automation (Zeitschrift)
| automation (AUT) | |
|---|---|
| Beschreibung | Fachzeitschrift für Automatisierung in der produzierenden Industrie |
| Sprache | Deutsch |
| Verlag | Henrich Publikationen GmbH |
| Erstausgabe | 1982 |
| Erscheinungsweise | 6 Mal im Jahr |
| Verkaufte Auflage | 20.500 Exemplare |
| Chefredakteur | Joachim Vogl |
| Weblink | automationnet.de (eingestellt) |
| ISSN (Print) | 1612-6475 |
automation war eine Fachzeitschrift für Automatisierung in der produzierenden Industrie. Sie erschien ab 1982 als Flexible Automation und von 2002 bis 2020 als Automation. 2020 wurde das Erscheinen eingestellt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Dezember 1982 erschien im Resch-Verlag, Gräfelfing, die erste Ausgabe 1/1983 von Flexible Automation – als Ableger der Fachzeitschrift Flexible Fertigung. Erster Chefredakteur war Rolf Apitius.
1992 verkaufte Verleger Ingo Resch seinen Verlag mit den Fachtiteln an den Coburger Media Mail Verlag, eine Tochter der WEKA Holding. Aus Resch wurde der Resch Media Mail Verlag. Auf Rolf Apitius folgte im Frühjahr 1994 Michael Lind, der vom Verlag moderne Industrie aus Landsberg wechselte, als Chefredakteur. Unter ihm erfolgte die Ausrichtung der Flexible Automation als Branchenmagazin für anwendungsbezogene Automatisierungslösungen in der Industrie. Damit einher ging eine sukzessive Erweiterung der Themen und redaktionellen Inhalte. Im Herbst 2013 übernahm Joachim Vogl die Stelle des Chefredakteurs.
Aufgrund einer Entscheidung bei WEKA, sich von allen Fachzeitschriften für den Investitionsgüter-Sektor zu trennen, wurde Ende 1996 der Resch Media Mail Verlag aufgelöst und die Flexible Automation sowie die maschine + werkzeug an die Henrich Publikationen GmbH verkauft. Im Herbst 2002 wurde der Zeitschriftentitel in automation geändert. Mitte 2006 wurde das Layout geändert, die Zeitschrift erschien im A4-Plus-Format, mit neuem Logo.
Zum 30. September 2020 wurde mit der Ausgabe 3/2020 das Erscheinen eingestellt. Als Grund wurde die COVID-19-Pandemie angegeben.[1][2]
Inhalt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Mittelpunkt der anwendungsbezogenen Berichterstattung standen beispielhafte Automatisierungslösungen – von der Feldebene über die Steuerungs- und Prozessebene bis zur Betriebsleit- und Unternehmensebene. Vor-Ort-Reportagen, verfahrens- und produkttechnische Neu- und Weiterentwicklungen, Markt- und Branchenanalysen, Unternehmensporträts und Interviews. Im zweijährlichen Turnus erschien eine Sonderausgabe automatica zur gleichnamigen Fachmesse.
Auflage und Vertrieb
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]automation erschien in einer Auflage von 20.500 Exemplaren anfangs achtmal später sechsmal jährlich im Verlag Henrich Publikationen GmbH, Gilching. Die automation wurde an 20.500 Empfänger aus verschiedenen Wirtschaftszweigen verschickt. Die Steuerung des freien Wechselversands jeder Ausgabe der automation erfolgte anhand ihrer jeweiligen Schwerpunktthemen.
Auf der Internetseite automationnet.de wurden zusätzliche Inhalte in Form von Whitepaper oder Videos angeboten. Zudem wurden alle seit 1997 in (Flexible) automation erschienenen Artikel elektronisch in einer Datenbank archiviert und über Schlag- und Stichwort- sowie Volltextsuche auffindbar gemacht.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- automationnet.de (Archivversion), Stand vom 17. August 2020 auf archive.org
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wie wir wurden, was wir sind. – Automation 3/2003, S. 6ff
- „Resch heißt auf bayrisch edel“. – Automation 3/2008, S. 6ff
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ ZDB-Katalog. In: zdb-katalog.de. 13. Dezember 2024, abgerufen am 18. Juli 2026.
- ↑ automation. In: automationnet.de. Archiviert vom am 14. Dezember 2020; abgerufen am 18. Juli 2026.