Zāy

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| von rechts: | ـز |
Zāy (arabisch ﺯﺍﻱ) oder Zāʾ (زاء), auch Zain oder Zayn (زين), eingedeutscht Sai bzw. Sain, ist der elfte Buchstabe des arabischen Alphabets. Er ist aus dem phönizischen Zajin hervorgegangen und dadurch mit dem lateinischen Z, dem griechischen Zeta und dem hebräischen Zajin verwandt. Ihm ist der Zahlenwert 7 zugeordnet.
Lautwert und Umschrift
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Zāy entspricht dem stimmhaften S in „Siegfried“. Es ist deutlich vom stimmlosen S (wie in „Smog“) zu unterscheiden, da dieser Laut im Arabischen in Form des Sīn ebenfalls vorhanden ist. In der DMG-Umschrift wird Zāy mit „z“ wiedergegeben, während der Duden – da „z“ im Deutschen wie „ts“ gesprochen wird – die Umschreibung mit „s“ empfiehlt. In englisch- und französischsprachigen Texten, wo das Z regelhaft den stimmhaften s-Laut bezeichnet, steht für Zāy immer „z“.
Das Zāy ist ein Sonnenbuchstabe, d. h., ein vorausgehendes al- (bestimmter Artikel) wird assimiliert.
Graphische Abwandlungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um den im Schriftarabischen nicht vorkommenden weichen „sch“-Laut (wie J in „Journal“) schreiben zu können, wurde im persischen Alphabet der Buchstabe Že aus dem Zāy entwickelt.
Zāy in Unicode
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Unicode-Codepoint | U+0632 |
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| Unicode-Name | arabic letter zain |
| HTML | ز |
| ISO 8859-6 | 0xd2 |