Zu wenig Niederschlag und hohe Temperaturen haben die Pegelstände der österreichischen Gewässer heuer deutlich sinken lassen. Das hat auch Auswirkungen auf die Güter- und Passagierschifffahrt.
Die extreme Hitzewelle und das Rekord-Niedrigwasser der Donau führen in Ungarn zur Energiekrise, zu schweren Schäden in der Landwirtschaft und zu einem nahezu völligen Erliegen des Schiffsverkehrs ...
China vergrößert seinen Einfluss in der Region vor allem mit großen Infrastrukturprojekten. In Laos ist es ein Zug, der chinesische Touristen ins Land bringt, für die örtliche Bevölkerung ist eine Fahrt unerschwinglich.
Inmitten der nächsten Hitzewelle in diesem Jahr pocht die Gewerkschaft vida auf mehr Schutzmaßnahmen für Beschäftigte im Straßenverkehr. Paketzusteller oder Be- und Entlader von LKWs etwa müssten einen Gutteil ihrer Arbeitszeit außerhalb klimatisierter Fahrzeuginnenräume verbringen. In vielen älteren Fahrzeugen fehlten Klimaanlagen, wies die vida am Montag hin. Die Gewerkschafter sehen die Arbeitgeber in der Pflicht, für Wasser und weitere Kühlungsmaßnahmen zu sorgen.
Die schwache Konjunkturentwicklung lässt die Zahl der Arbeitslosen und AMS-Schulungsteilnehmer seit dem Frühjahr 2023 steigen. Ende Juli waren 364.200 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat von 1,3 Prozent. Sinkende Arbeitslosenzahlen gab es am Bau und im Verkehrs- und Lagerwesen, im Handel wurden mehr Arbeitslose verzeichnet.
Die USA haben bei ihrem gemeinsamen Eingriff mit Japan zur Stützung des Yen zu einem höchst ungewöhnlichen Mittel gegriffen: Sie verkauften Euro, um die japanische Währung zu kaufen - anstatt wie üblich Dollar. Das bestätigte ein Händler am Montag laut Reuters nach einem entsprechenden Bericht der "Financial Times". Laut Devisenanalysten will die US-Regierung damit den Eindruck vermeiden, dass sie eine Abwertung des Dollars anstrebt.
Vor 25 Jahren gründeten ihre Väter in Salzburg ein Speditionsunternehmen, das sich von Beginn an auf Spezialaufträge bei Luft- und Seefracht konzentrierte.
Die Bank Austria prognostiziert, dass die österreichischen Exporte nach Asien in den kommenden fünf Jahren deutlich zulegen werden. Grund dafür sei die wirtschaftliche Dynamik der jeweiligen Exportmärkte. Die Ökonomen der Bank erwarten einen besonders deutlichen Zuwachs von mehr als 35 Prozent bei den Ausfuhren nach Indien, gefolgt von den ASEAN-Staaten mit rund 15 Prozent sowie China mit über 10 Prozent, geht aus der am Montag veröffentlichten Analyse hervor.
Die Anzahl der in Österreich transportierten Pakete ist im Vorjahr erneut gestiegen. Damit Kunden die Pakete abseits von üblichen Öffnungszeiten abholen können, setzen die Anbieter von Postdiensten verstärkt auf Abholstationen und Paketboxen. Das Angebot an Paketboxen wurde im Vorjahr mehr als verdoppelt, teilte Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, am Montag in einer Aussendung mit.
Inmitten geopolitischer Spannungen und anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit ziehen die Unternehmensfusionen und -übernahmen (Mergers & Acquisitions) wieder an. Im ersten Halbjahr 2026 stieg die Zahl der Unternehmenskäufe mit österreichischer Beteiligung um 11 Prozent auf 131 Transaktionen, teilte das Beratungsunternehmen EY am Montag mit. Das veröffentlichte Transaktionsvolumen fiel dagegen von 17,3 Mrd. auf 5,6 Mrd. Euro.
Zahlreiche demokratisch regierte US-Bundesstaaten klagen gegen die jüngst von Präsident Donald Trump verhängten Zölle gegen 60 internationale Handelspartner, unter die auch Produkte aus der Europäischen Union fallen. Die 25 klagenden Bundesstaaten werfen der US-Regierung vor, unter dem Vorwand des Kampfes gegen Zwangsarbeit erneut weitreichende Zölle einzuführen, wie aus der am Montag veröffentlichten Klageschrift hervorgeht. Sie sprachen von Willkür.
Die extrem niedrigen Pegelstände an der Donau haben auch in Serbien Auswirkungen auf die Wirtschaft. Besonders betroffen sind die Stromerzeugung sowie die Schifffahrt. Kreuzfahrten sind de facto eingestellt und Frachtschiffe können nur noch rund ein Viertel ihrer Ladekapazität transportieren. Die Donau-Kraftwerke Djerdap 1 und Djerdap 2 produzieren rund ein Drittel weniger Strom, die Versorgung ist laut offiziellen Angaben jedoch gesichert.
Die Aussicht auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Montag deutlich fallen lassen. US-Präsident Donald Trump verzichtete auf einen neuen Angriff auf das Land, um ein schnelles Abkommen zu erreichen. Der Preis für die Nordseesorte Brent sank um 4,08 Dollar oder 4,64 Prozent auf 83,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 4,01 Dollar oder 4,74 Prozent auf 80,66 Dollar.
Inhalt gemerktSie müssen sich anmelden, um die Merkliste nutzen zu können.
Zur Nutzung der Merkliste fehlt Ihnen entsprechende BerechtigungAbbruch