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Die Bildung in der Gesellschaft der Wiener Moderne
Institutionen, Ideen und Zielsetzungen
Barbara Tomandl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christian-Hubert Ehalt
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.1800
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30482.48173.709466-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand in Österreich ein enormer Entwicklungs- und Veränderungsprozess statt. In der Politik befand sich die Habsburgermonarchie an der Schwelle zur Demokratie. Die Industrialisierung führte zu einer Veränderung der Arbeitswelten. Die starke Urbanisierung in Wien stellte an die Stadtplanung hohe Ansprüche. Kunst und Kultur motivierten revolutionären Veränderungen. Moderne Architektur, Musik, Literatur, Malerei sowie die Psychoanalyse waren Ausdruck zeitgenössischer Strömungen und nicht Abglanz der Vergangenheit. Das Junge Wien (Loos, Schönberg, Mahler, Schiele, Kokoschka, Hofmannsthal, Schnitzler und Freud) versuchte sich unabhängig von ihrem kulturellen und familiären Wurzeln neu zu definieren. Ihre bahnbrechenden Ideen waren nicht nur von künstlerischer Qualität, sondern vielmehr vom Interesse an den Menschen und seinem Dasein geprägt. Triebstrukturen, das Seelenleben sowie Denkmuster wurden analysiert und im Zuge dessen offen über Liebe, Leidenschaft, Sexualität und Tod diskutiert. Setzt man sich mit der Bildung der Gesellschaft in der Wiener Moderne auseinander, so darf man die Leistungen der „Wiener Schule“ nicht außer Acht lassen. Es wäre jedoch unzureichend, Bildung auf die Intellektuellen jener Zeit zu projizieren. In meiner Diplomarbeit möchte ich interdisziplinär und gesellschaftskritisch Grundideen und Befindlichkeiten der Menschen während der Wiener Moderne darstellen. Der Schwerpunkt meiner Bildungsanalyse liegt auf der Gesellschaftsstruktur und ihren Netzwerken. Die Einbeziehung aller Schichten (Adel, Bürgertum, Arbeiter sowie Frauen) und möglichst vieler Bildungsinstitutionen (staatliche, kulturelle und disziplinäre) basiert jedoch nicht aus einem Vollständigkeitswahn heraus, sondern auf der Tatsache, dass diese interdependent agieren und somit erst zusammen ein vollständiges und erklärendes Bild der Bildungswirklichkeit der Wiener Moderne darstellen.
Abstract
(Englisch)
At the beginning of the 20th Century Vienna went through enormous political, economical, social and cultural changes. The focus of my analyses lies on the different social classes - nobility, Boureoisie, Working class- and on academic, cultural and disciplinal institutions. They act interdependently and create the educational landscape of the Wiener Moderne.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Wiener Moderne education women educational establishment Vienna Bourgeoisie
Schlagwörter
(Deutsch)
Wiener Moderne Bildung Bildungsbürgertum Bildungsinstitutionen Frauen Wien
Autor*innen
Barbara Tomandl
Haupttitel (Deutsch)
Die Bildung in der Gesellschaft der Wiener Moderne
Hauptuntertitel (Deutsch)
Institutionen, Ideen und Zielsetzungen
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
192 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian-Hubert Ehalt
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
80 Pädagogik > 80.01 Geschichte der Pädagogik und Erziehung ,
81 Bildungswesen > 81.01 Geschichte des Bildungswesens
AC Nummer
AC07494665
Utheses ID
1471
Studienkennzahl
UA | 313 | 344 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1