⏰ Aus Ideen wird Umsetzung: Die neue OSS4DPP-Website ist online! Im April haben wir gemeinsam mit der Eclipse Foundation, der DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) sowie dem Federal Ministry for Economic Affairs and Energy bei einem Workshop den Grundstein für eine offene, herstellerneutrale und standardbasierte Referenzimplementierung des Digitalen Produktpasses (#DPP) gelegt. Mit der neuen OSS4DPP-Website wird diese Initiative nun sichtbar. Sie beschreibt die Vision einer offenen Open-Source-Community, die gemeinsam wiederverwendbare Software-Bausteine für den DPP entwickelt – standardbasiert und praxisnah. Die Website zeigt, welche technischen Bausteine künftig gemeinsam entstehen könnten, von APIs und Datenformaten über Validierung bis hin zu gemeinsamen Tests und Referenzkomponenten. Ziel ist es, Doppelentwicklungen zu vermeiden, die Umsetzung des DPP zu erleichtern und Unternehmen eine verlässliche Grundlage für interoperable Lösungen zu bieten. 📅 Ihr möchtet die Initiative mitgestalten? Auf der Website findet Ihr zwei Community-Meetings im September. Ziel ist es, mit einer engagierten Gruppe interessierter Akteure möglichst schnell von der Idee in die Umsetzung zu kommen und erste konkrete #OpenSource-Bausteine gemeinsam zu entwickeln. 🔗 Hier geht es zur Website: https://dpp.eclipse.org/
DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
International Trade and Development
Berlin, Berlin 23,551 followers
DIN erarbeitet Normen und Standards für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.
About us
Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. bietet allen Interessierten die Plattform zur Erarbeitung von Normen und Standards als Dienstleistung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Das DIN ist privatwirtschaftlich organisiert mit dem rechtlichen Status eines gemeinnützigen Vereins. Der Geschäftssitz ist seit 1917 in Berlin. Die Hauptaufgabe des DIN besteht darin, gemeinsam mit den Vertretern der interessierten Kreise konsensbasierte Normen markt- und zeitgerecht zu erarbeiten. Hierfür bringen rund 28.000 Expertinnen und Experten ihr Fachwissen in die Normungsarbeit ein. Auf Grund eines Vertrages mit der Bundesrepublik Deutschland ist das DIN als die nationale Normungsorganisation in den europäischen und internationalen Normungsorganisationen anerkannt. Heute ist die Normungsarbeit des DIN zu fast 90 Prozent europäisch und international ausgerichtet.
- Website
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http://www.din.de
External link for DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
- Industry
- International Trade and Development
- Company size
- 501-1,000 employees
- Headquarters
- Berlin, Berlin
- Type
- Nonprofit
- Founded
- 1917
- Specialties
- Normung, Dienstleistung, Business to business, and Standardisierung
Employees at DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
Locations
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Primary
Get directions
Am DIN-Platz / Burggrafenstraße 6
Berlin, Berlin 10787, DE
Updates
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„Holz, Holz und noch mehr #Holz“ 💚🪵 – so beschreibt Christina Reimann ihre Leidenschaft für den nachwachsenden Rohstoff. Eine Ausbildung zur Schreinerin, ein Studium der Holztechnik, ihre Arbeit bei Deutsche Säge- und Holzindustrie (DeSH) und ein Masterstudium im strategischen Nachhaltigkeitsmanagement führten sie zu ihrer heutigen Rolle als Geschäftsführerin der Zukunft Holz Institut GmbH. 💬 „Mich begeistert die enorme Spannbreite dieses nachwachsenden #Werkstoffes – vom handwerklichen Einzelstück über standardisierte Bauprodukte bis hin zum mehrgeschossigen Gebäude.“ Ihr Weg in die #Normung begann mit einer scheinbar einfachen Frage, deren Bearbeitung nach und nach komplexere Zusammenhänge eröffnete: 🗨️„In meiner Abschlussarbeit ging es um tragende Dachlatten, ein scheinbar simples Produkt. Dahinter stand jedoch eine grundsätzliche Frage: Was ist eigentlich ein #Bauprodukt?“, erklärt sie, und ergänzt: „Damals war die EU-Bauproduktenverordnung noch relativ neu, und mich hat dieses Zusammenspiel aus europäischem Bauprodukterecht, nationalem Baurecht und Normung sofort inhaltlich gepackt.“ Heute bringt Reimann die Perspektive der holzverarbeitenden Industrie in die #Normung ein und engagiert sich in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien. Dabei versteht sie sich als Übersetzerin zwischen Technik, #Standardisierung, Regulierung und industrieller Praxis. 💡 Denn Normung bedeutet für sie vor allem eines: unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und Lösungen zu entwickeln, die in der Praxis funktionieren. 🔗Ihr wollt auch in der Normung mitwirken? Dann klickt hier: https://lnkd.in/gCPJigt6
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☕📰 Lesetipp: Wie entsteht eigentlich Vertrauen in Produkte, die sich kontinuierlich weiterentwickeln? Ob #KI-Anwendungen oder Software: Viele vernetzte Produkte verändern sich nach ihrer Zulassung kontinuierlich. Um Konformität und Vertrauenswürdigkeit auch künftig nachzuweisen, müssen wir unsere Qualitätsinfrastruktur (QI) „updaten". Der Digitale Produktpass (#DPP) schafft künftig mehr Transparenz und erleichtert den Zugang zu Produktinformationen. Doch Transparenz allein genügt nicht. Es braucht eine digitale QI, die gemeinsame Spielregeln schafft und sicherstellt, dass Vertrauen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg erhalten bleibt. #Normung ist ein zentraler Bestandteil der QI. Sie schafft die Grundlage für verlässliche Nachweise, internationale Anschlussfähigkeit und Planungssicherheit. Wer definiert, wie Vertrauen in dynamischen Produkten nachgewiesen wird, definiert auch die Spielregeln des Marktes und damit, welche Produkte schnell zugelassen werden, welche Unternehmen skalieren können und welche Nachweise international anerkannt sind. Das ist nicht zuletzt eine Frage der #Wettbewerbsfähigkeit. Was jetzt getan werden muss, um die Qualitätsinfrastruktur erfolgreich ins digitale Zeitalter zu überführen, und warum Unternehmen diese Entwicklung aktiv mitgestalten sollten, erläutert #DIN-CEO Christoph Winterhalter in der aktuellen Ausgabe seines Newsletters „Was zählt". ⬇️
⚙️ Konformität war lange ein Zustand. Jetzt ist sie ein Prozess. Software, KI-Modelle und vernetzte Systeme verändern sich kontinuierlich. Gleichzeitig diskutieren wir bei solchen Technologien oft über ihren Marktzugang. Das ist wichtig. Aber die eigentliche Frage liegt tiefer: Wie weisen wir künftig nach, dass ein Produkt auch dann sicher und vertrauenswürdig bleibt, wenn es sich nach seiner Zulassung verändert? Die Antwort kann nicht mehr in einer einmaligen Prüfung liegen. Vertrauen muss über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts nachgewiesen werden. Genau dafür brauchen wir eine digitale Qualitätsinfrastruktur, die diesen kontinuierlichen Nachweis ermöglicht. Das Zusammenspiel von #Normung, Metrologie, Akkreditierung, Konformitätsbewertung und Marktüberwachung schaffen genau das, was Märkte brauchen: Vertrauen. Jetzt müssen wir diese Stärke konsequent ins digitale Zeitalter weiterentwickeln. Dafür braucht es Beteiligung. Spielregeln werden in Normungs- und Standardisierungsprozessen konkretisiert. Wer dort nicht mitmacht, überlässt anderen die Entscheidung darüber, wie Innovationen künftig bewertet, geprüft und international anerkannt werden. Wer definiert, wie Vertrauen in dynamischen Produkten nachgewiesen wird, definiert auch die Spielregeln zukünftiger Märkte. Und genau hier entscheidet sich #Wettbewerbsfähigkeit. Welche Rolle der #DPP dabei spielt und was wir jetzt tun müssen, um bei KI-Systemen international den Takt mit vorzugeben, erläutere ich in der aktuellen Ausgabe meines Newsletters „Was zählt“. ⬇️ Jetzt abonnieren. ⬇️
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Sechs europäische Normen für den Digitalen Produktpass (#DPP) sind jetzt im EU-Amtsblatt gelistet. Sie schaffen gemeinsame technische Grundlagen dafür, dass #Produktinformationen künftig einheitlich, interoperabel und entlang der gesamten Wertschöpfungskette nutzbar sind. 🔎 Doch wie sieht ein Digitaler Produktpass eigentlich in der Praxis aus? Das weiß Thomas L. Rödding , CEO von Narravero . Als Co-Vorsitzender des CEN-CLC/JTC 24 hat Rödding die europäische Normungsarbeit zum DPP mitgesteuert. Mit Narravero zeigt er zugleich, wie aus den technischen Grundlagen eine konkrete Anwendung wird. 👕 Zum Beispiel bei einem T-Shirt: 💬 „Das hier“, sagt er, „ist eigentlich stumm. Es hängt im Laden, jemand kauft es, trägt es, wirft es weg. Ende der Geschichte." Dann tippt er mit seinem Smartphone dagegen. Auf dem Bildschirm erscheint eine Karte: Baumwolle aus Griechenland, Garn aus der Türkei, Nähte aus Nordmazedonien. „Jetzt spricht es.“ Narraveros Dienstleistung: Unternehmen laden Produktdaten hoch, verknüpfen Materialien mit Lieferanten, fügen Pflegehinweise und Reparaturoptionen hinzu. Daraus entsteht ein digitaler Begleiter, der etwa als QR-Code abrufbar ist. 🗨️ Für Dr. Inga Ellen Kastens, Chief Communications Officer bei Narravero, steht dabei vor allem der Nutzen im Mittelpunkt: „Der Produktpass muss Nutzen stiften – beim Einkauf, in der Anwendung und besonders nach dem Kauf.“ Der DDP umfasst aber auch die regulatorischen Pflichtdaten wie Sicherheitshinweise, Konformitätsnachweise oder Gebrauchsanweisungen. Dies wird später entscheidend, wenn Zulieferer, Händler oder Behörden auf strukturierte, verlässliche Produktdaten zugreifen müssen. 💡 Damit diese Transparenz funktioniert, braucht es einheitliche technische #Standards. Sie sorgen dafür, dass Hersteller, Handel und Recyclingbranche mit derselben Datengrundlage arbeiten und Informationen entlang der Wertschöpfungskette vergleichbar werden. ➡️ Die im CEN/CLC/JTC 24 erarbeiteten europäischen Normen sind nun harmonisiert und stehen bald im Webshop der DIN Media GmbH zur Verfügung. 🔗 Wie der DPP Produkte künftig „zum Sprechen" bringt, lest ihr im aktuellen A4-Magazin von #DIN: https://lnkd.in/dNYyRgJ2
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⬇️ Warum die neue 𝗗𝗜𝗡 𝗘𝗡 𝟭𝟴𝟮𝟴𝟲 eine wichtige Ergänzung zu 𝗗𝗜𝗡 𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗢/𝗜𝗘𝗖 𝟰𝟮𝟬𝟬𝟭 ist: Mit der neuen europäischen Norm DIN EN 18286 „Artificial Intelligence – Quality Management System for EU AI Act Regulatory Purposes“ steht erstmals ein Standard zur Verfügung, der die Anforderungen des Artikels 17 des EU AI Act an das Qualitätsmanagementsystem für Anbieter von Hochrisiko-KI-Systemen konkretisiert. Dabei stellt sich die Frage: Reicht die DIN EN ISO/IEC 42001 dafür nicht aus? Die Antwort lautet: Nein, denn beide Normen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. 🔷 𝗗𝗜𝗡 𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗢/𝗜𝗘𝗖 𝟰𝟮𝟬𝟬𝟭 unterstützt Organisationen beim systematischen Aufbau und Betrieb eines KI-Managementsystems. Sie schafft die Grundlage für Governance, Verantwortlichkeiten, Dokumentation und die fortlaufende Verbesserung von KI-Systemen. 🔷𝗗𝗜𝗡 𝗘𝗡 𝟭𝟴𝟮𝟴𝟲 baut darauf auf und konkretisiert die regulatorischen Anforderungen des AI Act an das Qualitätsmanagementsystem von Anbietern von Hochrisiko-KI-Systemen. Sie unterstützt Unternehmen dabei, die Anforderungen der europäischen KI-Verordnung nachvollziehbar und strukturiert umzusetzen. 💡 Während DIN EN ISO/IEC 42001 die Grundlagen für ein KI-Managementsystem schafft, konkretisiert die neue DIN EN 18286 die Anforderungen des AI Act an Qualitätsmanagementsysteme für Hochrisiko-KI. Gemeinsam erleichtern sie Unternehmen die strukturierte Umsetzung regulatorischer Anforderungen und ebnen den Weg für vertrauenswürdige KI-Systeme. 🛒 Die DIN EN 18286 wird in Kürze auch über den Webshop der DIN Media GmbH erhältlich sein.
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Normen stehen häufig im Verdacht, Prozesse zu verkomplizieren und Kosten zu erhöhen. Tatsächlich tragen sie jedoch dazu bei, kleinteilige Regulierung zu vermeiden. Das Prinzip, warum Normen zur #Bürokratievermeidung beitragen, ist letztlich simpel: Durch Gesetze werden politische Ziele definiert und Schutzniveaus für die Gesellschaft festgelegt, etwa für Sicherheit, Gesundheit oder Umwelt. #Normen konkretisieren, wie das technisch umgesetzt werden kann. Weil sie gemeinsam von verschiedenen Experten und Expertinnen erarbeitet werden, funktionieren sie in der Praxis – das sorgt für Orientierung und Vertrauen. 🚰 Ein Beispiel ist die Trinkwasserversorgung: Hier gibt es viele Normverweise, die einheitliche Anforderungen an Wasserkontrollen, z. B. auf E. coli oder Legionellen, festlegen. 👉 Durch die Anwendung der referenzierten Normen sparen Unternehmen Geld, weil sie alternativ den Nachweis erbringen müssten, dass ihre Testmethode der geforderten Verlässlichkeit entspricht. 👉 Der Staat spart Geld und Personal, weil er nicht in jedem Einzelfall überprüfen muss, ob Messwerte vertrauenswürdig ermittelt wurden. 👉 Und die Gesellschaft? Kann Leitungswasser aus dem Hahn bedenkenlos konsumieren. 💬 Katja Krüger, Leiterin Regierungsbeziehungen bei #DIN, hat das in unserem A4-Magazin genauer erklärt. Eine effiziente Regulierung und Verwaltung brauchen deshalb auch künftig die bewährte Arbeitsteilung zwischen politischer Zielsetzung (dem „Was?“) und Normung (dem „Wie?“). 📰 Hier lest ihr den kompletten Meinungsbeitrag: https://lnkd.in/eEsexmGw
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Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten wird deutlich: #Wirtschaftssicherheit und #Wirtschaftsschutz sind zentrale Voraussetzungen für #Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz. 🌍 Normen und Standards leisten dabei einen wichtigen Beitrag. Sie schaffen Sicherheit und bieten praxisnahe Orientierung für alle Unternehmen und Organisationen, die sich resilient aufstellen möchten. Mit der 7-wöchigen virtuellen Frühstücksreihe von #DIN beleuchten wir die Rolle der Normung im Spannungsfeld von Geopolitik, digitaler Souveränität, Cybersecurity und dem Schutz Kritischer Infrastrukturen. 𝗦𝗔𝗩𝗘 𝗧𝗛𝗘 𝗗𝗔𝗧𝗘𝗦 📅 Start: 3. September 2026 ⏰ Immer donnerstags | 8:30–9:30 Uhr | online & kostenfrei • 03.09.2026: Normung als Instrument der Geopolitik: Eine Bestandsaufnahme • 10.09.2026: Auf dem Weg zur (Normungs-)Supermacht? Die Normungspolitik der USA • 17.09.2026: Der China-Schock in der Normung: Wie gelingt der praktische Umgang mit Chinas Normungsstrategie? • 24.09.2026: Normung als Schlüssel zur digitalen Souveränität? • 01.10.2026: Wirtschaftsschutz braucht präventive Maßnahmen – Welchen Beitrag können Normen und Standards liefern? • 08.10.2026: Wie steht es um Cybersecurity in Deutschland? • 15.10.2026: Welchen Beitrag kann Normung zum Schutz der Kritischen Infrastruktur leisten? 🔗 Jetzt kostenlos anmelden: https://lnkd.in/exf-XMve
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🤔 Was ist eigentlich das Anwender*innen-Netzwerk für Normen? Die Antwort ist vielschichtig, wie das Interview mit dem ANP-Vorsitzenden Matthias Dusemond zeigt. Er ist bereits seit 16 Jahren Mitglied im DIN-Anwender*innen-Netzwerk ANP und somit ein #ANP-Urgestein. In den verschiedenen Arbeitsgruppen des Netzwerks treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander: von Sachbearbeitenden bis zu Führungskräften, von Start-ups bis zu großen Konzernen. So wird Wissen geteilt und allen Mitarbeitenden gleichermaßen zur Verfügung gestellt. Aber die Arbeit im ANP ist mehr: Sie bietet denjenigen, die #Normen anwenden, die Möglichkeit, sich mit anderen Anwendenden auszutauschen und wertvolles Feedback aus der Praxis direkt an #DIN weiterzugeben. Unsere (Arbeits-)Welt verändert sich jeden Tag. Genauso sind auch Normen kein starres, unveränderliches System. Ein aktuelles Beispiel, erklärt Matthias Dusemond im Video, ist das Thema Künstliche Intelligenz. Im ANP werden aktuelle Entwicklungen direkt aufgegriffen und diskutiert. ✅Ihr möchtet unser Netzwerk kennenlernen oder direkt dabei sein? Informiert euch jetzt auf unserer Website (https://lnkd.in/du8uis59) oder meldet euch per E-Mail unter anp@din.de.
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Künstliche Intelligenz übernimmt immer häufiger sicherheitskritische Aufgaben – von der medizinischen Diagnostik bis zur autonomen Mobilität. Umso wichtiger ist es, dass KI-Systeme zuverlässig geprüft werden, etwa hinsichtlich Robustheit, Cybersicherheit oder Diskriminierungsfreiheit. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass auch die Prüfwerkzeuge selbst vertrauenswürdige Ergebnisse liefern? 🔍 Mit der 𝗗𝗜𝗡 𝗦𝗣𝗘𝗖 𝟵𝟮𝟬𝟬𝟲 „Künstliche Intelligenz – Anforderungen an KI-Prüfwerkzeuge“ steht ein einheitlicher Rahmen für Anforderungen an KI-Prüfwerkzeuge zur Verfügung. Die Spezifikation beschreibt unter anderem Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Korrektheit, Reproduzierbarkeit sowie Schutz vor Manipulation und Datenverlust. Dabei werden KI-Prüfwerkzeuge nicht isoliert betrachtet. Die Spezifikation berücksichtigt ausdrücklich ihr Zusammenspiel mit Prüfverfahren und Prüfumgebung, da verlässliche Prüfergebnisse erst durch das Zusammenwirken aller drei Komponenten entstehen. Ein weiterer Baustein sind standardisierte AI Testing Tool Cards. Sie dokumentieren Prüfwerkzeuge nach einem einheitlichen Schema – etwa hinsichtlich Prüfobjekt, Prüfstufe, Vertrauenswürdigkeitsdimension oder Lebenszyklusphase. Dadurch werden die Eigenschaften und Einsatzbereiche von Prüfwerkzeugen transparent, ihre Vergleichbarkeit verbessert und die Auswahl geeigneter Werkzeuge für unterschiedliche Prüfaufgaben erleichtert. 💡 Die DIN SPEC 92006 ist Teil des KI.NRW Flagship-Projekts "ZERTIFIZIERTE KI", wurde vom Fraunhofer IAIS initiiert und gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Industrie, Wissenschaft und Prüforganisationen erarbeitet. 👇💬 Projektleiter Fabian Malms 🔗 Die DIN SPEC 92006 ist hier kostenlos erhältlich: https://lnkd.in/dQR45S_W
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Wofür brauchen wir Produktkategorieregeln (PCR)? 🤔 In der aktuellen Folge des DIN-Podcasts von Amelie Leipprand erklärt Anna Trawnitschek, Gesamtprojektleiterin des DIN EPD-Programms: „Ohne PCR ist es, als würde ich Produkte mit unterschiedlichen Maßbändern messen. Dann kommen zwangsläufig unterschiedliche Ergebnisse heraus.“ PCR legen fest, wie Umweltwirkungen von Produkten berechnet, dokumentiert und dargestellt werden. So schaffen sie eine einheitliche Grundlage und sorgen dafür, dass Ergebnisse nachvollziehbar und vergleichbar sind. 📏🌱 Jörg Megow, Leiter Strategische Themenentwicklung Resilienz bei #DIN, erläutert dies am Beispiel des Product Carbon Footprint (#PCF). „Der PCF beschreibt die Treibhausgasemissionen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus. Doch welche Daten müssen in die Berechnung einfließen? Welche Annahmen gelten?“ Dafür gibt es die PCR. Die Regeln sind außerdem die Grundlage für die Erstellung einer Environmental Product Declaration (#EPD) – einer verifizierten #Umweltproduktdeklaration, die die Umweltwirkungen eines Produkts transparent über seinen gesamten Lebenszyklus offenlegt. 📊 Warum belastbare Umweltinformationen immer wichtiger werden, wie Umweltdeklarationen entstehen und welche Rolle PCR auch im Zusammenhang mit dem Digitalen Produktpass (#DPP) spielen, erklären Anna und Jörg im Podcast. 🎧 Jetzt in den Podcast der DIN Young Professionals reinhören: https://lnkd.in/dKGjwE_H 🔗 Mehr zum DIN EPD-Programm unter: www.dinmedia.de/epd
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