Kolbotn
| Kolbotn | |||
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| Basisdaten | |||
| Staat | |||
| Provinz (fylke) | Akershus | ||
| Gemeinde (kommune): | Nordre Follo | ||
| Koordinaten: | 59° 49′ N, 10° 48′ O | ||
| Höhe: | 105 moh. | ||
| Verkehr | |||
| Straße: | Europastraße 6, Europastraße 18 | ||
| Bahnanschluss: | Østfoldbanen | ||
Zentrum von Kolbotn | |||
Kolbotn ist ein Ort in der norwegischen Kommune Nordre Follo in der Provinz Fylke Akershus. Sie ist Teil des Osloer Stadtgebiets.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kolbotn liegt im Norden der Kommune Nordre Follo an der Grenze zur Stadt Oslo. Im Norden grenzt es an das Osloer Stadtviertel Holmlia.[1] Kolbotn ist Teil des weit über die Grenzen der Kommune Oslo hinausreichenden Osloer Stadtgebiets, dem Tettsted Oslo.[2] Die Stadt Ski, das Verwaltungszentrum von Nordre Follo, liegt einige Kilometer südlich von Kolbotn.[1]
Im Süden liegt mit dem Kolbotntjernet ein kleiner See in unmittelbarer Nähe zu Kolbotn.[1] Die Bebauung besteht hauptsächlich aus Wohngebäuden.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis Ende 2019 war Kolbotn das Verwaltungszentrum der damaligen Kommune Oppegård. Oppegård ging schließlich in der Kommune Nordre Follo auf.[4]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gegend ist in das dichte Verkehrsnetz von Oslo eingebunden. Im Westen von Kolbotn verläuft die Europastraße 18 (E18) in Nord-Süd-Richtung, im Osten die Europastraße 6 (E6). Beide Straßen führen Richtung Norden weiter in die Stadt Oslo hinein.[1]
Durch Kolbotn führt zudem die Østfoldbanen. Der Bahnhof in Kolbotn wurde im Jahr 1895 eröffnet. Der Abstand zum Osloer Hauptbahnhof beträgt rund 13 Kilometer.[5]
Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Kolbotn steht die Kolbotn kirke. Sie wurde 1932 fertiggestellt und hat 300 Sitzplätze.[6]
- Kirche von Kolbotn
- Bahnhof in Kolbotn
Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kolbotn wurde im Jahr 1526 als Kullebotnen erwähnt. Der Name setzt sich aus den beiden altnordischen Wörtern kol (deutsch „Kohle“) und botn zusammen. Der Name bedeutet „Ort, an dem Kohle verbrannt wurde“.[7]
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Kolbotn IL ist ein Sportverein aus Kolbotn, der insbesondere für seine Frauenfußball-Abteilung bekannt ist. Das Frauenteam wurde 2002, 2005 und 2006 norwegischer Meister. In den 1990er-Jahren gingen zudem einige erfolgreiche Ringer aus dem Verein hervor. Jon Rønningen wurde 1988 und 1992 Olympiasieger im griechisch-römischen Stil.[8]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eva Bergh (1926–2013), Schauspielerin
- Svein Christiansen (1941–2015), Jazzmusiker (Schlagzeug)
- Lisa Aisato (* 1981), Illustratorin, Bilderbuchautorin und Malerin
- Kathrine Sæthre (* 1990), Handball- und Beachhandballspielerin
- Ary (* 1993), Sängerin
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kolbotn in Store norske leksikon (norwegisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Kolbotn. In: Norgeskart. Abgerufen am 18. Februar 2026 (norwegisch).
- ↑ Kart fra Statistisk sentralbyrå. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 18. Februar 2026 (norwegisch).
- ↑ Svein Askheim: Kolbotn. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 18. Februar 2026 (norwegisch).
- ↑ Oppegård (tidligere kommune). In: Store norske leksikon. Abgerufen am 18. Februar 2026 (norwegisch).
- ↑ Kolbotn stasjon. In: Bane Nor. Abgerufen am 18. Februar 2026 (norwegisch).
- ↑ Kolbotn kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 18. Februar 2026 (norwegisch).
- ↑ Kolbotn. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 19. Februar 2026 (norwegisch).
- ↑ Kolbotn Idrettslag. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 19. Februar 2026 (norwegisch).
