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Julia Arlinghaus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Julia Christine Arlinghaus (* 4. Januar 1983 als Julia Christine Bendul in Verden (Aller))[1] ist eine deutsche Wirtschaftsingenieurin und Hochschullehrerin an der Universität St. Gallen.

Leben und Wirken

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Arlinghaus studierte ab Oktober 2002 Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Bremen, wo sie 2007 als Diplom-Wirtschaftsingenieurin abschloss. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität St. Gallen. Dort wurde sie Ende 2011 zur Dr. oec. promoviert. Ab Januar 2012 arbeitete sie als Beraterin für die Porsche Consulting GmbH. Im März 2013 wurde Arlinghaus zur Associate Professorin an der Jacobs University Bremen ernannt. Im August 2017 wechselte sie als Professorin an die RWTH Aachen, im Oktober 2019 übernahm sie die Professur für Produktionssysteme und -automatisierung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Zugleich leitete sie das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung.

Von 2021 bis 2025 war sie Mitglied im Wissenschaftsrat.[2] Seit August 2025 ist Arlinghaus ordentliche Professorin für Logistik & Supply Chain Management an der Universität St. Gallen.[3]

Arlinghaus ist verheiratet und Mutter eines Kindes.

Arlinghaus’ Forschungsschwerpunkte liegen vor allem an der Schnittstelle von Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit in globalen Wertschöpfungsnetzwerken. Hierbei konzentriert sie sich insbesondere auf Industrie 4.0 und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Industrie. Im Bereich der Nachhaltigkeit forscht sie zu Wertschöpfungsketten und insbesondere grüner Logistik. Zudem forscht sie zu Risikomanagement im Bereich von Lieferketten und insbesondere zum sogenannten Peitscheneffekt.[4]

Die Deutsche Verkehrs-Zeitung hat Arlinghaus 2022 den LEO-Award in der Kategorie Zukunftsmacherin verliehen.[5]

Publikationen (Auswahl)

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  • Integration of Combined Transport into Supply Chain Concepts: Simulation-based Potential Analysis and Practical Guidance. Dissertation. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-8349-3957-9 (englisch).
  • mit Stephanie Knizkov: Lean Maintenance and Repair Implementation: A Cross-Case Study of Seven Automotive Service Suppliers. Universitätsverlag, Aachen 2020 (englisch).
  • mit Falko Bendik, Yazgül Fidan, Melanie Kessler und Laura Reinecke: Risikomanagement für die smarte Fabrik: Potenziale der Digitalisierung erschließen - Risiken aktiv managen. Universitätsverlag, Magdeburg 2021.

Einzelnachweise

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  1. Prof. Julia Arlinghaus: Faible für Fabriken. Deutsche Verkehrs-Zeitung, 29. Januar 2020, abgerufen am 27. Juni 2026.
  2. Magdeburger Wirtschaftsingenieurin im Wissenschaftsrat. 5. Februar 2025, abgerufen am 27. Juni 2026.
  3. Berufung: Julia C. Arlinghaus. 1. August 2025, abgerufen am 27. Juni 2026.
  4. Julia Arlinghaus: Den Widerspruch zwischen Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit auflösen. Abgerufen am 27. Juni 2026.
  5. Prof. Julia Arlinghaus: Eine Wissenschaftlerin und Grenzgängerin. 18. September 2022, abgerufen am 27. Juni 2026.