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elexiko
Bauzeit
Lesartenübergreifende Angaben

 Orthografie

Normgerechte Schreibung:Bauzeit 
Worttrennung:Bau|zeit

 Grammatik- und Kookkurrenzprofil

Grammatische Angaben:verbformen.de
Kookurrenzprofil:suche ...

  Verteilung im elexiko-Korpus

Zahl der Quellen:22(von 31)
Zahl der Jahrgänge:26(von 63)
Frequenzschicht:IX(10.001–50.000 mal belegt)

 Belege (automatisch ausgewählt)

Schriftsprachlich aus dem elexiko-Korpus:
Angesichts der inmitten der schneeweißen Umgebung frierenden Ehrengäste und Anwohner fasste sich auch Landrat Dr. Jürgen Schütz kurz, um mit einer prägnanten Ansprache die Eckdaten dieses Straßenbauprojektes zu nennen. 1997 sei nach Jahrzehnten der Vorarbeit der Planfeststellungs-beschluss seiner Behörde vorgelegt worden, doch wegen der Klagen habe es bis 2001 gedauert, bis dieser Beschluss Rechtskraft erhalten habe. Danach habe man die fehlenden Grundstücke "erworben". Die eigentliche Bauzeit (2003 bis 2005) sei im Vergleich zu dieser Zeitspanne durchaus angemessen gewesen, urteilte Schütz. Durch die neue Straße sei die bisherige Verkehrsführung mitten durch Rohrhof für den Durchgangsverkehr verkürzt worden, statt der bisher 2400 Meter langen Kreisstraße habe man jetzt nur noch eine Strecke von 1200 Metern. (M06/FEB.10640 Mannheimer Morgen, 08.02.2006, Ressort: Hockenheim; Verkehrsfreigabe für die neue K 4143)
viele, die 1982 ihren Arbeitsplatz verloren haben, werden allerdings auch nach der Standortentscheidung vergeblich auf Arbeit hoffen; für die über Fünfzigjährigen werden die Chancen gering sein, meint Bürgermeister Ebner: "aber sie hoffen für ihre Kinder". über die Zahl der neuen Arbeitsplätze kursieren verschiedene Versionen. Politiker, die sich von der Atomfabrik einen Aufschwung für die Region versprechen, wecken gern übertriebene Hoffnungen. Albert Probst, parlamentarischer Staatssekretär im Forschungsministerium, sprach von sieben- bis achttausend Arbeitsplätzen während der Bauzeit. solche Zahlen sind ebenso unrealistisch wie die Schätzungen lokaler CSU-Größen, die von gut zweitausend Dauerarbeitsplätzen ausgehen. (H85/UZ1.16097 Die Zeit, 15.02.1985, S. 19; "Sie hoffen für ihre Kinder ...")
Fast zweitausend Einwohner und Stammgäste des kleinen Ausseerlandes haben z. B. unterschrieben gegen den Wahnsinnsplan, das idyllische Bad Aussee zu untertunneln, damit der heilige Autoverkehr frei fließen kann. Die zwei Tunnels - Kostenpunkt mit Zinsen: rund 700 Millionen Schilling - sind so raffiniert geplant, daß der freie Autoverkehr sich auch weiterergießt zum idyllischen Ort Grundlsee und gleich auch diesen hinmacht. Ohne Tunnel ist heutzutage kein Leben, vor allem nicht für die Tunnelbauindustrie. In vier- bis sechsjähriger Bauzeit werden rund 50.000 Lastautofuhren Tunnel-Aushub und Baumaterial durchs Ausseerland donnern. Dann wird`s vollbracht sein: Statt Aussee, Perle des Salzkammerguts, wird`s einen ganz neuen Ort geben: "Aussee am Tunnel". (O95/JAN.01329 Neue Kronen-Zeitung, 05.01.1995, S. 22; Aussee am Tunnel)