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Team Rosberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
2006 startete Timo Scheider für Team Rosberg in der DTM
Nico Rosberg 2002 für das Team Rosberg in der Formel BMW

Das Team Rosberg ist ein deutsches Motorsportteam mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße, das seit seiner Gründung durch Keke Rosberg 1994 in diversen europäischen Rennserien im Einsatz war oder ist. Von 1995 bis 2022 fuhr das Team in der DTM. Außerdem nahm es von 1998 bis 2005 an der Formel BMW und von 1999 bis 2005 an der Formel 3 teil.

TeamchefKimmo Liimatainen
TeammanagerKimmo Liimatainen
Technischer LeiterNicola Palarchi
Mitarbeiter25

In der DTM-Saison 1995 setzte das Team zwei Opel Calibra, gefahren von den Altmeistern Keke Rosberg und Klaus Ludwig, ein. In der als ITC ausgeschriebene Saison 1996 fuhren Hans Joachim Stuck und JJ Lehto für das Team, nachdem Rosberg seine Karriere beendet hatte und Ludwig zu dem zu Opel gewechselten Team Zakspeed wechselte. Mit dem Ende der alten DTM zum Ende der Saison 1996 musste sich das Team ein neues Betätigungsfeld suchen und setzte mit eher mäßigem Erfolg einen Nissan Primera in der STW ein.

Mit dem Neubeginn der DTM 2000 tauchte auch das Team Rosberg wieder in dieser auf. Diesmal für Mercedes, gefahren von Pedro Lamy und Darren Turner. Lamy gab Anfang der Saison 2001 seinen Platz auf, da das Team weiterhin die Fahrzeuge der Saison 2000 einsetzen musste, mit denen an Punkte oder gar Siege kaum zu denken war, wogegen das neue Team Manthey Racing aktuelle Fahrzeuge bekam. Ersetzt wurde er durch den Belgier David Saelens. In den Folgejahren wechselten oft beide Fahrer nach jeder Saison, wobei insbesondere Christijan Albers und Gary Paffett nach nur einer Saison zum eigentlichen Werksteam HWA wechselten. Nach der Saison 2004, in der das Team erstmals komplett punktelos geblieben war, zog man sich aus der Serie zurück und wurde seitens Mercedes durch das Team Mücke Motorsport ersetzt.

Während dieser gesamten Zeit hatte man zudem parallel Fahrzeuge in der Formel BMW und deutschen Formel 3 (ab 2003 Formel 3 Euro Serie) eingesetzt.

Für die Saison 2006 wurde dann ein neuer Anlauf in die DTM unternommen, diesmal in Zusammenarbeit mit Audi. Alle Engagements im Formelsport wurden zudem eingestellt. Auch hier setzt man Vorjahresfahrzeuge ein, die jedoch durch diverse Regelanpassungen inzwischen deutlich wettbewerbsfähiger sind.

2017, 2019 und 2020 gewann René Rast mit dem Team Rosberg die Fahrermeisterschaft der DTM.[1]

Jahr Platzierung Rennserie Auto Fahrer
1995 6. DTM Opel  Keke Rosberg
 Klaus Ludwig
1996 4. ITC Opel  Hans Joachim Stuck
 JJ Lehto
1997 Super-Tourenwagen-Cup Nissan  Sascha Maassen
 Roland Asch
1998 Super-Tourenwagen-Cup Nissan  Michael Krumm
Roland Asch Roland Asch
2000 7. DTM Mercedes-Benz  Pedro Lamy
 Darren Turner
2001 8. DTM Mercedes-Benz Portugal Pedro Lamy
Vereinigtes Königreich Darren Turner
 David Saelens
2002 8. DTM Mercedes-Benz  Stefan Mücke
 Christijan Albers
2003 7. DTM Mercedes-Benz Stefan Mücke Stefan Mücke
 Garry Paffet
2004 10. DTM Mercedes-Benz  Bernd Mayländer
 Jarek Janis
2006 6. DTM Audi  Frank Stippler
 Timo Scheider
2007 9. DTM Audi  Mike Rockenfeller
 Lucas Luhr
2008 7. DTM Audi Deutschland Mike Rockenfeller
 Markus Winkelhock
2009 7. DTM Audi Deutschland Mike Rockenfeller
Deutschland Markus Winkelhock
5. ADAC GT Masters Audi  Oliver Mayer
 Sakon Yamamoto
 Franz Binder
 Paulo Bonifácio
3. FIA-GT3-Europameisterschaft Audi  Nicolas Armindo
 César Campaniço
 Jiri Navratil
 Martin Matzke
Deutschland Oliver Mayer
Paulo Bonifácio
2010 8. DTM Audi  Katherine Legge
Deutschland Markus Winkelhock
7. ADAC GT Masters Audi  Kenneth Hayer
 Michael Ammermüller
 Bernd Herndlhofer
 Johannes Seidlitz
 Jan Seyffarth
 Christopher Haase
 Christiaan Frankenhout
8. FIA-GT3-Europameisterschaft Audi Deutschland Kenneth Hayer
Deutschland Michael Ammermüller
Österreich Bernd Herndlhofer
Deutschland Johannes Seidlitz
 Grégoire Demoustier
 Stéphane Lémeret
Paulo Bonifácio
2011 6. DTM Audi  Filipe Albuquerque
 Edoardo Mortara
2012 4. DTM Audi PortugalFilipe Albuquerque
Edoardo Mortara
2013 11. DTM Audi PortugalFilipe Albuquerque
Edoardo Mortara
2014 7. DTM Audi  Jamie Green
 Nico Müller
2015 5. DTM Audi Vereinigtes Königreich Jamie Green
Nico Müller
2016 4. DTM Audi Vereinigtes Königreich Jamie Green
 Adrien Tambay
 René Rast
2017 1. DTM Audi Vereinigtes Königreich Jamie Green
René Rast René Rast
2018 3. DTM Audi Vereinigtes Königreich Jamie Green
René Rast René Rast
17. ADAC GT Masters Lamborghini  Jonathan Judek
 Jimmy Eriksson
 Michele Beretta
 Aaro Vainio
2019 1. DTM Audi Vereinigtes Königreich Jamie Green
René Rast René Rast
2020 2. DTM Audi Vereinigtes Königreich Jamie Green
René Rast René Rast
2021 8. DTM Audi  Dev Gore
Nico Müller
2022 5. DTM Audi Dev Gore Dev Gore
Nico Müller
Jahr Platzierung Rennserie Fahrer
1999 Deutsche Formel 3  Wouter van Eeuwijk
 Kari Mäenpää
 Pierre Kaffer
Formel BMW ADAC Deutschland  Giorgio Mecataf
 Hannu Vinnikainen
 César Campaniço
2000 Deutsche Formel 3  Kari Mäenpää
Hannu Vinnikainen
Formel BMW ADAC Deutschland  Kimmo Liimatainen
Portugal César Campaniço
 Christian Klien
2001 6. Deutsche Formel 3  Gary Paffet
 Laurent Delahaye
Formel BMW ADAC Deutschland  Marvin Bylitza
Christian Klien Christian Klien
2002 1. Deutsche Formel 3 Gary Paffet Gary Paffet
Kimmo Liimatainen
1. Formel BMW ADAC Deutschland  Nico Rosberg
 Christian Bakkerud
2003 8. Formel 3 Euro Serie Nico Rosberg Nico Rosberg
 Andreas Zuber
3. Formel BMW ADAC Deutschland Christian Bakkerud Christian Bakkerud
 Michael Devaney
 Átila Abreu
2004 4. Formel 3 Euro Serie Nico Rosberg Nico Rosberg
Andreas Zuber Andreas Zuber
3. Formel BMW ADAC Deutschland  Chris van der Drift
 Jan Charouz
 Marcel Jeleniowski
2005 9. Formel 3 Euro Serie  Kohei Hirate
 Giedo van der Garde
3. Formel BMW ADAC Deutschland Chris van der Drift
 Jonathan Summerton
 Henri Karjalainen
 Jens Höing
 Markus Niemelä
19. A1 GP (Team Österreich)  Mathias Lauda
 Patrick Friesacher
Commons: Team Rosberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. DTM-Ausnahmekönner Rene Rast: Gegen jede Regel. Abgerufen am 25. März 2020.