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Galaxy 27

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Galaxy 27
Betreiber Intelsat
Startdatum 25. September 1999, 06:29 UTC
Trägerrakete Ariane 44LP (V120)
Startplatz CSG, ELA-2
COSPAR‑ID 1999-052A
Startmasse 3790 kg
Leermasse 1537 kg
Spannweite in Umlaufbahn 31 m
Hersteller Space Systems/Loral
Satellitenbus SSL-1300
Stabilisation Dreiachsenstabilisierung
Lebensdauer 12 Jahre (geplant)
17 Jahre (erreicht)
Missionsende 2016
Wiedergabeinformation
Transponder je 24 C- und Ku-Band
Bandbreite C-Band: 36/54 MHz
Ku-Band: 27 MHz
Sonstiges
Elektrische Leistung 16 kW
Position
Erste Position 129° West
Aktuelle Position Friedhofsorbit
Antrieb R-4D-Apogäumsmotor
Liste geostationärer Satelliten

Galaxy 27 (früher Telstar 7 und Intelsat Americas 7) ist ein ehemaliger Kommunikationssatellit des Satellitenbetreibers Intelsat aus der Galaxy-Flotte.

Missionsverlauf

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Der Satellit wurde von Loral Skynet als Telstar 7 bestellt. Er wurde am 25. September 1999 auf einer Ariane-4-Trägerrakete vom Raumfahrtzentrum Guayana ins All gebracht und ging im November selben Jahres auf seiner geostationären Position bei 129° West in Betrieb.

Im Juli 2003 gab Loral Skynet den Verkauf der Satelliten Telstar 5, 6 und 7 an Intelsat bekannt. Intelsat betrieb den Satelliten fortan als Intelsat Americas 7 (IA 7). Zum 1. Februar 2007 wurde er in Galaxy 27 umbenannt.

Am 28. November 2004 erlitt Galaxy 27 durch einen Fehler in der Bordelektrik einen mehrtägigen Totalausfall.[1] Infolgedessen waren nach der Wiederherstellung des Kontakts nur noch 22 Transponder verfügbar.

Im Mai 2011 wurde der Satellit nach 45,1° Ost verschoben, um die Abdeckung des Nahen Ostens und Westasien zu verbessern. Im Oktober 2013 wurde er dann zur Unterstützung von Intelsat 17 bei 66° Ost (Inclined Orbit) stationiert.[2]

Im Jahr 2016 wurde Galaxy 27 in einen Friedhofsorbit gebracht und außer Betrieb genommen.

Der dreiachsenstabilisierte, kastenförmige Satellit wurde von Space Systems/Loral (SS/L) auf Basis deren Satellitenbus SSL-1300 gebaut. Er besaß insgesamt 48 Transponder und wurde durch Solarpanele und Batterien mit Strom versorgt. Die geplante Lebensdauer lag bei zwölf Jahren, welche er jedoch übertraf.

Der Satellit versorgte den nordamerikanischen Kontinent mit Satellitenrundfunk. Dazu war er mit je 24 C-Band- und Ku-Band-Transpondern ausgerüstet.[3]

Einzelnachweise

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  1. Intelsat S.A. In: Skybrokers. Abgerufen am 6. Mai 2026 (englisch).
  2. Telstar 7 / Ariane 44LP. In: nextspaceflight.com. Abgerufen am 6. Mai 2026 (englisch).
  3. Galaxy 27. In: satbeams.com. Abgerufen am 6. Mai 2026 (englisch).