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elexiko | |
Schneckenhaus |
Lesartenübergreifende Angaben
Grammatik- und Kookkurrenzprofil
| Grammatische Angaben: | verbformen.de |
| Kookurrenzprofil: | suche ... |
Verteilung im elexiko-Korpus
| Zahl der Quellen: | 21 | (von 31) |
| Zahl der Jahrgänge: | 25 | (von 63) |
| Frequenzschicht: | VII | (1.001–5.000 mal belegt) |
Belege (automatisch ausgewählt)
| Schriftsprachlich aus dem elexiko-Korpus: |
Das naturalistische Agieren will nicht in die gediegenen Bilder passen, die Regisseur, Beleuchter und Bühnenbildner Philippe Arlaud auf der Festspielbühne malt. Zunächst beeindruckt, wie er die Wechsel der Emotionen in ein Farbenspiel übersetzt und damit wie die musikalischen Interpreten den poetischen Charakter des Stücks betont. Die Räume geben dabei den Farben präzise Bedeutung. Arlauds Bühnenbild ist mit einem
Schneckenhaus vergleichbar, das je nach Ansicht entweder eine abweisende Front oder einen Gang in die Tiefe bietet. Die Farben und die je nach Stellung der Drehbühne abweisenden oder mysteriösen Räume hätten die Inszenierung alleine tragen können.
(A98/JUL.48041 St. Galler Tagblatt, [Tageszeitung], 18.07.1998, Jg. 54. - Originalressort: TB-KUL (Abk.); Matthias müller: Morden im Farbenmeer, [Bericht])
"Er ist heilig", raunt uns Nandrasana Farezy zu, um gleich darauf im Unterholz zu verschwinden. Nach kurzer Zeit winkt er uns heran, bittet uns, ruhig zu sein. Er müsse die Geister um Erlaubnis für den fremden Besuch bitten. Er kniet nieder, hebt ein großes, leeres
Schneckenhaus vom Boden auf, füllt es mit Rum, schließt die Augen und trinkt das Gehäuse, andächtig in beiden Händen haltend, aus. Ja, die Geister seien uns gut gestimmt, beruhigt uns anschließend Monsieur Farezy.
(M07/MAR.18953 Mannheimer Morgen, 17.03.2007, Ressort: Welt & Wissen; Baum der Menschen und Geister)
über das Leben mit ihrem kranken Sohn erzählt sie:" psychisch kranke Patienten brauchen sehr viel Liebe und Verständnis, auch wenn sie daneben sind. wenn sie zum Beispiel lange schlafen, dann kommt das von den doofen Tabletten. sie sehen in den ersten Tagen nur ihre innere Angst und ihre Verzweiflung ". in der Gruppe hat Frau D. gelernt:" sich in ein
Schneckenhaus zurückzuziehen und nur Trauer zu zeigen, bringt gar nichts. ein bißchen Mut gehört freilich dazu, ein bißchen viel Mut ".
(H85/JZ2.30445 Die Zeit, 01.11.1985, Nr. 45, Jg. 40, S. 41. - Sachgebiet: Medizin; Oehler, Regina: Irre menschlich)