spätmittelhochdeutsch hôchheit (mitteldeutsch hôcheit) „Hoheit, Erhabenheit“,[1] frühneuhochdeutsch noch bis ins 17. Jahrhundert hochheit bevor es die heutige Form annimmt[2]
Hoheit und Ableitungen davon bilden eine Ausnahme des in der Rechtschreibreform von 1996 beschlossenen Erhalts des Stammprinzips in Komposita (Hoheit statt *Hohheit, zusammen mit Mittag statt *Mitttag, dennoch statt *dennnoch, Drittel statt *Dritttel, Achtel statt *Achttel)[3][4]
[2] „So zählt es in Deutschland zur Hoheit der Bundesländer, über Fragen von Bildung und Kultur zu entscheiden.“[5]
[2] „Später war es abwechselnd unter der Hoheit der Byzantiner, Karolinger und Venezianer, bis es sich als teilsouveräner Stadtstaat der Habsburgermonarchie anschloss.“[6]
↑Germana vortaro de Jakob kaj Wilhelm Grimm (Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm) „Hoheit“.
↑Zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung ab 1. August 2006. Sprachreport, Extra-Ausgabe Juli 2006, Institut für Deutsche Sprache, Mannheim, Seite 4. PDF-Datei
↑Schweizerische Bundeskanzlei: Leitfaden zur deutschen Rechtschreibung. 3., vollständig neu bearbeitete Auflage 2008, Seite 22. PDF-Datei
↑Eichsfeld-Landrat stößt Debatte an.In:Eichsfelder Tageblatt.Nummer45, 23. Februar 2013, Seite 9.
↑Atlas der verschwundenen Länder.Weltgeschichte in 50 Briefmarken.dtv,München(übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber)ISBN 978-3-423-28160-7,paĝo200. Norwegisches Original 2016.