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Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten, zu denen du sehr gern beitragen kannst. Seit März 2001 sind 3.131.869 Artikel in deutscher Sprache entstanden.
Artikel des Tages
Als Anonymes Werk bezeichnet man im Urheberrecht ein Werk ohne Urheberbezeichnung, also ein Werk, das nicht namentlich gekennzeichnet ist. Da man bei anonymen Werken den Urheber nicht kennt oder kennen soll, knüpfen Vorschriften, die über die Dauer des urheberrechtlichen Schutzes entscheiden, üblicherweise nicht an das Todesdatum des Urhebers an, sondern an den Zeitpunkt der Erstveröffentlichung. Sinn dieser Normen, die in Deutschland bis auf das Jahr 1870 zurückgehen, ist es an sich, dem Nutzer Rechtssicherheit zu verschaffen. Es bestehen trotzdem große rechtliche Unsicherheiten für die potenziellen Verwender anonymer Werke. Anonyme Werke sind nicht mit verwaisten Werken zu verwechseln. Die europaweite Regelschutzfrist besagt, dass ein Werk bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers urheberrechtlich geschützt ist (§ 64 UrhG). Der Wunsch eines Urhebers, anonym zu bleiben, wird in Deutschland und anderen Rechtsordnungen ausdrücklich respektiert. Bei einem anonymen Werk erlischt (gemäß § 66 UrhG) aber das Urheberrecht siebzig Jahre nach Veröffentlichung. Ist das Werk 70 Jahre nach Schaffung noch nicht veröffentlicht, läuft die Schutzfrist 70 Jahre nach Schaffung ab. Häufig ist die Schutzfrist bei anonymen Werken kürzer als die Regelschutzfrist, es kann sich aber auch eine längere Schutzfrist ergeben. – Zum Artikel …
Was geschah am 26. Juni?
- 1541 – Der spanische Konquistador Francisco Pizarro, der Eroberer des Inkareichs, wird in Lima von Anhängern seines Widersachers Diego de Almagro el Mozo ermordet.
- 1826 – In Bremen kommt Adolf Bastian, Mitbegründer der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte und erster Direktor des Ethnologischen Museums in Berlin, zur Welt.
- 1926 – Die Stillleben- und Landschaftsmalerin Anna Peters (Bild), langjähriges Mitglied des Württembergischen Malerinnenvereins, stirbt in Stuttgart.
- 1966 – Als erster Deutschschweizer Kanton führt Basel-Stadt das Frauenstimmrecht ein.
- 2016 – Der seit 2007 erweiterte Panamakanal, der die Durchfahrt von Containerschiffen der Neopanamax-Klasse ermöglicht, wird eröffnet.
In den Nachrichten
- Der Musiker Herbert Grönemeyer hat den Deutschen Nationalpreis erhalten.
- Der britische Premierminister Keir Starmer (Bild) hat angekündigt, als Vorsitzender der Labour Party zurückzutreten und sein Amt als Premierminister so lange auszuüben, bis die Partei einen Nachfolger gefunden hat.
- Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat Wolodymyr Selenskyj aufgrund der Benennung einer Militäreinheit nach der UPA den 2023 verliehenen Orden des Weißen Adlers entzogen.
Kürzlich Verstorbene
- David Clayton-Thomas (84), kanadischer Musiker († 24. Juni)
- Heinz Erbstößer (86), deutscher Leichtathlet († 23. Juni)
- Gotthard Erler (93), deutscher Literaturhistoriker († 23. Juni)
- Joseph F. Fraumeni (93), US-amerikanischer Mediziner († 22. Juni)
- Karin Rasenack (87), deutsche Schauspielerin († 10. Juni)
Schon gewusst?
- Anne Hardenberg konnte erst heiraten, nachdem der König geheiratet hatte.
- Benvenuto Hauptmann zerstritt sich mit seinen Brüdern über das Erbe seines Vaters.
- Die Haggada von Charlotte von Rothschild beinhaltete zehn ganzseitige Illustrationen.
- Die später als Ostervilm bezeichnete Plattform diente der Volksmarine der DDR als Entmagnetisierungsstation und wurde kürzlich versteigert.