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Aspisheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen Deutschlandkarte
Aspisheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Aspisheim hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 54′ N,  59′ OKoordinaten: 49° 54′ N,  59′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Verbandsgemeinde: Sprendlingen-Gensingen
Höhe: 175 m ü. NHN
Fläche: 5,81 km²
Einwohner: 839 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55459
Vorwahl: 06727
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 002
Adresse der Verbandsverwaltung: Elisabethenstraße 1
55576 Sprendlingen
Website: www.aspisheim.de
Ortsbürgermeister: Michael Kirch
Lage der Ortsgemeinde Aspisheim im Landkreis Mainz-Bingen
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Karte
Katholische Kirche St. Martin

Aspisheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Sprendlingen hat.

Aspisheim liegt in Rheinhessen zwischen Mainz und Bad Kreuznach. Zu Aspisheim gehören auch die Wohnplätze Haus Krebser und Mandelhof. [2]

Der Ort wurde 767 erstmals urkundlich erwähnt.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Aspisheim zur Kurpfalz. Während der sogenannten Franzosenzeit (1794–1814) gehörte der Ort zum Kanton Oberingelheim im Departement Donnersberg. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die später Rheinhessen genannte Region 1816 an das Großherzogtum Hessen (ab 1918 Volksstaat Hessen) und gehörte bis 1945 zur Provinz Rheinhessen. Nach 1946 wurde das linksrheinische Rheinhessen Teil des neuen Landes Rheinland-Pfalz, Aspisheim gehörte nun zum neu errichteten Regierungsbezirk Rheinhessen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Aspisheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

JahrEinwohner
1815492
1835702
1871708
1905816
1939768
1950876
JahrEinwohner
1961750
1970734
1987826
1997877
2005969
2025839

Der Gemeinderat in Aspisheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

WahlFDPFWG aWGG bWGF cGesamt
202453412 Sitze[4]
201953412 Sitze[5]
201444412 Sitze
20097512 Sitze
20047512 Sitze
a 
FWG: Freie Wählergruppe Aspisheim e. V.
b 
WGG: Wählergruppe Geyer[6]
c 
WGF: Wählergruppe Feudner

Michael Kirch wurde Ende 2024 Ortsbürgermeister von Aspisheim.

Zuvor war das Amt vakant. Gunter Dautermann war von 2019 bis Juli 2024 Ortsbürgermeister.[7][8][9]

Seit 2001 besteht eine Jumelage mit Moroges und Sainte-Hélène in Frankreich.[10]

Die Gemeinde wird durchquert von der Landesstraße L 414. Die A 61 verläuft etwa vier Kilometer entfernt.

Commons: Aspisheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Februar 2022[Version 2026 liegt vor.]. S. 163 (PDF; 3,3 MB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Aspisheim, Gemeinderatswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Aspisheim. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 17. Juli 2024.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Stadt- und Gemeinderatswahlen 2019. Abgerufen am 4. August 2019.
  6. Ortsgemeinde Aspisheim: Gemeinderat. Abgerufen am 4. August 2019.
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Einzelwahlen 2019. Abgerufen am 4. August 2019.
  8. Aspisheim, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Der Landeswahlleiter. Abgerufen am 13. Juli 2024.
  9. Bernhard Brühl: Wie geht es weiter in Aspisheim? In: Allgemeine Zeitung. VRM GmbH & Co. KG, Mainz, 14. Juli 2024, abgerufen am 17. Juli 2024.
  10. Partnergemeinden auf aspisheim.de, abgerufen am 4. November 2021