitgeschichte oder Judentum und Heidentum zur Zeit Christi und der Apostel. Zwei Bände. Manz, Regensburg 1910 (2. u. 3. Aufl. 1925) (dieses Werk wurde auch in die italienische Sprache übersetzt).
  • (Hrsg.): Nicolaus Myrensis / Progymnasmata (= Rhetores Graeci, Bd. 11). Teubner, Leipzig 1913.
  • Die zwei Briefe des heiligen Petrus und der Judasbrief. Übersetzt und erklärt von Joseph Felten. Manz, Regensburg 1929.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Felten, Joseph. In: Otto Wenig (Hrsg.): Verzeichnis der Professoren und Dozenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1818-1968. Bouvier, Bonn 1968, S. 72f.