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Breggia TI

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Breggia
Wappen von Breggia
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Mendrisiow
Kreis: Kreis Caneggio
BFS-Nr.: 5269i1f3f4
Postleitzahl: 6835 Morbio Superiore
6837 Bruzella
6837 Caneggio
6838 Cabbio
6838 Muggio
6839 Sagno
Koordinaten: 723051 / 80259Koordinaten: 45° 51′ 46″ N,  1′ 23″ O; CH1903: 723051 / 80259
Höhe: 452 m ü. M.
Höhenbereich: 282–1476 m ü. M.[1]
Fläche: 25,48 km²[2]
Einwohner: 1889 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 74 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
11,4 %
(31. Dezember 2024)[4]
Gemeindepräsident: Stefano Coduri (FDP.Die Liberalen)
Website: www.comunebreggia.ch
Muggio
Muggio
Lage der Gemeinde
Karte von BreggiaLuganerseeComer SeeItalienBezirk LuganoBalernaCastel San Pietro TIChiassoMorbio InferioreBreggia TIVacalloColdrerioMendrisioRiva San VitaleNovazzanoStabio
Karte von Breggia
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Breggia ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin. Sie gehört zum Kreis Caneggio im Bezirk Mendrisio und wurde 2009 gebildet.

Die Gemeinde liegt am Ufer des gleichnamigen Flusses Breggia und umfasst die ehemaligen Gemeinden des Muggiotals. Nachbargemeinden sind Castel San Pietro, Morbio Inferiore, Vacallo sowie Cernobbio, Moltrasio, Schignano, Cerano d’Intelvi und Centro Valle Intelvi in Italien.

Zum ersten Mal erwähnt wurde Bruzella im Jahr 852 als Brusella, Cabbio im Jahr 1188. Caneggio war ab 1209 unter dem Namen Caneggio bekannt. Morbio Superiore wurde erstmals 1160 erwähnt, Muggio 852 und Sagno ab 1296 unter dem Namen Sagnio.

Die Fusionsgemeinde Breggia entstand per 25. Oktober 2009 aus dem Zusammenschluss der bisher selbständigen Gemeinden Bruzella, Cabbio, Caneggio, Morbio Superiore, Muggio und Sagno.

Seit der Fusion am 25. Oktober 2009 entwickelte sich die Bevölkerung wie folgt:

Breggia (Gemeindestand nach der Fusion 25. Oktober 2009): Einwohnerzahlen von 2008 bis 2024
Jahr  Einwohner
2008
 
1.912
2009
 
1.929
2010
 
1.951
2011
 
1.965
2012
 
1.959
2013
 
1.966
2014
 
2.001
2015
 
2.048
2016
 
2.059
2017
 
2.033
2018
 
1.988
2019
 
1.936
2020
 
1.926
2021
 
1.927
2022
 
1.914
2023
 
1.936
2024
 
1.889
Quelle(n): Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz nach Bezirken und Gemeinden 1991–2024[5]

Die Bevölkerung der am 25. Oktober 2009 fusionierten Gemeinden Bruzella, Cabbio, Caneggio, Morbio Superiore, Muggio und Sagno entwickelte sich bis 2008 wie folgt:

Breggia (Gemeindestand vor der Fusion 25. Oktober 2009): Einwohnerzahlen von 1683 bis 2008
Jahr  Einwohner
1683
 
1.417
1719
 
1.382
1769
 
1.612
1799
 
1.750
1808
 
1.673
1824
 
1.891
1836
 
2.094
1850
 
2.003
1860
 
1.984
1870
 
2.022
1880
 
2.095
1888
 
1.998
1900
 
2.170
1910
 
2.178
1920
 
2.079
1930
 
1.924
1941
 
1.935
1950
 
1.823
1960
 
1.596
1970
 
1.519
1980
 
1.628
1990
 
1.703
1991
 
1.747
1992
 
1.763
1993
 
1.795
1994
 
1.821
1995
 
1.844
1996
 
1.878
1997
 
1.923
1998
 
1.920
1999
 
1.937
2000
 
1.954
2001
 
1.924
2002
 
1.927
2003
 
1.944
2004
 
1.929
2005
 
1.935
2006
 
1.934
2007
 
1.906
2008
 
1.912
Quelle(n): bis 1980 Bundesamt für Statistik[6][7] ab 1990: Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz nach Bezirken und Gemeinden 1991–2024[8]

Die Legislative von Breggia ist der Consiglio Comunale (Gemeindeparlament), bestehend aus 25 Mitgliedern. Die Zusammensetzung nach den Wahlen vom 14. April 2024: 11 Partito Liberale Radicale (FDP), 7 Il Centro (Die Mitte), 4 Insieme a Sinistra (linke Bürgerliste), 3 Verdi (Grüne).[9]

Die Exekutive wird gebildet durch den siebenköpfigen Municipio (Gemeinderat). Nach den Wahlen vom 14. April 2024 setzt er sich wie folgt zusammen: 4 FDP, 2 Die Mitte, 1 Insieme a Sinistra.[9] Ihm steht als Sindaco (Gemeindepräsident) Stefano Coduri (FDP) vor.[10]

Sehenswürdigkeiten

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Persönlichkeiten

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  • Pietro Breggia (* um 1400 in Breggia; † nach 1462 ebenda), Architekt und Ingenieur, von Breggia bei Como, von ihm stammt der grösste Teil der Befestigungen von Bellinzona aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts.[12]
Commons: Breggia – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
  4. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
  5. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz nach Bezirken und Gemeinden 1991-2024. Bundesamt für Statistik BFS, Neuchâtel, 27. August 2025, abgerufen am 20. Mai 2026.
  6. Martin Schuler: Cantone Ticino – L’effettivo della popolazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 20. Mai 2026.
  7. Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 20. Mai 2026 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  8. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz nach Bezirken und Gemeinden 1991-2024. Bundesamt für Statistik BFS, Neuchâtel, 27. August 2025, abgerufen am 20. Mai 2026.
  9. 1 2 Elezioni comunali 2024. In: www2.ti.ch/comunali
  10. Composizione del Municipio. Comune di Breggia, abgerufen am 15. Juni 2024.
  11. Breggiaschlucht
  12. Celestino Trezzini: Pietro Breggia. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 2: Basel – Egnach. Attinger, Neuenburg 1924, S. 346 (PDF Digitalisat)