Fynen
Dieses Buch steht im Regal Reisen und Landeskunde.
„Fynen“ ist nach Einschätzung seiner Autoren zu 20 % fertig
Zusammenfassung des Projekts
[Bearbeiten]Zielgruppe
[Bearbeiten]Alle, die sich für die nordischen Länder interessieren und dabei interessiert an Kultur, Geschichte und Geographie sind
Lernziele
[Bearbeiten]Breites Wissen über das Gebiet, insbesondere in den Bereichen Kultur, Geschichte, Flora und Fauna
Sind Co-Autoren erwünscht?
[Bearbeiten]Jeder kann das Projekt sinnvoll ergänzen oder aktualisieren, ohne die Struktur zu beschädigen.
Themenbeschreibung
[Bearbeiten]- Geographie
- Geschichte
- Kultur
- Flora und Fauna
- Praktische Informationen für Reisende
Kurze Einleitung
[Bearbeiten]Fynen ist ein zu Dänemark gehörendes Inselgebiet in der Ostsee. Fynen gilt neben Jütland und Seeland als eine von den drei wichtigsten Regionen Dänemarks. Das Gebiet ist sowohl historisch als auch geographisch bedeutsam.
Geographischer Überblick
[Bearbeiten]Fynen ist Teil der dänischen Region Syddanmark. Wichtigste Stadt, oft als Hauptstadt Fynens bezeichnet, ist Odense. Die Hauptinsel des Gebiets wird auf Dänisch Fyn genannt. Sie ist etwa 85 Kilometer lang und 60 Kilometer breit und ca. 2985 km² groß. Damit ist sie nicht einmal halb so groß wie die östlich davon gelegene Insel Seeland. Die höchste Erhebung auf der Insel ist der Frøbjerg Bavnehøj mit einer Höhe von gerade einmal 131 Metern. Dies untermauert den eher flachen Charakter Fynens. Der Charakter der Hauptinsel Fyn ist von sanften, welligen Hügeln, breiten Tälern und fruchtbaren Böden geprägt. Im Süden der Insel liegen die Fünischen Alpen (Svanninge Bakker), die allerdings eher hügelig als alpin ist. Fynen ist eine der waldreichsten Regionen Dänemarks. Der Dyrehave bei Svendborg ist einer der größten Wälder der Insel. Viele Wälder grenzen an parkähnliche Kulturlandschaften an, in denen sich häufig Herrensitze finden. Daneben ist die Insel von weiten Feldern und Obstplantagen geprägt. Die Insel Fyn hat eine für die Größe der Insel außergewöhnlich vielfältige Küste. Es wechseln sich flache Sandstrände, Steilküsten, Fjordlandschaften (insbesondere bei Odense) sowie kleine Buchten und Lagunen ab. Die Nordküste ist dabei eher von Sandstränden geprägt, die allerdings in unregelmäßigen Abständen von Fjorden unterbrochen werden. Breite Sandstrände findet man insbesondere bei Kerteminde, größere Dünen sind bei Hasmark zu bewundern. Die Ostküste der Insel Fyn ist dagegen eher von Steilküsten geprägt, die an die Insel Rügen erinnern. Bei Nyborg findet sich eine Mischung aus Sand- und Kiesstränden. Die Südküste ist deutlich flacher als die Ostküste und ist von ruhigen Stränden geprägt, die Sandabschnitte sind dort tendenziell kleiner als im Norden der Insel. Der Westen der Insel hat eine abwechslungsreiche Küste, die allerdings flacher ist als im Osten. Dazwischen fügen sich immer wieder Fjorde in die Landschaft ein.
Daneben gehören auch einige Nebeninseln zu Fynen, die bekannteste davon ist Tåsinge. Diese ist geprägt von sanften Hügeln, weiten Feldern, Obstwiesen, kleinen Wäldern und ruhigen Buchten.
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Schloss Odense
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Nyborger Schloss
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Svanninge Bakker
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Tåsinge Vejle
Kommunen
[Bearbeiten]Fynen besteht aus folgenden Kommunen:
Klima
[Bearbeiten]Fynen liegt in der kühlgemäßigten Klimazone mit starken maritimen Einflüssen. Im Jahresverlauf fallen etwa 600-700 mm Niederschlag, der sich gut über das ganze Jahr verteilt. Im Sommer sind Gewitter möglich, aber seltener als in vielen anderen Ländern und Regionen. Im Winter fällt mehr Schnee als im deutschen Tiefland und es gibt häufig längere Schneewetterphasen, die sich mit Nieselregen abwechseln. Im Sommer wird in Fynen die 30-Grad-Marke häufiger geknackt als im weiter östlich gelegenen Seeland. Typische Sommertemperaturen liegen bei etwa 22 Grad tagsüber und 11-12 Grad in der Nacht. Tage mit ganztägig unter 15 Grad sind auch im Hochsommer möglich, kommen dann aber nur vereinzelt vor. Längere Schlechtwetterphasen sind in Fynen deutlich unüblicher als etwa in Schottland. Der phänologische Frühling erreicht Fynen in der Regel später als Deutschland, aber zeitiger als Norwegen, Schweden und Finnland.
Geologie
[Bearbeiten]Fynen entstand durch das Vorrücken und Abschmelzen des Baltischen Eisschildes während der letzten Kaltzeit. Gletscher lagerten Material in Form von Moränen ab und hinterließen beim Abschmelzen eine hügelige Grundmoränenlandschaft. Bei einem späteren Meeresspiegelanstieg wurden die Täler überflutet, das Fynen von dem europäischen Festland abtrennte. Während der letzten Eiszeit schob sich der sogenannte Baltische Gletscher über Teile der nördlichen Hemisphäre. Dadurch entstanden Grundmoränen (sanfte Hügel, fruchtbare Böden), Endmoränen (markante Höhenzüge), Schmelzwasserrinnen (Täler und spätere Fjorde) sowie Toteislöcher (Senken und kleine Seen). Fynen ist hauptsächlich eine Grundmoränenlandschaft: Es besteht überwiegend aus sanften, welligen Hügeln, breiten Tälern, fruchtbaren Lehmböden und dem Fehlen von einem Mittelgebirge mit schroffen Höhenzügen. Dadurch entstand eine landwirtschaftliche Landschaft, die im Vergleich zu Schottland und Irland begünstigt war und ist. Die nahegelegenen Inseln wie Langeland waren ursprünglich mit der Insel Fyn verbunden, allerdings wurden sie beim Anstieg des Meeresspiegels vor etwa 12.000 Jahren von Fyn abgetrennt.
Geschichte
[Bearbeiten]Steinzeit
[Bearbeiten]Fynen wurde vor etwa 10000-4000 Jahren von mesolithischen Jägern und Sammlern besiedelt. Diese gehörten zur Ertebølle-Kultur, einer spätmesolithischen Kultur, die vermutlich die erste Kultur Fynens darstellte, aber auch in Jütland, Seeland, Südschweden und Teilen Norddeutschlands vorherrschend war. Das Leben der ersten Menschen auf Fynen war nach dem heutigen Wissensstand von der Jagd auf Wild (Hirsch, Wildschwein), Fischfang und Muschelsammeln, Lagern, die regelmäßig ihren Standort wechselten, sowie frühen Schiffen geprägt. Es ist nicht bekannt, welche Sprache zu dieser Zeit im Gebiet des heutigen Fynens gesprochen wurde. In der Jungsteinzeit zogen die ersten Bauern nach Fynen und lebten vom Ackerbau und der Viehzucht. Sie hatten feste Siedlungen und bauten Megalithgräber, die heute noch in Fynen zu sehen sind. Die Religion war von Ahnenkult und Megalithgräbern als rituellen Zentren geprägt; vermutlich gab es auch Fruchtbarkeitskulte.
Bronze- und Eisenzeit
[Bearbeiten]In der Bronze- und Eisenzeit bildeten sich nordgermanische Stämme, die die Vorgänger der heutigen Dänen waren. Sie lebten in einer hierarchischen Gesellschaft, trieben Handel über die Ostsee und hatten Hügelgräber und Mooropfer. Zu dieser Zeit wurde in Fynen Urgermanisch, später Nordgermanisch gesprochen. Es bildete sich die nordische Mythologie heraus, Opfer auf Mooren und Seen waren ein fester Bestandteil davon.
Mittelalter
[Bearbeiten]In der Wikingerzeit war Fynen eines der Zentren der Wikingerkultur auf dem Gebiet des heutigen dänischen Staates. Die Insel Fyn war von Höfen und kleinen Häuptlingssitzen geprägt. Es wurden regelmäßige Schiffsverbindungen auf nahegelegene andere Inseln betrieben. Die Sprache war eine lokale Form des Altwestnordischen. Wie in anderen Gebieten Nordeuropas wurden die Götter Odin, Thor und Freyr angebetet. Es entstanden Kultplätze im Freien und es gab Bestattungen mit Grabbeigaben. Die Christianisierung begann unter dem König Harald Blauzahn zwischen 960 und 1100 nach Christus. Es entstanden romanische Kirchen, Klöster und Steininschriften. Aus dem Altnordischen entwickelte sich eine frühe Form des Dänischen. Fynen ging vollständig zum Christentum über, heidnische Bräuche blieben aber erhalten. Im Spätmittelalter war Fynen ein Kerngebiet des dänischen Königreiches. Weite Teile gehörten zu Adelsfamilien und Kirchen. Odense entwickelte sich zu einem Wallfahrtsort, nachdem 1086 König Knut der Heilige dort gestorben war. Es gab eine feudale Ordnung und kam immer wieder zu Konflikten zwischen dem König und dem Adel. Die Einwohner von Fynen lebten von der Landwirtschaft, es dominierte Getreidehandel, Viehzucht und Fischerei. Fynen entwickelte sich zu einem Transitgebiet zwischen Jütland und Seeland. Es wurde eine Form des Mitteldänischen gesprochen, die sich noch von dem heutigen Dänisch deutlich unterschied. Fynen hatte sich zu einer streng katholischen Region entwickelt, das Dalum Kloster war das religiöse Zentrum Fynens.
Frühe Neuzeit
[Bearbeiten]Im Jahr 1536 wurde Dänemark lutherisch. Klöster wurden aufgelöst, der Besitz ging an die Krone. Kirchen blieben weiterhin wichtig, aber Geistliche verloren viel von ihrer Macht. Herrensitze wurden weiter ausgebaut, Gutsherren hatten Macht über die Bauern. Das Mitteldänische ging in das Frühneudänische über, durch Bibelübersetzungen entwickelte sich eine feste dänische Schriftsprache. In den 1650er Jahren wurde Fynen bei den Schwedisch-Dänischen Kriegen von Schweden zeitweise besetzt.
19. Jahrhundert
[Bearbeiten]Durch die Bauernbefreiung wurde die Leibeigenschaft aufgehoben. Durch die Einführung neuerer Anbaumethoden wurde Fynen eine der produktivsten Anbauregionen Nordeuropas. Odense entwickelte sich im Lauf des Jahrhunderts zu einer Industrie- und Handelsstadt. 1865 wurde die Eisenbahnlinie über Fynen eingeweiht, was einen Meilenstein in der Fynener Geschichte darstellte. Fynen entwickelte sich auch zu einem bedeutenden Schiffbaustandort. Die Sprache ging in das moderne Dänisch über, das heute noch dort gesprochen wird. Dabei blieben Dialekte bis heute lebendig und die Fynener Aussprache unterscheidet sich von der Aussprache in Jütland und Seeland.
20. Jahrhundert
[Bearbeiten]Im 1. Weltkrieg blieb Dänemark neutral, doch der Handel in Fynen litt und das Gebiet kämpfte mit Lebensmittelknappheit. Wirtschaftlich war es eine schwierige Zeit für ganz Dänemark. Im Zweiten Weltkrieg wurde Dänemark von Deutschland besetzt. Fynen nahm dagegen die Rolle als strategisch wichtiger Standort wegen Brücken und Häfen ein. In Odense und Svendborg gab es aktive Widerstandsgruppen. In den 1950er Jahren erholte sich die dänische Wirtschaft rasch. Fynen wurde zu einem wohlhabenden Gebiet und zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt auf dem Weg zwischen Norddeutschland und Schweden.
21. Jahrhundert
[Bearbeiten]2021 wurde das H. C. Andersen Museum in Odense eröffnet, um den Fynener Dichter und Schriftsteller zu würdigen.
Kultur
[Bearbeiten]Fynen hat eine eigenständige kulturelle Identität, die sich spürbar von Jütland und Seeland unterscheidet. Viele Bauerntraditionen und Volksfeste haben bis heute überlebt.
Frühlingstraditionen (Fynske forårstraditioner)
[Bearbeiten]Durch die landwirtschaftliche Tradition hat der Frühling in Fynen bis heute eine große Bedeutung. In vielen Dörfern finden Frühlingsfeste statt, die mit lokaler Musik und traditionellen Tänzen verbunden sind. Rapsblütenfeste sind in Fynen weit verbreitet. Der Erste Weideaustrieb ist traditionell ein besonderer Tag, bei dem Bauern Kühe und Schafe feierlich auf die Weide lassen. Das Spargel-Mittagessen (Aspargesfrokosten) ist eine beliebte kulinarische Tradition in Fynens Hauptstadt Odense, bei der Köche und Feinschmecker zusammenkommen und die Saison des frischen und lokalen Fynener Spargels zu feiern. In Fynen ist es Tradition, im Frühling Bärlauch zu essen, der auch als "Sæsonens spisekammer" (Speisekammer der Jahreszeit) bezeichnet wird. Die Fynener Brauerei Ørbæk Bryggeri verkauft traditionell im Frühling das Frühlingsbier "Fynsk Forår" mit Holunderblütennote.
Weitere Bräuche
[Bearbeiten]-Wie in ganz Nordeuropa ist auch in Fynen das Mittsommerfest sehr beliebt. Dabei werden traditionelle Lieder gesungen und eine Hexenpuppe in das Feuer geworfen. Die bekanntesten Mittsommerfeiern Fynens finden in Kerteminde, Svendborg und Faaborg statt.
-Im Herbst finden in Fynen zahlreiche Apfelfeste statt. Dort werden regionale Apfelsorten wie "Ingrid Marie" gefeiert.
Küche
[Bearbeiten]Fynen wird oft als "Garten Dänemarks" bezeichnet. Die Küche in Fynen ist deutlich reichhaltiger als in Island oder Grönland. Ein traditioneller Frischkäse ist Rygeost, der über Buchenholz und Brennnesseln geräuchert wird. Ein traditioneller Kuchen in Fynen ist Brunsviger. Dieser ist mit einer Masse aus braunem Zucker und Butter oder Margarine bestrichen. Wie in vielen Regionen Skandinaviens sind auch in Fynen Beeren im Sommer sehr beliebt. Daneben ist die Küche aufgrund der maritimen Lage auch von Fisch und Meeresfrüchten geprägt. Insbesondere Scholle und Hering sind in Fynen sehr beliebt. Daneben gibt es viele gesamt-dänische Spezialitäten wie Smørrebrød, die auch in Fynen zur traditionellen Küche gehören.
Tiere und Pflanzen
[Bearbeiten]Fynen beherbergt über 40 Säugetierarten, mehr als 200 Vogelarten (von denen viele wegen den kalten Wintern Zugvögel sind) und eine für die nördliche Lage reiche Pflanzenwelt.
Säugetiere (Wichtigste Arten)
[Bearbeiten]-Das Reh ist das größte Säugetier in Fynen.
-Der Fuchs lebt in vielen Wiesen und Wäldern Fynens.
-Den Dachs findet man besonders in den hügeligen Gebieten Fynens.
-Hasen leben in offenen Kulturlandschaften des Gebiets.
-Igel leben insbesondere in vielen Gärten und Parks.
-Marderhunde sind inzwischen in Fynen weit verbreitet.
-In vielen Feldlandschaften findet man Mauswiesel.
-Es gibt über 10 einheimische Fledermausarten in Fynen.
-Im Meer um Fynen leben viele Schweinswale und Robben.
Vögel (Wichtigste Arten)
[Bearbeiten]-Die Stockente ist eine in Fynen ganzjährig häufige Vogelart. Man findet sie in vielen Seen, Teichen und Küstenlagunen. Man erkennt sie an ihrem blau-violetten Flügelspiegel.
-Die Schellente ist insbesondere in den kalten Monaten in der Nähe der Küstengewässer häufig.
-Den Gänsesäger findet man häufig in den kälteren Monaten in der Nähe von kleineren Gewässern.
-Die Graugans ist eine der häufigsten Vogelarten in Fynen, sowohl aus Brut- als auch als Rastvogel.
-Die Nonnengans findet man häufig in den kälteren Monaten an den Küstenwiesen.
-Die Saatgans überwintert häufig auf den Feldern Fynens.
-Der Kormoran ist einer der häufigsten Küstenvögel und kommt häufig in Scharen vor. Kolonien davon übernachten im Landesinneren.
-Der Austernfischer kommt häufig an den Küsten Fynens vor und brütet bevorzugt auf Muschel- und Sandbänken.
-Der Rotschenkel ist ein typischer Brutvogel in den Salzwiesen Fynens. Insbesondere die Küstenwiesen bei Svendborg bieten ideale Brutbedingungen.
-Der Kiebitz ist in Fynen noch weit verbreitet, aber rückläufig. Der Vogel ist auf intensiv genutzte Wiesen und feuchte Äcker angewiesen. Fynen bietet dabei vergleichsweise gute Bedingungen.
-Der Regenpfeifer brütet häufig auf offenen, sandigen Küstenabschnitten.
-Die Brandseeschwalbe ist in Fynen eher selten, kann aber gelegentlich im Landesinneren beobachtet werden.
-Der Rotmilan zählt zu den häufigsten Greifvögeln Fynens und ist häufig in agrarisch genutzten Flächen zu finden.
-Der Seeadler war in Fynen lange bedroht, inzwischen hat sich die Population aber wieder stabilisiert. Er ist häufig nahe der Küstengewässer zu finden.
-Turmfalken sind weit verbreitet in den Wiesen und Äckern Fynens.
-Der Sperber ist auch in Fynen häufig in Wäldern und Ortschaften zu finden.
-Der Habicht ist in den Wäldern Fynens häufig zu sehen.
Pflanzen
[Bearbeiten]-Die Buche ist die dominante Baumart in den Wäldern Fynens.
-Eichen sind besonders in alten Parklandschaften zu finden.
-Auch Ahorn, Esche und Ulme sind weit verbreitete Baumarten.
-Kiefern sind häufig in sandigen Gebieten in Sichtweite zum Meer zu finden.
-Waldmeister ist in den Wäldern an duftenden, sternförmigen Blättern zu erkennen. Die Hauptblütezeit ist der Monat Mai. Er kommt insbesondere in den Wäldern um Odense und Svendborg vor.
-Buschwindröschen sind weiße Frühblüher, die ganze Waldböden bedecken. Sie kommen in nahezu allen Laubwäldern Fynens vor.
-Farne kommen überwiegend in feuchten Waldtälern und an schattigen Hängen vor.
-An den Dünen ist häufig Strandhafer zu finden, der bis zu 1,20 Meter hoch wird.
-Sanddorn kommt insbesondere an der Ostküste vor und ist an den charakteristischen orangefarbenen Beeren zu erkennen.
-Meerkohl ist eine seltene blaugrüne Pflanze, die vor allem in Sichtweite zu den Küsten vorkommt.
Reiseinformationen
[Bearbeiten]-Mit dem Auto ist Fynen über die A7 und die dänische E45 sowie über die Den Gamle Lillebæltsbro zu erreichen. Von München aus sind etwa 12 Stunden für die Fahrt nach Odense einzuplanen.
-Die Anreise mit dem Zug führt fast immer über Hamburg und Fredericia. Je nach Ziel kann man bis Odense fahren oder aber schon in Middelfart aussteigen. Dabei sollte man sich über eine mögliche Reservierungspflicht in dänischen Zügen informieren.
-Odense hat zwar einen Flughafen, der aber relativ klein ist, sodass eine Anreise mit dem Flugzeug nicht sehr empfehlenswert ist. Vom Flughafen Kopenhagen in Seeland muss man immer noch zwei oder drei Stunden Fahrt bis zum Zielort in Fynen einplanen.
-Von Fynshav werden Fährverbindungen in den Südwesten Fynens angeboten, die sich aber nur sehr bedingt lohnen.
-Die wichtigsten Orte in Fynen sind Odense, Middelfart, Kerteminde, Nyborg und Svendborg.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten]-Egeskov Slot ist die Hauptsehenswürdigkeit von Fynen. Es ist eine im Jahr 1554 fertiggestellte Wasserburg mit Einflüssen aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit.
-Das Hans Christian Andersen Haus in Odense ist ein Museum, das die Märchenkultur Fynens präsentiert.
-Der Odense Zoo gilt als einer der schönsten Zoos Dänemarks.
Weiterführende Informationen
[Bearbeiten]- Wikipedia-Artikel Fünen (über die Hauptinsel)