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BSAT-2c

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
BSAT-2c
Betreiber B-SAT
Startdatum 11. Juni 2003, 22:38 UTC
Trägerrakete Ariane 5G (Flug V161)
Startplatz CSG, ELA-3
COSPAR‑ID 2003-028A
Startmasse 1275 kg
Leermasse 535 kg
Abmessungen 3,76 × 2,49 × 2,03 m
Spannweite in Umlaufbahn 15,7 m
Hersteller Orbital Sciences
Satellitenbus STAR-1
Stabilisation Dreiachsenstabilisierung
Lebensdauer 10 Jahre (erreicht)
Missionsende August 2013
Wiedergabeinformation
Transponder Ku-Band: 4 (+4 Backup)
Transponderleistung je 130 W
Sonstiges
Elektrische Leistung 2,6 kW
Position
Erste Position 110° Ost
Aktuelle Position Friedhofsorbit
Antrieb Star-30CBP-Apogäumsmotor
Liste geostationärer Satelliten

BSAT-2c ist ein ehemaliger kommerzieller Rundfunksatellit der japanischen Broadcasting Satellite System Corporation (B-SAT).

Missionsverlauf

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Nachdem BSAT-2b im Juli 2001 bei einem Fehlstart verloren gegangen war, beauftragte B-SAT im Oktober selben Jahres den US-Hersteller Orbital Sciences mit dem Bau eines baugleichen Ersatzsatelliten.[1] Die Satelliten der zweiten Generation sollten digitales Direct-to-home-Fernsehen in höherer Auflösung übertragen können.

BSAT-2c wurde am 11. Juni 2003 an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete zusammen mit dem Kommunikationssatelliten Optus C1 vom Raumfahrtzentrum Guayana in eine geostationäre Transferbahn gestartet.[2] Von dort aus erreichte er seine geostationäre Position bei 110° Ost durch Zünden seiner Bordtriebwerke. Der Satellit wurde am 15. Juli 2003 offiziell in Betrieb genommen[3] und konnte in ganz Japan empfangen werden.

Im August 2013 wurde der Satellit außer Betrieb genommen und in einen Friedhofsorbit verlegt.[3]

Technische Daten

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Orbital Sciences baute den Satelliten auf Basis ihres Satellitenbusses der Serie STAR-1.[4] BSAT-2c beherbergte acht Ku-Band-Transponder, von welchen immer nur vier gleichzeitig aktiv waren. Des Weiteren war der Satellit dreiachsenstabilisiert und besaß ursprünglich eine geplante Lebensdauer von 10 Jahren, welche er auch erreichte. Er wog beim Start etwa 1,3 Tonnen und wurde durch zwei große Solarpaneele und Batterien mit Strom versorgt.[5]

Einzelnachweise

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  1. Gunter Krebs: BSat 2c. In: Gunter's Space Page. Abgerufen am 10. Juni 2026 (englisch).
  2. Orbital-Built BSAT-2c Satellite Successfully Launched. In: SpaceNews. 13. Juni 2003, abgerufen am 10. Juni 2026 (englisch).
  3. 1 2 Milestones. B-SAT, abgerufen am 10. Juni 2026 (englisch).
  4. Orbital’s BSAT-2a Geostationary Satellite Arrives at Launch Site In Kourou, French Guiana. In: spacenews.com. 7. Februar 2001, abgerufen am 10. Juni 2026 (englisch).
  5. Bsat 2C. In: satbeams.com. Abgerufen am 10. Juni 2026 (englisch).