Regenmassen machten am Sonntag nicht vor den Türen der Festspielhäuser in der Salzburger Hofstallgasse halt. Und auch der Jedermann musste sich durch den Regen kämpfen.
Phil Collins hat wegen seiner Alkoholsucht nach eigenen Worten fast sein Leben verloren. Im April 2024 kämpfte der heute 75-jährige Musiker laut einem Bericht der britischen Tageszeitung „The Times“ in einem Schweizer Krankenhaus um sein Leben. „Meine Nieren versagten, meine Organe stellten einfach ihre Arbeit ein. Leute kamen, um sich zu verabschieden“, sagte Collins der Zeitung.
Das Mozarteumorchester belebt unter der Leitung von Adam Fischer Mozarts Jugendoper fulminant. Ein exzellentes Sängerensemble begeistert in der Felsenreitschule.
Die vielfach ausgezeichnete Vorarlberger Autorin Monika Helfer ist am Sonntag nach einem Sturz im Alter von 78 Jahren überraschend gestorben. In ihrem 2020 erschienenen Bestseller "Die Bagage" erzählte sie wie in den beiden Folgewerken "Vati" (2021) und "Löwenherz" (2022) aus ihrer eigenen Familiengeschichte. Mit der Trilogie schrieb sie sich in die erste Reihe der österreichischen Gegenwartsautorinnen. Aus der Politik kamen am Sonntagabend zahlreiche Würdigungen.
Die britische Band Massive Attack hat nach ihrer Verbannung aus Singapur wegen des Hochhaltens einer Palästinenserflagge bei einem Konzert von einer "surrealen Erfahrung" gesprochen. "Wir waren überrascht und enttäuscht, dass unsere gesamte Band von der Polizei festgenommen, isoliert und getrennt befragt wurde", schrieb die Trip-Hop-Band am Sonntag im Onlinedienst Instagram. Die Hotelzimmer einiger Musiker seien durchsucht und die Reisepässe vorübergehend eingezogen worden.
Beim Festwochen-Open-Air im Toscanapark konnte man am Beispiel von Parov Stelar, Pop-Weltstar aus Oberösterreich, studieren, wie schwer es ist, anspruchsvolle Kost unter Leute zu bringen, die nur leicht tanzen wollen.
Wolfgang Descho leitete mehr als drei Jahrzehnte lang die Geschicke des Salzburger Rockhouse, vor kurzem übergab er die Leitung des Hauses. In einer neuen Folge vom Salzburger Popcast blickt Descho zurück auf seine vielseitige Arbeit, die Anfänge der Salzburger Popszene und wie sie sich entwickelt hat, zudem hat er die eine oder andere musikalische Anekdote auf Lager – jetzt in die Folge reinhören!
Der Eurovision Song Contest begeistert und polarisiert: In gewohnt launiger Manier besprechen die SN-Popcaster Bernhard Flieher, Clemens Panagl, Florian Oberhummer und Robert Innerhofer die Acts der heurigen Jubiläumsausgabe in Wien. Sie blicken aber auch auf die ESC-Historie und beleuchten die politische Komponente des großen Wettsingens – jetzt in die neue Folge reinhören!
Bevor sich alle auf die Suche nach bunten Ostereiern begeben, machen sich die SN-Popcaster noch auf die Suche nach Easter Eggs in der Popkultur: Sie schauen auf Hidden Tracks, versteckte Botschaften und andere Überraschungen, denn die Popmusik ist voll von echten und vermeintlichen versteckten Nachrichten – von den Beatles bis Taylor Swift. Jetzt in die neue Folge reinhören!
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Die Festspiele Reichenau haben in der am Sonntag zu Ende gegangenen Jubiläumssaison mit rund 39.000 Gästen einen neuen Rekord erzielt. Die Gesamtauslastung bei 131 Vorstellungen seit 1. Juli lag bei 92 Prozent, wurde am Montag in einer Aussendung Bilanz gezogen. Für 2027 wurde Johann Nestroys "Der Talisman" als Eröffnungspremiere im Theater Reichenau angekündigt. Das Südbahnhotel Semmering bleibe als Spielstätte erhalten, hieß es weiters.
Kaum jemand vermag die Geschichte mit derart emotionalisierender Kraft tänzerisch wiederzubeleben wie Trajal Harrell. Sein 2012 uraufgeführtes Werk "Judson Church Is Ringing in Harlem (Made-to-Measure)" kehrte als Dialog zwischen historischen Unmöglichkeiten und einem nach Antworten suchenden Choreografen im Rahmen von ImPulsTanz nach Wien zurück. Ein inspirierendes "Was-wäre-wenn" der Tanzgeschichte, das am Sonntagabend im Odeon mit Standing Ovations gewürdigt wurde.
Er gehört zu den Göttern des Filmuniversums, war einer jener kreativen Köpfe, die ganze Welten für die Leinwand neu erschufen und die Richtung des Kinos neu justierten: Fritz Lang. Heute vor 50 Jahren starb der große Filmregisseur aus Wien, der in Berlin Geschichte schrieb und unter den Nazis nach Hollywood auswanderte, in Beverly Hills. Bis heute lebendig ist hingegen das filmische Œuvre des Meisters, das zahlreiche Klassiker wie "Metropolis" umfasst.
Die Bregenzer Festspiele haben zum Mitsingen eingeladen: Zum 80-Jahr-Jubliäum des Festivals trafen einander am Samstagnachmittag auf der Seetribüne Amateure, Chöre, Gesangsgruppen sowie Profi-Sänger und Festspiel-Solisten, um beim Singalong gemeinsam berühmte Opernchöre zum Klingen zu bringen. Die mit 6.600 Sängern prall gefüllte Seetribüne imponierte nicht nur als vielstimmiger Klangkörper, sondern dokumentierte eindrücklich die pure Freude am Singen.
Der Carinthische Sommer hat in diesem Jahr 19.200 Besucherinnen und Besucher verzeichnet. Das entspricht einer Gesamtauslastung von 96 Prozent und um 25 Prozent mehr als 2025. Dies teilten die Veranstalter am Samstag, schon einen Tag vor dem Finale am 2. August, mit. 2025 wurden rund 15.400 Gäste gezählt und eine Auslastung von 91 Prozent erreicht.
Der Gang ins Kino boomt wieder, speziell bei jüngeren Personen. Mit ein Grund dafür ist die App Letterboxd. Deren Nutzerzahlen steigen stark. Man legt sich dort ein Profil an und bewertet Filme, oft mit amüsanten kleinen Kritiken. Die lustigsten Kurzkritiken bekommen Likes von anderen Nutzern und stehen dann ganz oben. Es handelt sich sozusagen um eine Art Social-Media-Utopie: eine inhaltsgetriebene App, in der Algorithmen, Bots und KI (augenscheinlich) keine Rolle spielen.