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IndyCar Series 2011

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IZOD IndyCar Series 2011
Meister
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dario Franchitti
Rookie of the Year: Kanada James Hinchcliffe
Saisondaten
Anzahl Rennen: 17
< Saison 2010 Saison 2012 >
Der Sieger der IndyCar Series 2011: Dario Franchitti

Die IndyCar Series 2011 war die 16. Saison der IndyCar Series und die 90. Meisterschaftssaison im US-amerikanischen Formelsport. Es wurden 18 Rennen an 17 Rennwochenenden ausgetragen. Die Saison begann am 27. März in Saint Petersburg und endete am 16. Oktober in Las Vegas.

Dario Franchitti gewann zum vierten Mal die Gesamtwertung. Er setzte sich mit 573 zu 555 Punkten gegen Will Power durch. Die beiden Piloten wechselten sich während der Saison mehrfach auf der Führungsposition ab. James Hinchcliffe wurde Rookie of the year. Power erhielt die Mario-Andretti-Trophäe für den besten Fahrer auf Straßenkursen und Scott Dixon die A.J.-Foyt-Trophäe für den besten Piloten auf den Ovalkursen. Dan Wheldon gewann das Indianapolis 500.

Die Saison wurde durch den tödlichen Unfall Dan Wheldons beim Saisonfinale auf dem Las Vegas Motor Speedway überschattet, der zum Rennabbruch führte.

Regeländerungen

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Sportliche Änderungen

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Ab 2011 wurde die Regel der Double-Wide-Restarts auf den Ovalkursen eingeführt. In einer Gelbphase reihten sich die überrundeten Piloten hinter den Fahrzeugen in der Führungsrunde ein. Somit wurde verhindert, dass überrundete Piloten beim Restart eine entscheidende Rolle spielen. Die Fahrzeuge würden sich in der letzten Runde unter gelber Flagge gemäß der aktuellen Reihenfolge positionieren. Der führende Pilot musste dabei die innere Bahn wählen.[1] Außerdem wurde eine Commitment-Line bei der Boxeneinfahrt durch Warnhütchen markiert. So wurden Piloten, die sich auf den Weg an die Box befinden, jedoch noch nicht in der Boxengasse sind, nicht mehr benachteiligt, falls es spontan zu einer Gelbphase kam.[1] Bei diesen beiden Änderungen orientierte man sich an der NASCAR.

Die Reihenfolge in der Boxengasse wurde nicht mehr mittels des Punktestands ermittelt, sondern orientierte sich an der Startaufstellung des vorherigen Rennens. Somit sollten Piloten, die ein gutes Qualifying absolviert haben, belohnt werden.[1]

Das erste freie Training dauerte ab der Saison 2011 75 Minuten. In den ersten 45 Minuten durften nur Neulinge und Piloten, die nicht innerhalb der ersten zehn der Fahrerwertung lagen, teilnehmen. Diese Piloten erhielten für diesen Zeitraum einen weiteren Satz Reifen. Für die restlichen 30 Minuten durften auch die jeweils besten zehn Piloten teilnehmen.[1] Im Nicht-Oval-Qualifying, das weiterhin aus drei Abschnitten bestand, durften die Piloten in jedem Abschnitt nur einen Satz Reifen verwenden. Es wurde weiterhin zwischen weichen („Reds“) und härteren („Blacks“) Reifen unterschieden.[1] Um sich für das Rennen zu qualifizieren, durfte die Qualifikationszeit eines Piloten höchstens 105 % der schnellsten Runde betragen. Zuvor galt eine 107-Prozent-Regel.[1]

Vor der Saison gab es Überlegungen das Starterfeld für jedes IndyCar-Rennen, ausschließlich des Indianapolis 500 und des Saisonfinales, auf 26 Teilnehmer zu limitieren.[2] Kurz vor Saisonbeginn distanzierte sich die IndyCar Series allerdings wieder von dieser Idee und führte das Limit nicht ein.[3]

Teams und Fahrer

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Alle Teams benutzen Chassis von Dallara, Motoren von Honda und Reifen von Firestone.

Team Nr. Fahrer Veranstaltung
 Target Chip Ganassi Racing 9  Scott Dixon[4] 1–17
10  Dario Franchitti[4] 1–17
Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 38  Graham Rahal[5] 1–17
Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 83  Charlie Kimball[5] 1–17
 Team Penske 3  Hélio Castroneves[6] 1–17
6  Ryan Briscoe[6] 1–17
12  Will Power[7] 1–17
 Andretti Autosport 7  Danica Patrick[8] 1–17
26  Marco Andretti 1–17
27  Mike Conway[9] 1–17
28  Ryan Hunter-Reay[10] 1–17
 Panther Racing 4  J. R. Hildebrand[11] 1–17
44  Buddy Rice[12] 5, 16, 17
 Dreyer & Reinbold Racing 11  Davey Hamilton[13] 5, 6, 17
22  Justin Wilson[14] 1–11
 Simon Pagenaud[15] 11
 Tomas Scheckter[16] 12
 Giorgio Pantano[17] 13–15
 Townsend Bell[18] 16, 17
23  Paul Tracy[19] 5
24  Ana Beatriz[20] 1, 3–17
 Simon Pagenaud[21] 2
 A. J. Foyt Enterprises 14  Vitor Meira[22] 1–17
41  Bruno Junqueira[23] 5
 Ryan Hunter-Reay[24] 5
 Dragon Racing 8  Paul Tracy[25] 3, 6, 9, 10, 17
 Ho-Pin Tung[26] 5
20  Patrick Carpentier[27] 5
 Scott Speed[28] 5
88  Ho-Pin Tung 13
 KV Racing Technology - Lotus[29] 5  Takuma Satō[30] 1–17
59  E. J. Viso[30] 1–17
82  Tony Kanaan[31] 1–17
 Dale Coyne Racing 18  James Jakes[32] 1–17
19  Sébastien Bourdais[32] 1–4, 9–11, 13–15
 Alex Lloyd[33] 5–8, 12, 16, 17
 Newman/Haas Racing 2  Oriol Servià[34] 2–17
02 1
06  James Hinchcliffe[35] 2–17
 Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 78  Simona de Silvestro[36] 1–17
 Simon Pagenaud[37] 13
 Conquest Racing 34  Sebastian Saavedra[38] 1–14, 17
 João Paulo de Oliveira[39] 15
 Dillon Battistini[40] 16
36  Pippa Mann[41] 5
 Sarah Fisher Racing 57  Tomas Scheckter[42] 17
67  Ed Carpenter[43] 5–8, 11–14, 16, 17
 Richard Petty/Andretti Autosport 43  John Andretti[44] 5
 Rahal Letterman Lanigan Racing 15  Jay Howard 17
30  Bertrand Baguette[45] 5
 Pippa Mann[46] 12, 16, 17
 Sam Schmidt Motorsports 17  Martin Plowman[47][# 1] 11, 13, 14
 Hideki Mutoh[48] 15
 Wade Cunningham 16, 17
77  Alex Tagliani[49] 1–15
 Dan Wheldon[50] 16, 17
88  Jay Howard[51] 5, 6
99  Townsend Bell[52] 5
 Wade Cunningham[53] 6
 Bryan Herta Autosport with Curb/Agajanian 98  Dan Wheldon[54] 5
 Alex Tagliani 17
 AFS Racing 17  Raphael Matos[55] 1–5
 SH Racing 07  Tomas Scheckter[56][57][# 2] 5, 14
Anmerkungen
  1. Das Auto wird zusammen mit AFS Racing eingesetzt.
  2. Das Auto wurde beim Indianapolis 500 zusammen mit KV Racing Technology und wird in Baltimore zusammen mit Dreyer & Reinbold Racing eingesetzt.

Änderungen bei den Fahrern

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Die folgende Auflistung enthält alle Fahrer, die an der IndyCar-Series-Saison 2010 teilgenommen haben und in der Saison 2011 nicht für dasselbe Team wie 2010 starteten.

Fahrer, die ihr Team gewechselt haben:

Fahrer, die in die IndyCar Series einsteigen bzw. zurückkehren:

Fahrer, die die IndyCar Series verlassen haben:

Änderungen während der Saison

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Die IndyCar-Series-Saison 2011 umfasst 18 Rennen auf 17 Strecken.[59] Erst im Februar wurde bekannt gegeben, dass das Saisonfinale in Las Vegas stattfinden wird.[60] Wegen Streckenschäden am Twin Ring Motegi, die durch ein Erdbeben im März 2011 entstanden sind, wurde das Rennen vom Ovalkurse auf den permanenten Straßenkurs verlegt.[61]

Nr. Datum Veranstaltung
(Strecke)
Distanz
(Meilen)
Erster Zweiter Dritter Pole-Position Schnellste Runde Meiste Führungsrunden
1.27. März Honda Grand Prix of St. Petersburg
(Saint Petersburg) (T)
180 Dario Franchitti Will Power Tony Kanaan Will Power Hélio Castroneves Dario Franchitti
2.10. April Honda Indy Grand Prix of Alabama
(Birmingham) (P)
214,2 Will Power Scott Dixon Dario Franchitti Will Power Scott Dixon Will Power
3.17. April Toyota Grand Prix of Long Beach
(Long Beach) (T)
167,28 Mike Conway Ryan Briscoe Dario Franchitti Will Power Dario Franchitti Ryan Briscoe
4.2. Mai Itaipava São Paulo Indy 300
(São Paulo) (T)
139,48 Will Power Graham Rahal Ryan Briscoe Will Power Simona de Silvestro Will Power
5.29. Mai Indianapolis 500 Mile Race
(Indianapolis) (O)
500 Dan Wheldon J. R. Hildebrand Graham Rahal Alex Tagliani Dario Franchitti Scott Dixon
6A.11. Juni Firestone Twin 275
(Fort Worth) (O)
165,87 Dario Franchitti Scott Dixon Will Power Alex Tagliani E. J. Viso Dario Franchitti
6B.165,87 Will Power Scott Dixon Ryan Briscoe Tony Kanaan[# 1] Scott Dixon Will Power
7.19. Juni The Milwaukee 225
(West Allis) (O)
228,375 Dario Franchitti Graham Rahal Oriol Servià Dario Franchitti Dario Franchitti Dario Franchitti
8.25. Juni Iowa Corn Indy 250
(Newton) (O)
223,5 Marco Andretti Tony Kanaan Scott Dixon Takuma Satō Alex Tagliani Dario Franchitti
9.10. Juli Honda Indy Toronto
(Toronto) (T)
149,175 Dario Franchitti Scott Dixon Ryan Hunter-Reay Will Power Justin Wilson Will Power
10.24. Juli Honda Indy Edmonton
(Edmonton) (F)
187,435 Will Power Hélio Castroneves Dario Franchitti Takuma Satō Sébastien Bourdais Will Power
11.7. August Honda Indy 200
(Lexington) (P)
191.93 Scott Dixon Dario Franchitti Ryan Hunter-Reay Scott Dixon Scott Dixon Scott Dixon
12.14. August MoveThatBlock.com Indy 225
(Loudon) (O)
220,375 Ryan Hunter-Reay Oriol Servià Scott Dixon Dario Franchitti Scott Dixon Dario Franchitti
13.28. August Indy Grand Prix of Sonoma
(Sonoma) (P)
172,725 Will Power Hélio Castroneves Ryan Briscoe Will Power Will Power Will Power
14.4. September Baltimore Grand Prix
(Baltimore) (T)
153 Will Power Oriol Servià Tony Kanaan Will Power Will Power Will Power
15.18. September Indy Japan: The Final
(Motegi) (P)
187,929 Scott Dixon Will Power Marco Andretti Scott Dixon Giorgio Pantano Scott Dixon
16.2. Oktober Kentucky Indy 300
(Sparta) (O)
296 Ed Carpenter Dario Franchitti Scott Dixon Will Power Ed Carpenter Dario Franchitti
17.16. Oktober IZOD INDYCAR World Championships Presented by Honda
(Las Vegas) (O)
18,528abgebrochen[# 2] Tony Kanaan[# 3] E. J. Viso Tony Kanaan[# 4]
Anmerkungen
  1. gelost, kein Bonuspunkt
  2. Das Rennen wurde nach einem Massenunfall, in dem 15 der 34 gestarteten Piloten involviert waren, in der 13. Runde abgebrochen. Dan Wheldon starb wenig später an den Folgen des Unfalls. Das Rennen ging nicht in die Wertung ein, da hierfür 50 % der Renndistanz + 1 Runde hätten absolviert werden müssen.
  3. Tony Kanaan erhielt zunächst den Bonuspunkt für die Pole-Position. Da das Rennen nachträglich aus den offiziellen Statistiken entfernt wurde, verlor Kanaan den Bonuspunkt.
  4. Tony Kanaan führte das Rennen durchgängig an, erhielt aber keine Bonuspunkte, da das Rennen abgebrochen wurde.

1. Veranstaltung: Honda Grand Prix of St. Petersburg

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing 2:00:59,6886
2  Will Power  Team Penske + 7,1612
3  Tony Kanaan  KV Racing Technology - Lotus + 16,1045
PP  Will Power  Team Penske 1:01,9625
SR  Hélio Castroneves  Team Penske 1:03,8683
Sieger Dario Franchitti

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Der Honda Grand Prix of St. Petersburg in den Streets of St. Petersburg, Saint Petersburg, Florida, Vereinigte Staaten fand am 27. März 2011 statt und ging über eine Distanz von 100 Runden à 2,897 km, was einer Gesamtdistanz von 289,682 km entspricht.

Gleich in der ersten Kurve des Rennens war es zu einer Massenkollision gekommen, welche den Ausfall oder zumindest mehrere Runden Rückstand für diverse Topfahrer zur Folge hatte. Bei dem anschließenden Neustart kam es in dem durch den neu eingeführten Neustart in Zweierreihen engen Feld sofort wieder zu Kollisionen – eine Konstellation, die sich im weiteren Rennverlauf mehrfach wiederholte. Dario Franchitti gewann das Rennen vor Will Power und Tony Kanaan, der den dritten Platz bis zum Ende des Rennens gegen Simona de Silvestro verteidigen musste, welche das beste Ergebnis ihrer Karriere einfuhr.[62]

Der viermalige Champ-Car-Meister Sébastien Bourdais, der bei diesem Rennen sein Comeback im nordamerikanischen Monoposto-Rennsport geben sollte, musste nach einem Unfall im Warm-Up auf den Start verzichten, da sein Auto nicht rechtzeitig repariert werden konnte.[63] Im Rennen zogen sich die beiden Dreyer & Reinbold-Piloten Justin Wilson und Ana Beatriz jeweils eine Handgelenksfraktur zu. Während Wilson ohne operativen Eingriff keine Pause benötigte,[64] musste Beatriz nach einer Operation ein Rennen pausieren.[21]

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 100 2:00:59,6886 02 94
02 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 100 + 7,1612 01 06
03 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 100 + 16,1045 08 00
04 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 100 + 16,5616 17 00
05 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 100 + 29,9435 11 00
06 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 100 + 30,4655 10 00
07 17 Brasilien Raphael Matos Vereinigte Staaten AFS Racing 100 + 31,5227 16 00
08 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 100 + 35,7291 13 00
09 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 100 + 49,1432 15 00
10 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 100 + 56,8025 06 00
11 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 100 + 1:02,9747 24 00
12 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 100 + 57,3418 19 00
13 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 098 + 2 Runden 25 00
14 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 098 + 2 Runden 20 00
15 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 097 + 3 Runden 22 00
16 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 096 + 4 Runden 03 00
17 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 096 + 4 Runden 12 00
18 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 095 + 5 Runden 05 00
19 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 094 + 6 Runden 21 00
20 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 085 + 15 Runden 09 00
21 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 058 DNF 14 00
22 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 038 DNF 23 00
23 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 001 DNF 04 00
24 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 001 DNF 07 00
25 19 Frankreich Sébastien Bourdais Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 000 DNS 18 00

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

2. Veranstaltung: Honda Indy Grand Prix of Alabama

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Will Power  Team Penske 2:14:42,9523
2  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing + 3,3828
3  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing + 15,5243
PP  Will Power  Team Penske 1:11,4546
SR  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing 1:13,8666
Das Feld in Kurve 5

Streckentyp: permanente Rennstrecke

Der Honda Indy Grand Prix of Alabama im Barber Motorsports Park, Birmingham, Alabama, Vereinigte Staaten fand am 10. April 2011 statt und ging über eine Distanz von 90 Runden à 3,701 km, was einer Gesamtdistanz von 333,134 km entspricht.

Das Rennen war durch mehrere Gelbphasen und Restarts geprägt. Im Verlauf des Rennens entwickelte sich ein Duell zwischen Will Power, der von der Pole-Position startete, und Scott Dixon um den Sieg. Power behielt die Führung allerdings bei jedem Restart und erzielte schließlich einen Start-Ziel-Sieg vor dem Ganassi-Duo Dixon und Dario Franchitti sowie Marco Andretti und Oriol Servià. Um den sechsten Platz entwickelte sich zwischenzeitlich ein Duell zwischen Danica Patrick und Tony Kanaan, bei dem sich Kanaan durchsetzte. Patrick, deren Reifen abgebaut hatten, musste schließlich noch einen weiteren Stopp absolvieren und beendete das Rennen als 17. Ihr Kontrahent Kanaan fiel insbesondere dadurch auf, dass er in der Startrunde zehn Gegner überholte.[66]

Simon Pagenaud, der bei diesem Rennen als Vertretung für die verletzte Ana Beatriz sein Debüt in der IndyCar Series gab, kam auf dem achten Platz ins Ziel.[67]

Power übernahm mit dem Sieg die Führung in der Meisterschaft.

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 90 2:14:42,9523 01 90
02 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 90 + 3,3828 03 00
03 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 90 + 15,5243 07 00
04 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 90 + 28,9601 09 00
05 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 90 + 29,8817 06 00
06 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 90 + 30,3853 24 00
07 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 90 + 30,7807 04 00
08 24 Frankreich Simon Pagenaud Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 90 + 31,2095 23 00
09 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 90 + 32,5812 13 00
10 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 90 + 35,0038 21 00
11 19 Frankreich Sébastien Bourdais Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 90 + 35,9883 20 00
12 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 90 + 42,6440 19 00
13 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 90 + 44,2950 15 00
14 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 90 + 1:00,7427 17 00
15 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 90 + 1:10,6879 12 00
16 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 90 + 1:12,1719 11 00
17 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 89 + 1 Runde 22 00
18 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 88 + 2 Runden 10 00
19 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 62 DNF 05 00
20 17 Brasilien Raphael Matos Vereinigte Staaten AFS Racing 62 DNF 14 00
21 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 57 DNF 02 00
22 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 45 DNF 16 00
23 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 40 DNF 18 00
24 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 40 DNF 08 00
25 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 30 DNF 25 00
26 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 27 DNF 26 00

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

3. Veranstaltung: Toyota Grand Prix of Long Beach

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Mike Conway  Andretti Autosport 1:53:11,1000
2  Ryan Briscoe  Team Penske + 6,3203
3  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing + 6,7163
PP  Will Power  Team Penske 1:09,0649
SR  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing 1:10,6597
Danica Patrick beendete das Rennen auf Platz 7

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Der Toyota Grand Prix of Long Beach auf dem Long Beach Grand Prix Circuit, Long Beach, Kalifornien, Vereinigte Staaten fand am 17. April 2011 statt und ging über eine Distanz von 85 Runden à 3,167 km, was einer Gesamtdistanz von 269,211 km entspricht.

In der Anfangsphase des Rennens setzten sich Will Power, Ryan Hunter-Reay und Mike Conway vom restlichen Feld ab. Durch die ersten Boxenstopps kam es zu mehreren Positionsverschiebungen an der Spitze. Während Ryan Briscoe mit einer anderen Strategie die Führung vor Power und Hunter-Reay übernahm, fiel Conway durch einen Fehler beim Boxenstopp auf den 22. Platz zurück. In der zweiten Hälfte des Rennens kam es zu einem folgenreichen Unfall bei einem Restart. Während Briscoe die Führung gegen Hunter-Reay und Power verteidigte, bremste Hélio Castroneves zu spät und drehte seinen Penske-Teamkollegen Power. Eine Strafe gegen Castroneves wurde nicht ausgesprochen.[68] Nachdem es zu einer weiteren Gelbphase gekommen war, schied Hunter-Reay mit einem Getriebeschaden aus. Währenddessen war sein Teamkollege Conway wieder in die Spitzengruppe gefahren und übernahm 13 Runden vor Schluss die Führung von Briscoe.

Conway erzielte schließlich seinen ersten IndyCar-Sieg im dritten Rennen nach seinem Comeback. Briscoe wurde vor Franchitti, der die Meisterschaftsführung übernahm, Zweiter. Auf dem vierten Platz kam James Hinchcliffe, der sein zweites IndyCar-Rennen absolvierte, ins Ziel.[69]

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 85 01:53:11,1000 03 14
02 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 85 + 6,3203 12 35
03 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 85 + 6,7163 07 00
04 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 85 + 9,1705 11 00
05 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 85 + 16,0177 09 04
06 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 85 + 16,8966 04 00
07 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 85 + 17,5016 20 00
08 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 85 + 18,9655 10 00
09 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 85 + 19,4723 13 00
10 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 85 + 19,8909 01 29
11 17 Brasilien Raphael Matos Vereinigte Staaten AFS Racing 85 + 20,4660 19 00
12 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 85 + 20,7784 06 00
13 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 85 + 21,3464 16 00
14 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 85 + 23,1137 15 00
15 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 85 + 24,5926 23 00
16 08 Kanada Paul Tracy Vereinigte Staaten Dragon Racing 85 + 1:03,7578 25 00
17 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 85 + 1:10,9001 27 00
18 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 84 + 1 Runde 08 01
19 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 83 + 2 Runden 26 00
20 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 82 + 3 Runden 18 00
21 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 81 + 4 Runden 22 00
22 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 78 DNF 05 00
23 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 72 DNF 02 02
24 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 66 DNF 24 00
25 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 59 DNF 17 00
26 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 37 DNF 14 00
27 19 Frankreich Sébastien Bourdais Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 27 DNF 21 00

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

4. Veranstaltung: Itaipava Sao Paulo Indy 300 presented by Nestle

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Will Power  Team Penske 2:04:05.2964
2  Graham Rahal  Service Central Chip Ganassi Racing + 4,6723
3  Ryan Briscoe  Team Penske + 7,9037
PP  Will Power  Team Penske 1:21,8958
SR  Simona de Silvestro  Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 1:39,8231
Die Start-Ziel-Gerade am 1. Mai

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Das Itaipava Sao Paulo Indy 300 presented by Nestle in den Streets of São Paulo, São Paulo, Brasilien fand am 1. und 2. Mai 2011 statt und ging über eine Distanz von 55 Runden à 4,081 km, was einer Gesamtdistanz von 224,471 km entspricht.

Das Rennen wurde planmäßig am Sonntag bei starken Regenfällen gestartet. Zunächst kam es zu einer Startkollision, in die Dario Franchitti, Hélio Castroneves, Danica Patrick, Tony Kanaan und Simona de Silvestro verwickelt waren.[70] Nach einer halben Stunde wurde das Rennen zunächst für zweieinhalb Stunden unterbrochen. Anschließend wurden weitere fünf Runden absolviert, bis das Rennen für den Sonntag endgültig abgebrochen und auf Montag verschoben wurde. Insgesamt fanden am Sonntag 15 Runden statt.[71]

Am Montag wurde das Rennen schließlich erneut auf nasser Strecke gestartet. Alle Piloten traten an, hatten aber teilweise schon mehrere Runden Rückstand. Will Power, der das Rennen am Sonntag durchgängig angeführt hatte, blieb auch am Montag zunächst in Führung. Nach einem Restart in Runde 26 musste Power die Führung an Takuma Satō abgeben. Während die meisten Piloten in einer Gelbphase um Runde 37 einen weiteren Boxenstopp absolvierten, blieb Satō draußen und versuchte, die noch ausstehende halbe Stunde Rennen durchzufahren. Eine ähnliche Strategie verfolgte Marco Andretti, der hinter Satō auf dem zweiten Platz lag. Da es zu keiner weiteren Gelbphase kam und die Strecke abtrocknete, ging diese Strategie nicht auf. Andretti absolvierte seinen Stopp in der 47., Satō in der 49. Runde. Andretti, der auf Slicks wechselte, fiel schließlich auf den 14., Satō auf den 8. Platz zurück.

Da wegen der nassen Verhältnisse das Renntempo langsamer war, wurde das Rennen nach Ablauf des 2-Stunden-Limits abgebrochen. Power setzte sich durch und gewann das Rennen vor Graham Rahal und Ryan Briscoe. Power übernahm damit wieder die Führung in der Fahrerwertung.[72] Die schnellste Runde erzielte de Silvestro, die zwar mit den Fahrzeugen an der Spitze mithielt, wegen der Startkollision am Sonntag allerdings neun Runden zurücklag und auf Platz 20 ins Ziel kam.[73]

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 55 2:04:05,2964 01 32
02 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 55 + 4,6723 05 00
03 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 55 + 7,9037 04 00
04 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 55 + 10,1470 06 00
05 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 55 + 15,8188 16 00
06 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 55 + 16,6775 09 00
07 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 55 + 20,0131 08 00
08 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 55 + 23,2924 10 23
09 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 55 + 25,2924 11 00
10 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 55 + 31,3172 22 00
11 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 55 + 36,4261 23 00
12 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 55 + 42,1974 03 00
13 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 55 + 45,8266 26 00
14 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 55 + 1:24,5634 15 00
15 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 55 + 1:26,2783 24 00
16 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 54 + 1 Runde 18 00
17 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 53 + 2 Runden 14 00
18 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 50 DNF 02 00
19 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 48 + 7 Runden 20 00
20 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 46 + 9 Runden 13 00
21 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 46 + 9 Runden 07 00
22 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 46 + 9 Runden 21 00
23 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 46 + 9 Runden 17 00
24 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 31 DNF 25 00
25 17 Brasilien Raphael Matos Vereinigte Staaten AFS Racing 28 DNF 19 00
26 19 Frankreich Sébastien Bourdais Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 20 DNF 12 00

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

5. Veranstaltung: 95. Indianapolis 500

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Das Indianapolis 500 wurde 2011 als 100-jähriges Jubiläum gefeiert, da das erste Rennen 1911 stattfand. Da während der beiden Weltkriege einige Rennen ausgefallen sind, handelte es sich um die 95. Ausgabe des Rennens.

Bereits im Vorfeld der Qualifikation hatten einige Zwischenfälle von sich Reden gemacht. Simona de Silvestro hatte zwei Tage zuvor ihren Einsatzwagen bei einem Unfall verloren und sich bei diesem Verbrennungen an beiden Händen zugezogen.[74] Unmittelbar vor dem Training hatte zudem Ryan Briscoe sein Einsatzauto zerstört. Beide mussten daher mit einem technisch nicht ganz gleichwertigen Ersatzauto die Qualifikation antreten.[75]

Die Qualifikation wurde wie schon im vergangenen Jahr an zwei Tagen ausgefahren, wobei am ersten Tag 24 Startplätze zu vergeben waren. Theoretisch bewarben sich 40 Starter um die 33 Startplätze.

Relativ früh im Training zerstörte der für Dragon Racing startende Chinese Ho-Pin Tung seinen einzigen Wagen gleich im ersten Versuch, womit dieses Fahrzeug zurückgezogen wurde – die vorherigen Runden dieses Qualifikationsversuches hätten für eine klare Qualifikation gereicht. Der zweite Wagen von Dragon Racing verzichtete am ersten Tag auf Qualifikationsversuche, nachdem es Meinungsverschiedenheiten mit dem Fahrer Scott Speed über die Fahrbarkeit des Wagens gab.[76] Anders als im Vorjahr waren die Stammfahrer der Serie nicht haushoch überlegen, sondern viele von ihnen mühten sich mit dem Erreichen eines Platzes unter den ersten 24 vergebens ab. Dadurch waren nach dem ersten Tag unter anderem alle vier Stammfahrer von Andretti Autosport (Marco Andretti, Mike Conway, Ryan Hunter-Reay und Danica Patrick), Paul Tracy (Dreyer & Reinbold), Ryan Briscoe (Penske) und die Ganassi-Autos von Graham Rahal und Charlie Kimball nicht qualifiziert. Im Gegensatz dazu hatte Simona de Silvestro sich trotz ihrer Handverletzung als 24. qualifiziert.[77]

Ganz vorne qualifizierte sich überraschend Alex Tagliani (Sam Schmidt) vor Scott Dixon (Ganassi) und Oriol Servià (Newman/Haas). Die weiteren Plätze unter den Top 9, die am Abend noch einmal ihre Positionen untereinander ausfuhren, waren nicht weniger überraschend: Vier der Fahrer hatten bei diesem Rennen ihren ersten Start in der IndyCar-Series-Saison 2011. Buddy Rice (Panther) war gar seit zwei Jahren nicht mehr in einem IndyCar gesessen.[78] Während im Vorjahr noch die großen Teams Penske und Ganassi das Geschehen dominierten, waren diese dieses Jahr deutlich gehemmt: Ganassi hatte bei beiden qualifizierten Autos Benzinprobleme, Penske war einzig mit dem auf Ovalen sonst eher schwächeren Will Power überhaupt in den Top 9.[77]

Der zweite Tag begann erneut mit einem Unfall, diesmal war es Patrick Carpentier, der bei Dragon Racing als Ersatz für Scott Speed fahren sollte. Danach zog sich das Team vom diesjährigen Indianapolis 500 zurück.[27] Während sich die meisten der oben genannten Fahrer am zweiten Tag relativ klar qualifizierten, galt dies mit Ausnahme von Danica Patrick nicht für die Autos von Andretti Autosport. Mike Conway gelang in seinen Versuchen keine einzige Runde, die auch nur ansatzweise ausgereicht hätte. Zehn Minuten vor Ende des Trainings ergab sich nun folgende Situation: Ryan Hunter-Reay und Marco Andretti waren als 32. und 33. am Ende des Feldes qualifiziert; neben diesen hatten lediglich die beiden bisher nicht qualifizierten Autos von Dale Coyne (James Jakes und Alex Lloyd) noch einen Versuch. In der Reihenfolge Lloyd, Jakes, Andretti und Hunter-Reay stellten sich diese nun für einen Versuch an, wobei die Zeit nur knapp für drei der vier reichen würde. Als erstes qualifizierte sich Lloyd klar für das Rennen, womit er Andretti verdrängte. Nun folgte ein Versuch von Jakes, der sich jedoch als vergebens erwies. 50 Sekunden vor dem Ende startete nun Andretti den Versuch, sich für das Rennen zu qualifizieren – zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass nur zwei der vier Andretti-Autosport-Autos am Rennen teilnehmen würden; er oder Hunter-Reay. Tatsächlich war Andretti in der Lage, sich sogar als 28. für das Rennen zu qualifizieren.[79]

Einen Tag nach der Qualifikation gab das Team A. J. Foyt Enterprises bekannt, dass Bruno Junqueira in dem Auto mit der Nummer 41 für das Rennen durch Ryan Hunter-Reay ersetzt wird. Damit war Junqueira nach 2009, wo er zu Gunsten seines damaligen Teamkollegen Alex Tagliani bei Conquest Racing verzichten musste, zum zweiten Mal Opfer eines nachträglichen Fahrerwechsels. In beiden Fällen ging es bei den Wechseln darum, dass ein regulärer IndyCar-Fahrer noch Meisterschaftspunkte einfahren konnte. Ungewöhnlich war dieses Mal jedoch ein Wechsel über Teamgrenzen hinaus, der seitens Foyt unter anderem mit der Tatsache, dass Hunter-Reay der siegreichste aktive US-amerikanische Fahrer ist und mit Sponsorverpflichtungen begründet wurde.[80]

Platz Fahrer Team Zeit
1  Dan Wheldon  Bryan Herta Autosport with Curb/Agajanian 2:56:11,7267
2  J. R. Hildebrand  Panther Racing + 2,1086
3  Graham Rahal  Service Central Chip Ganassi Racing + 5,5949
PP  Alex Tagliani  Sam Schmidt Motorsports 2:38,2613
SR  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing 40,0593
J. R. Hildebrand in Kurve 1 nach dem Rennen
Dan Wheldon gewann auf den letzten Metern

Streckentyp: Ovalkurs (Superspeedway)

Das 95. Indianapolis 500 auf dem Indianapolis Motor Speedway, Indianapolis, Indiana, Vereinigte Staaten fand am 29. Mai 2011 statt und ging über eine Distanz von 200 Runden à 4,023 km, was einer Gesamtdistanz von 804,672 km entspricht.

Das Rennen wurde zunächst überraschend deutlich von den beiden Ganassi-Fahrern Scott Dixon und Dario Franchitti bestimmt. Alex Tagliani war der einzige Pilot, der mithalten konnte, der aber später aufgrund eines technischen Problems zunächst zurückfiel und in der Folge auch noch in der Mauer landete. Wenig später schied auch Taglianis Teamkollege, Townsend Bell nach einer Kollision mit Briscoe aus. Die dadurch ausgelöste Gelb-Phase war die letzte dieses Rennens, in dem es im Gegensatz zu den Vorjahren zu keinen Unfällen mit ernsthaften Verletzungen kam.

Kurz vor Schluss erwies sich das Rennen einmal mehr als Benzinpoker, bei dem einige Fahrer – insbesondere Danica Patrick und Bertrand Baguette, die beide einige Runden führten – auf ihr Heil in der Flucht und einen kurzen Boxenstopp; andere in extrem langsamen Rundenzeiten – hier insbesondere Franchitti und J. R. Hildebrand – suchten. Die Flucht-Strategie erwies sich ganz und gar nicht als hilfreich; die langsame funktionierte insbesondere für Franchitti ebenfalls nicht. Als Baguette vier Runden vor Schluss an die Box musste, übernahm Hildebrand in seinem ersten Indianapolis 500 die Führung. Diese behielt er mit praktisch leeren Tank bis in die allerletzte Kurve. In dieser verlor er jedoch bei einer Überrundung von Charlie Kimball die Kontrolle über seinen Wagen und landete in der Mauer. An dieser entlang rutschte er nun ins Ziel, verlor dabei aber die Führung an Dan Wheldon. Der Brite Wheldon, der sein erstes Rennen der Saison überhaupt bestritt, gewann damit zum zweiten Mal das Indianapolis 500. Für sein Team, Bryan Herta Autosport, war es wiederum das zweite IndyCar-Rennen überhaupt. Damit wurde zum ersten Mal seit 2005 wieder ein Oval-Rennen von einem Fahrer gewonnen, der nicht für eines der drei großen Teams – Andretti, Ganassi bzw. Penske – fuhr. Hildebrand wurde als Zweiter gewertet, womit zum vierten Mal in Folge ein Fahrer von Panther Racing diesen Platz belegte. Graham Rahal kam auf dem dritten Platz ins Ziel.

Für die drei klassischen Topteams war das Rennen weniger erfolgreich. Ganassi war mit seinen beiden Topautos am Anfang dominant, wurde aber am Ende vom Verbrauch gestoppt. Bester Ganassi-Pilot war Rahal. Für Andretti Autosport fiel einzig Danica Patrick auf, wobei sich Marco Andretti zumeist nicht weit dahinter befand und schließlich mit dem neunten Platz die beste Platzierung für das Team erzielte. Das Team Penske hatte den Ausfall von Ryan Briscoe, einen missglückten Boxenstopp mit einem verlorenen Rad bei Will Power und einen Reifenschaden bei Hélio Castroneves zu verbuchen. Mit einer Runde Rückstand wurde Power als 14. bester Pilot des Teams.[81]

Wheldon saß bei seinem Sieg im wahrscheinlich ältesten Dallara-Chassis (Baujahr 2003) des ganzen Feldes.[82]

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 98 Vereinigtes Konigreich Dan Wheldon Vereinigte Staaten Bryan Herta Autosport with Curb/Agajanian 200 2:56:11,7267 06 01
02 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 200 + 2,1086 12 07
03 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 200 + 5,5949 29 06
04 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 200 + 7,4870 22 00
05 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 200 + 9,5434 02 73
06 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 200 + 9,5435 03 18
07 30 Belgien Bertrand Baguette Vereinigte Staaten Rahal Letterman Lanigan Racing 200 + 23,9631 14 11
08 07 Sudafrika Tomas Scheckter Vereinigte Staaten SH Racing 200 + 24,3299 21 00
09 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 200 + 25,4711 27 00
10 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 200 + 26,4483 25 10
11 67 Vereinigte Staaten Ed Carpenter Vereinigte Staaten Sarah Fisher Racing 200 + 27,0375 08 03
12 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 200 + 56,4167 09 51
13 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 199 + 1 Runde 28 00
14 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 199 + 1 Runde 05 00
15 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 199 + 1 Runde 11 00
16 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 199 + 1 Runde 19 00
17 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 199 + 1 Runde 16 00
18 44 Vereinigte Staaten Buddy Rice Vereinigte Staaten Panther Racing 198 + 2 Runden 07 00
19 19 Vereinigtes Konigreich Alex Lloyd Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 198 + 2 Runden 30 00
20 36 Vereinigtes Konigreich Pippa Mann Vereinigte Staaten Conquest Racing 198 + 2 Runden 31 00
21 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 197 + 3 Runden 32 00
22 43 Vereinigte Staaten John Andretti Vereinigte Staaten Richard Petty/Andretti Autosport 197 + 3 Runden 17 00
23 41 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 197 + 3 Runden 33 00
24 11 Vereinigte Staaten Davey Hamilton Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 193 + 7 Runden 15 00
25 23 Kanada Paul Tracy Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 175 + 25 Runden 24 00
26 99 Vereinigte Staaten Townsend Bell Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 157 DNF 04 00
27 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 157 DNF 26 00
28 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 147 DNF 01 20
29 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 099 DNF 13 00
30 88 Vereinigtes Konigreich Jay Howard Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 060 DNF 20 00
31 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 044 DNF 23 00
32 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 027 DNF 18 00
33 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 020 DNF 10 00

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

6. Veranstaltung: Firestone Twin 275s

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Bei den Firestone Twin 275s auf dem Texas Motor Speedway, Fort Worth, Texas, Vereinigte Staaten fanden am 11. Juni 2011 zwei Rennen statt, die jeweils über eine Distanz von 114 Runden à 2,342 km, was einer Gesamtdistanz von 266,942 km entspricht, gingen. Für jedes Rennen wurden halbe Punkte vergeben, wobei halbe Punkte abgerundet wurden.

Während die Startaufstellung für das erste Rennen wie üblich durch ein Qualifying ermittelt wurde, entschied das Los über die Startaufstellung des zweiten Rennens.

Abgesehen vom Indianapolis 500 traten mit 30 Fahrern zu den Firestone Twin 275s erstmals wieder mindestens 30 Fahrer an, wie in der Saison 1997, wo beim Saisonfinale 31 Fahrzeuge gemeldet waren.[83]

Dan Wheldon, der Sieger des Indianapolis 500, das zwei Wochen zuvor stattfand, arbeitete bei dieser Veranstaltung als Kommentator für den US-amerikanischen Fernsehsender Versus.[82]

Platz Fahrer Team Zeit
1  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing 54:47,2787
2  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing + 0,0527
3  Will Power  Team Penske + 0,2064
PP  Alex Tagliani  Sam Schmidt Motorsports 48,6834
SR  E. J. Viso  KV Racing Technology - Lotus 24,2205

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Das erste Rennen wurde überlegen von Dario Franchitti vor seinem zeitweise nach hinten abblockenden Teamkollegen Scott Dixon und Will Power gewonnen. Franchitti übernahm bereits beim Start die Führung vom Pole-Setter Alex Tagliani. Wie schon in Indianapolis vermochte Tagliani die Geschwindigkeit über die Renndistanz nicht halten. Für die einzige Gelb-Phase sorgte eine Kollision zwischen Charlie Kimball und Wade Cunningham. Letzterer absolvierte bei dem Rennen seinen ersten IndyCar-Einsatz überhaupt. Allgemein hatten sich die Fahrer über das Rennen zurückgehalten, um keinen Ausfall zu provozieren, der auch einen Nachteil für das zweite Rennen bedeutet hätte.

Bis zur einzigen Gelbphase des Rennens lag die Durchschnittsgeschwindigkeit mit 335 km/h auf Rekordniveau.[84]

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 114 54:47,2787 02 110
02 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 114 + 0,0527 07 001
03 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 114 + 0,2064 03 000
04 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 114 + 0,4109 01 001
05 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 114 + 1,4174 04 000
06 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 114 + 1,4337 09 000
07 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 114 + 2,1127 19 000
08 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 114 + 2,5355 12 001
09 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 114 + 2,8146 20 000
10 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 114 + 4,3388 13 001
11 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 114 + 4,7842 06 000
12 08 Kanada Paul Tracy Vereinigte Staaten Dragon Racing 114 + 7,0114 21 000
13 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 113 + 1 Runde 23 000
14 19 Vereinigtes Konigreich Alex Lloyd Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 113 + 1 Runde 25 000
15 88 Vereinigtes Konigreich Jay Howard Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 113 + 1 Runde 28 000
16 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 113 + 1 Runde 10 000
17 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 113 + 1 Runde 27 000
18 67 Vereinigte Staaten Ed Carpenter Vereinigte Staaten Sarah Fisher Racing 113 + 1 Runde 05 000
19 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 113 + 1 Runde 16 000
20 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 113 + 1 Runde 15 000
21 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 112 + 2 Runden 14 000
22 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 112 + 2 Runden 24 000
23 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 112 + 2 Runden 11 000
24 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 112 + 2 Runden 22 000
25 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 112 + 2 Runden 30 000
26 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 111 + 3 Runden 29 000
27 11 Vereinigte Staaten Davey Hamilton Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 109 + 5 Runden 18 000
28 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 097 + 17 Runden 26 000
29 99 Neuseeland Wade Cunningham Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 092 DNF 08 000
30 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 091 DNF 17 000

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

Platz Fahrer Team Zeit
1  Will Power  Team Penske 48:08,9739
2  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing + 0,9466
3  Ryan Briscoe  Team Penske + 4,6524
SR  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing 24,2894

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Die Auslosung der Startaufstellung für das zweite Rennen sorgte für eine gemischte Startaufstellung. Franchitti wurde nur auf Platz 28 gelost, was bei ihm für wenig Begeisterung sorgte. Sein Teamkollege Dixon erhielt mit der 18. Startposition ebenfalls keinen guten Startplatz. Währenddessen bekam Power, der die Meisterschaft zu diesem Zeitpunkt vor Franchitti anführte, den dritten Platz. Die erste Startreihe ging an Tony Kanaan auf der Pole-Position und Cunningham.[85]

Das Losverfahren wurde nach dem Rennen von einigen Piloten als unfair kritisiert. Franchitti bezeichnete es als „Lotterie“, Dixon sprach von einem „Witz“.[86] Randy Bernard, Chef der IndyCar Series, übernahm nach dem Rennen die Verantwortung für die Ausgangssituation.[87]

Im Gegensatz zum ersten Rennen fand der zweite Lauf durchgängig unter grünen Flaggen statt und alle 30 Starter erreichten das Ziel. Beim Start behielt Kanaan die Führung vor Power, der seinen Kontrahenten nach 42 Runden attackierte und überholte. Boxenstoppbereinigt behielt Power von diesem Zeitpunkt an die Führungsposition. Hinter den zwei führenden Piloten lagen Ryan Briscoe, Hélio Castroneves und Dixon, der von Platz 18 startend einige Überholmanöver zeigte. In der 74. Runde übernahm Dixon schließend den zweiten Platz und war im Windschatten von Power. Da die vielen Überholmanöver die Reifen von Dixon stark belastet hatten, musste er beim finalen Boxenstopp einen Reifenwechsel durchführen. Dadurch verlor er Zeit auf Power, die er nicht mehr aufholte.

Power erzielte schließlich seinen ersten Sieg auf einem Ovalkurs vor Dixon und Briscoe. Franchitti kam nach einigen Überholvorgängen auf dem siebten Platz ins Ziel. In der Meisterschaft gelang es Power damit, die Führung vor Franchitti auszubauen.[86]

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 114 48:08,9739 03 68
02 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 114 + 0,9466 18 01
03 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 114 + 4,6524 12 03
04 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 114 + 9,5738 06 01
05 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 114 + 14,3723 01 39
06 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 114 + 16,9488 27 00
07 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 114 + 18,4374 28 00
08 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 114 + 18,5558 20 00
09 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 114 + 21,7976 05 00
10 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 114 + 24,0923 29 02
11 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 114 + 24,6397 07 00
12 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 113 + 1 Runde 25 00
13 08 Kanada Paul Tracy Vereinigte Staaten Dragon Racing 113 + 1 Runde 14 00
14 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 113 + 1 Runde 16 00
15 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 113 + 1 Runde 17 00
16 67 Vereinigte Staaten Ed Carpenter Vereinigte Staaten Sarah Fisher Racing 113 + 1 Runde 10 00
17 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 113 + 1 Runde 26 00
18 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 113 + 1 Runde 21 00
19 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 113 + 1 Runde 09 00
20 88 Vereinigtes Konigreich Jay Howard Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 113 + 1 Runde 13 00
21 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 113 + 1 Runde 30 00
22 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 113 + 1 Runde 15 00
23 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 112 + 2 Runden 08 00
24 19 Vereinigtes Konigreich Alex Lloyd Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 112 + 2 Runden 19 00
25 11 Vereinigte Staaten Davey Hamilton Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 112 + 2 Runden 24 00
26 99 Neuseeland Wade Cunningham Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 112 + 2 Runden 02 00
27 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 111 + 3 Runden 22 00
28 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 111 + 3 Runden 23 00
29 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 111 + 3 Runden 11 00
30 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 104 + 10 Runden 04 00

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

7. Veranstaltung: The Milwaukee 225

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing 1:56:43,5877
2  Graham Rahal  Service Central Chip Ganassi Racing + 1,4271
3  Oriol Servià  Newman/Haas Racing + 2,7703
PP  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing 42,7766
SR  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing 22,3693

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Das Milwaukee 225 auf der Milwaukee Mile, West Allis, Wisconsin, Vereinigte Staaten fand am 19. Juni 2011 statt und ging über eine Distanz von 225 Runden à 1,633 km, was einer Gesamtdistanz von 367,534 km entspricht.

Im Qualifying hatte Simona de Silvestro, wie schon in Indianapolis, einen schweren Unfall. In der Aufwärmrunde verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schlug zunächst außen, dann innen in die Streckenbegrenzung ein. Bis auf einer Wunde am linken Knie blieb sie unverletzt. Trotz Schmerzen erhielt sie die Freigabe zum Rennstart.[88]

Nachdem Dario Franchitti das Rennen in der ersten Rennhälfte dominiert hatte, wurde er anschließend von Tony Kanaan und Hélio Castroneves unter Druck gesetzt. Beiden Piloten gelang es schließlich auch, Franchitti zu überholen. Innerhalb weniger Runden verloren allerdings beide die Chance auf den Sieg. Während Kanaan auf Platz zwei ohne Fremdeinwirkung in die Mauer fuhr, drohte sich bei Castroneves ein Rad zu lösen, woraufhin er an die Box musste.

Franchitti gewann schließlich das Rennen vor seinem Ganassi-Teamkollegen Graham Rahal und Oriol Servià. Der Meisterschaftsführende Will Power verbesserte sich in dem Rennen vom 17. auf den 4. Platz. Power behielt die Führung in der Meisterschaft, wobei Franchitti nach Punkten mit ihm gleichzog.[89]

Die geringe Anzahl von 15.000 Zuschauern enttäuschte die Verantwortlichen der IndyCar Series.[90]

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 225 1:56:43,5877 01 161
02 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 225 + 1,4271 12 000
03 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 225 + 2,7703 10 000
04 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 225 + 3,8756 17 000
05 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 225 + 4,2289 15 000
06 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 225 + 5,2021 16 000
07 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 225 + 5,7803 03 000
08 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 225 + 6,1011 05 000
09 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 225 + 6,3643 02 031
10 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 225 + 6,8905 13 000
11 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 225 + 8,2475 08 000
12 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 225 + 8,9469 20 000
13 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 225 + 9,8659 09 000
14 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 224 + 1 Runde 21 000
15 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 223 + 2 Runden 23 000
16 67 Vereinigte Staaten Ed Carpenter Vereinigte Staaten Sarah Fisher Racing 223 + 2 Runden 25 000
17 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 222 + 3 Runden 11 000
18 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 196 DNF 19 000
19 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 194 DNF 04 033
20 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 163 DNF 06 000
21 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 120 DNF 18 000
22 19 Vereinigtes Konigreich Alex Lloyd Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 079 DNF 14 000
23 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 078 DNF 24 000
24 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 069 DNF 22 000
25 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 011 DNF 26 000
26 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 000 DNF 07 000

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

8. Veranstaltung: Iowa Corn Indy 250

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Marco Andretti  Andretti Autosport 1:53:00,1074
2  Tony Kanaan  KV Racing Technology - Lotus + 0,7932
3  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing + 1,1067
PP  Takuma Satō  KV Racing Technology - Lotus 35,6857
SR  Alex Tagliani  Sam Schmidt Motorsports 18,0958

Streckentyp: Ovalkurs (Short Track)

Das Iowa Corn Indy 250 auf dem Iowa Speedway, Newton, Iowa, Vereinigte Staaten fand am 25. Juni 2011 statt und ging über eine Distanz von 250 Runden à 1,439 km, was einer Gesamtdistanz von 359,688 km entspricht.

Zum Rennwochenende erhielt Simona de Silvestro wegen der Nachwirkungen eines Unfalls bei der vorherigen Veranstaltung keine Starterlaubnis.[91] Sie ging dennoch als „nicht gestartet“ in die Wertung ein.

Im Qualifying gelang es Takuma Satō, erstmals die Pole-Position zu erzielen. Es war zudem die erste Pole-Positions eines Japaners in der IndyCar Series.[92] Im anschließenden Abendtraining verlor Satō beinahe die erste Startposition, da er sein Auto in einem Unfall zerstörte.[93] Seinen Mechanikern gelang es allerdings, das Fahrzeug rechtzeitig wieder in Stand zu setzen.

Während des Rennens gab es zahlreiche Ausfälle, so dass nur 16 Autos das Rennen beendeten. Unter anderem schied Will Power, der die Meisterschaft bis zu diesem Rennen anführte, aus. Bei einem Überholmanöver verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und schlug rücklings in die Streckenbegrenzung in Kurve 2 ein. Er verließ das Auto aus eigener Kraft. Im Anschluss an das Rennen wurde bei ihm eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Mit verantwortlich für diesen Unfall war ein vorausgegangener Zwischenfall in der Box. Power wurde von seinem Team zu früh losgelassen, wodurch er Charlie Kimballs Auto berührte. Dabei wurde, nach Aussagen von Power, die Spur beschädigt. In derselben Kurve wie Power verlor schließlich auch Satō sein Auto und fuhr in die Mauer.

An der Spitze setzte sich schließlich Marco Andretti in einem Duell über mehrere Runden gegen Tony Kanaan durch. Scott Dixon wurde Dritter. Die meisten Runden in Führung lag Dario Franchitti, der auf dem fünften Platz ins Ziel kam. Er übernahm damit die Führung in der Meisterschaft von Power.[94] Es war Andrettis erster Sieg auf einem Ovalkurs und sein zweiter überhaupt. Sein einziger Rennsieg bisher war 5 Jahre zuvor in Sonoma 2006.

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 250 1:53:00,1074 17 042
02 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 250 + 0,7932 03 025
03 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 250 + 1,1067 23 000
04 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 250 + 1,4856 04 004
05 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 250 + 1,8926 06 172
06 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 250 + 2,3628 10 000
07 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 250 + 2,6732 13 000
08 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 250 + 4,1625 08 000
09 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 250 + 5,6272 07 000
10 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 250 + 6,0327 02 000
11 67 Vereinigte Staaten Ed Carpenter Vereinigte Staaten Sarah Fisher Racing 250 + 7,6745 14 000
12 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 250 + 14,1527 12 000
13 19 Vereinigtes Konigreich Alex Lloyd Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 250 + 16,8865 22 000
14 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 249 + 1 Runde 11 000
15 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 249 + 1 Runde 20 000
16 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 249 + 1 Runde 15 000
17 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 239 DNF 19 000
18 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 227 DNF 16 000
19 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 182 DNF 01 007
20 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 114 DNF 25 000
21 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 089 DNF 05 000
22 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 062 DNF 21 000
23 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 044 DNF 18 000
24 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 044 DNF 09 000
25 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 022 DNF 24 000
26 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 000 DNS 26 000

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

9. Veranstaltung: Honda Indy Toronto

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing 1:56:32,1501
2  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing + 0,7345
3  Ryan Hunter-Reay  Andretti Autosport + 6,0144
PP  Will Power  Team Penske 59,5771
SR  Justin Wilson  Dreyer & Reinbold Racing 1:00,6386

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Das Honda Indy Toronto in den Streets of Toronto, Toronto, Ontario, Kanada fand am 10. Juli 2011 statt und ging über eine Distanz von 85 Runden à 2,824 km, was einer Gesamtdistanz von 240,074 km entspricht.

Im Qualifying erzielte Will Power, wie auf bisher jedem Straßenkurs in dieser Saison, die Pole-Position. Saisonübergreifend war es die achte Pole-Position auf einem Straßenkurs in Folge.[95]

Im Rennen ereigneten sich einige Unfälle, was zu acht Gelb-Phasen und insgesamt 32 Runden hinter dem Safety Car führte. Beim Start behielt Power die Führung und verteidigte diese auch beim ersten Restart, der nach einer Kollision zwischen Tony Kanaan und Ryan Briscoe notwendig wurde. Anschließend gelang es Power, sich zusammen mit Scott Dixon vom restlichen Feld abzusetzen. Diverse Piloten, darunter auch der zu diesem Zeitpunkt Dritte, Dario Franchitti, setzen mit einem frühen Boxenstopp auf eine andere Strategie, um von einer möglichen Gelbphase zu profitieren.

In der 31. Runde kam es schließlich zu dieser Gelbphase, nachdem Alex Tagliani und Hélio Castroneves in einer Kollision verwickelt waren. Dadurch wurde Klassement durchgemischt: Während Power und Dixon ins Mittelfeld zurückfielen, übernahm Franchitti die Führung. Nach dem Restart kam es zu einigen weiteren Kollisionen, die weitere Gelbphase auslösten. In der 57. Runde kam es schließlich zu einer prominent besetzen Kollision. In Kurve 3 drehte Franchitti, der durch einen Boxenstopp Positionen verloren hatte, seinen Titelkontrahenten Power um. Während Franchitti weiterfuhr, fiel Power noch weiter nach hinten zurück. Knapp zehn Runden später war Power in eine weitere Kollision, diesmal mit Tagliani verwickelt, die sein Rennen beendete.

An der Spitze lagen in der Zwischenzeit Graham Rahal und Ryan Hunter-Reay, die von den zahlreichen Runden unter Gelb profitierten und keinen weiteren Boxenstopp benötigten. Hinter dem Führungsduo lagen Franchitti und Dixon. Wenige Runden vor Schluss kam es bei einem Restart schließlich zu einer Massenkollision, in die fünf Fahrzeuge verwickelt waren.

Während Franchitti in der Zwischenzeit die Führung übernommen hatte, wurde Rahal beim finalen Restart von Hunter-Reay gedreht und fiel ins Mittelfeld zurück. Franchitti gewann schließlich sein viertes Saisonrennen vor Dixon und Hunter-Reay. Sébastien Bourdais, der zu diesem Rennen in die IndyCar Series zurückgekehrt war, erzielte mit einem sechsten Platz seine bis dahin beste Platzierung.

In der Meisterschaft gelang es Franchitti seinen Vorsprung wegen des Ausfalls von Power um 35 Punkte auszubauen.[96]

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 85 1:56:32.1501 03 30
02 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 85 + 0,7345 02 00
03 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 85 + 6,0144 08 00
04 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 85 + 7,5671 20 00
05 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 85 + 9,0117 14 00
06 19 Frankreich Sébastien Bourdais Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 85 + 9,3114 07 00
07 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 85 + 9,8735 10 00
08 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 85 + 14,1750 22 00
09 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 85 + 14,7843 18 00
10 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 85 + 15,7603 17 00
11 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 85 + 16,8992 26 00
12 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 85 + 19,8736 06 00
13 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 85 + 21,3123 05 23
14 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 84 + 1 Runde 13 00
15 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 83 + 2 Runden 11 00
16 08 Kanada Paul Tracy Vereinigte Staaten Dragon Racing 82 + 3 Runden 24 00
17 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 81 + 4 Runden 12 00
18 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 81 + 4 Runden 23 00
19 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 79 + 6 Runden 21 00
20 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 79 + 6 Runden 19 00
21 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 77 DNF 25 00
22 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 76 DNF 04 00
23 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 71 DNF 09 00
24 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 66 DNF 01 32
25 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 43 DNF 15 00
26 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 02 DNF 16 00

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

10. Veranstaltung: Edmonton Indy

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Will Power  Team Penske 1:57:22,5177
2  Hélio Castroneves  Team Penske + 0,8089
3  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing + 1,1735
PP  Takuma Satō  KV Racing Technology - Lotus 1:18,5165
SR  Sébastien Bourdais  Dale Coyne Racing 1:18,9590

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Flugplatzkurs)

Das Edmonton Indy auf dem Edmonton City Centre Airport, Edmonton, Alberta, Kanada fand am 24. Juli 2011 statt und ging über eine Distanz von 80 Runden à 3,579 km, was einer Gesamtdistanz von 286,334 km entspricht.

Im Qualifying erzielte zum ersten Mal in dieser Saison auf einem Straßenkurs nicht Will Power die schnellste Runde und erreichte den zweiten Startplatz. Takuma Satō gelang es zum zweiten Mal in der IndyCar Series und darin zum ersten Mal auf einem Straßenkurs die Pole-Position zu erzielen.[97]

Beim Start behielt Satō die Führung vor Power. Im Mittelfeld kam es zu einer Verkettung von Kollisionen. Alex Tagliani verbremste sich und beschädigte den linken Hinterreifen von Graham Rahal, der sich schließlich drehte und mit Paul Tracy kollidierte. Rahal und Tracy schieden aus, Tagliani wurde mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Zur Bergung der zwei Fahrzeuge wurde eine Gelbphase eingeleitet. Beim anschließenden Restart behielt Satō die Führung. Nachdem Satō 18 Runden in Führung gelegen war, nahm er eine Kurve nicht optimal und verlor dabei die Führung an Power. Zudem wurde er von Scott Dixon und wenig später auch von Dario Franchitti überholt.

Wenig später löste eine Kollision zwischen Oriol Servià und Mike Conway, die von Conway verursacht worden war, eine weitere Gelbphase aus. Beide Piloten fuhren weiter. Conway ging, im Gegensatz zu vielen anderen Piloten, nicht an die Box und lag anschließend kurzzeitig in Führung. Beim Restart kam es zu einer Kollision von E. J. Viso und Dixon. Viso fuhr Dixon in dessen Kühler. Dixon musste zu einem Reparaturstopp an die Box und nahm das Rennen anschließend wieder auf. Am Rennende hatte er sechs Runden Rückstand.

In etwa zur Halbzeit des Rennens führte Power das Rennen vor Satō und Ryan Hunter-Reay an. Hunter-Reay unternahm ein gewagtes Überholmanöver gegen Satō und drehte diesen dabei. Zwar konnten beide Piloten weiterfahren, aber Satō fiel infolgedessen eine Runde zurück. Hunter-Reay, der nach dem Rennen seinen Fehler offen zugab, erhielt eine Durchfahrtsstrafe.[98]

An der Spitze des Feldes kam es schließlich kurzzeitig zu einer Dreifachführung des Team Penskes. Power führte mit größerem Vorsprung auf Ryan Briscoe und Hélio Castroneves. Durch die letzten Boxenstopps kam es Verschiebungen im vorderen Feld. Power behielt die Führung vor Castroneves und Briscoe fiel hinter Franchitti auf den vierten Platz zurück. Anschließend gelang es Castroneves und Franchitti auf Power, der nach eigenen Aussagen „viel zu konservativ“ war und Bremsprobleme hatte,[99] den Rückstand auf den Führenden aufzuholen. Zu Überholmanövern kam es aber nicht mehr.

Power gewann somit vor Castroneves, der erstmals in dieser Saison auf dem Podest stand, und Franchitti. Nachdem Briscoe kurz vor Rennende noch einmal nachtanken musste, wurde Tony Kanaan Vierter vor Justin Wilson und Sébastien Bourdais. Bourdais gelang es, die schnellste Rennrunde zu erzielen.

In der Meisterschaft holte Power auf den führenden Franchitti auf.[99]

Rennergebnis
Pos. Nr. Fahrer Team Runden Zeit Start Führungsrunden
01 12 Australien Will Power Vereinigte Staaten Team Penske 80 1:57:22,5177 02 57
02 03 Brasilien Hélio Castroneves Vereinigte Staaten Team Penske 80 + 0,8089 09 01
03 10 Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 80 + 1,1735 04 02
04 82 Brasilien Tony Kanaan Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 80 + 11,1507 11 00
05 22 Vereinigtes Konigreich Justin Wilson Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 80 + 11,7835 15 00
06 19 Frankreich Sébastien Bourdais Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 80 + 12,6681 12 00
07 28 Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Andretti Autosport 80 + 18,0259 07 00
08 27 Vereinigtes Konigreich Mike Conway Vereinigte Staaten Andretti Autosport 80 + 18,3563 20 02
09 07 Vereinigte Staaten Danica Patrick Vereinigte Staaten Andretti Autosport 80 + 21,0430 22 00
10 06 Australien Ryan Briscoe Vereinigte Staaten Team Penske 80 + 31,1578 06 00
11 04 Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand Vereinigte Staaten Panther Racing 80 + 35,5404 24 00
12 14 Brasilien Vitor Meira Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises 80 + 37,5572 14 00
13 24 Brasilien Ana Beatriz Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing 80 + 1:07,2455 23 00
14 26 Vereinigte Staaten Marco Andretti Vereinigte Staaten Andretti Autosport 80 + 1:10,2013 19 00
15 06 Kanada James Hinchcliffe Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 80 + 1:11,1179 10 00
16 34 Kolumbien Sebastian Saavedra Vereinigte Staaten Conquest Racing 80 + 1:15,7811 26 00
17 77 Kanada Alex Tagliani Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports 80 + 1:15,8866 17 00
18 18 Vereinigtes Konigreich James Jakes Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing 80 + 1:16,1893 18 00
19 83 Vereinigte Staaten Charlie Kimball Vereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing 79 + 1 Runde 21 00
20 59 Venezuela E. J. Viso Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 79 + 1 Runde 05 00
21 05 Japan Takuma Satō Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus 79 + 1 Runde 01 18
22 02 Spanien Oriol Servià Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing 76 + 4 Runden 08 00
23 09 Neuseeland Scott Dixon Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing 74 + 6 Runden 03 00
24 78 Schweiz Simona de Silvestro Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing 54 DNF 16 00
25 38 Vereinigte Staaten Graham Rahal Vereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing 00 DNF 13 00
26 08 Kanada Paul Tracy Vereinigte Staaten Dragon Racing 00 DNF 25 00

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

11. Veranstaltung: Honda Indy 200

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing 1:48:46,9509
2  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing + 7,6508
3  Ryan Hunter-Reay  Andretti Autosport + 9,0784
PP  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing 1:08,0776
SR  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing 1:09,1271

Streckentyp: permanente Rennstrecke

Das Honda Indy 200 auf dem Mid-Ohio Sports Car Course, Morrow County, Ohio, Vereinigte Staaten fand am 7. August 2011 statt und ging über eine Distanz von 85 Runden à 3,634 km, was einer Gesamtdistanz von 308,881 km entspricht.

12. Veranstaltung: MoveThatBlock.com Indy 225

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Ryan Hunter-Reay  Andretti Autosport 1:58:01,5843
2  Oriol Servià  Newman/Haas Racing + 0,2361
3  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing + 1,4839
PP  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing 43,1976
SR  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing 22,3481

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Das MoveThatBlock.com Indy 225 auf dem New Hampshire Motor Speedway, Loudon, New Hampshire, Vereinigte Staaten fand am 14. August 2011 statt und ging über eine Distanz von 225 Runden à 1,650 km, was einer Gesamtdistanz von 354,659 km entspricht.

13. Veranstaltung: Indy Grand Prix of Sonoma

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Will Power  Team Penske 1:47:29,7619
2  Hélio Castroneves  Team Penske + 3,2420
3  Ryan Briscoe  Team Penske + 6,4494
PP  Will Power  Team Penske 1:18,6017
SR  Will Power  Team Penske 1:20,8194

Streckentyp: permanente Rennstrecke

Der Indy Grand Prix of Sonoma auf dem Infineon Raceway, Sonoma, Kalifornien, Vereinigte Staaten fand am 28. August 2011 statt und ging über eine Distanz von 75 Runden à 3,706 km, was einer Gesamtdistanz von 277,974 km entspricht.

14. Veranstaltung: Baltimore Grand Prix

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Will Power  Team Penske 2:02:19,4998
2  Oriol Servià  Newman/Haas Racing + 10,2096
3  Tony Kanaan  KV Racing Technology - Lotus + 10,8557
PP  Will Power  Team Penske 1:20,2447
SR  Will Power  Team Penske 1:21,5992
Power verkürzte mit einem Sieg den Rückstand auf Franchitti

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Der Baltimore Grand Prix in den Streets of Baltimore, Baltimore, Maryland, Vereinigte Staaten fand am 4. September 2011 statt und ging über eine Distanz von 75 Runden à 3,283 km, was einer Gesamtdistanz von 246,230 km entspricht.

15. Veranstaltung: Indy Japan 300

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing 1:56:41,0107
2  Will Power  Team Penske + 3,4375
3  Marco Andretti  Andretti Autosport + 4,4782
PP  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing 1:38,3918
SR  Giorgio Pantano  Dreyer & Reinbold Racing 1:40,2453
Kurve 1

Streckentyp: permanente Rennstrecke

Das Indy Japan 300 auf dem Twin Ring Motegi, Motegi, Präfektur Tochigi, Japan fand am 18. September 2011 statt und ging über eine Distanz von 63 Runden à 4,801 km, was einer Gesamtdistanz von 302,442 km entspricht.

16. Veranstaltung: Kentucky Indy 300

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Platz Fahrer Team Zeit
1  Ed Carpenter  Sarah Fisher Racing 1:42:02,7825
2  Dario Franchitti  Target Chip Ganassi Racing + 0,0098
3  Scott Dixon  Target Chip Ganassi Racing + 0,1048
PP  Will Power  Team Penske 48,5948
SR  Ed Carpenter  Sarah Fisher Racing 24,2241

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Das Kentucky Indy 300 auf dem Kentucky Speedway, Sparta, Kentucky, Vereinigte Staaten fand am 2. Oktober 2011 statt und ging über eine Distanz von 200 Runden à 2,382 km, was einer Gesamtdistanz von 476,366 km entspricht.

17. Veranstaltung: IZOD INDYCAR World Championships at Las Vegas

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Platz Fahrer Team Zeit
PP  Tony Kanaan  KV Racing Technology - Lotus 50,0582

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Die IZOD INDYCAR World Championships at Las Vegas auf dem Las Vegas Motor Speedway, Las Vegas, Nevada, Vereinigte Staaten, fand am 16. Oktober 2011 statt und sollte ursprünglich über eine Distanz von 200 Runden à 2,485 km gehen, was einer Gesamtdistanz von 496,965 km entspricht. Das Rennen wurde nach einem schweren Massenunfall in der 12. Runde abgebrochen und nicht gewertet.

Für das Saisonfinale war die Teilnahme von bis zu fünf Gaststartern geplant. Falls einer dieser Rennfahrer das Rennen für sich entschieden hätte, hätte er ein Preisgeld in Höhe von 5.000.000 $ erhalten.[60] Da sich keine Gaststarts realisieren ließen, entschied die IndyCar Series, dass Dan Wheldon, der Gewinner des diesjährigen Indianapolis 500, bei den Rennen um das Preisgeld fahren sollte. Er hätte sich die Prämie im Erfolgsfall mit einem zuvor ausgelosten Fan teilen müssen. Wheldon durfte bei diesem Rennen nicht am Qualifying teilnehmen und musste vom letzten Startplatz starten.[100]

Beim Massenunfall steigt Wheldons Auto (Bildmitte) auf

Pole-Setter Tony Kanaan führte das Rennen vom Start an an. In der zwölften Runde lag er vor Ed Carpenter und Ryan Briscoe.[101] Wheldon hatte zu diesem Zeitpunkt zehn Positionen gut gemacht.[102]

Dan Wheldon (1978–2011)

In ebendieser Runde wurde das Rennen von einem schweren Unfall überschattet, bei dem 15 der 34 gestarteten Piloten miteinander kollidierten. Das Rennen wurde daraufhin zunächst unterbrochen. Auslöser des Unfalls war eine Berührung von James Hinchcliffe und Wade Cunningham. Cunningham verlor aufgrund der Berührung die Kontrolle über sein Fahrzeug und drehte sich. Dabei berührte er J. R. Hildebrand, der kurz abhob. Beide schlugen in die Mauer ein. Hinter den beiden Piloten verlangsamten die Fahrer unterschiedlich stark, wodurch mehrere Folgekollisionen ausgelöst wurden. Dabei hoben mehrere Fahrzeuge ab. Einige in den Unfall verwickelten Autos fingen zudem Feuer. Will Power und Dan Wheldon schlugen, nachdem sie durch die Luft geflogen waren, in die Fangzäune ein. Während Power das Auto aus eigener Kraft verlassen konnte, wurde Wheldon schwer verletzt. An seinem Fahrzeug war insbesondere der Bereich des für die Sicherheit des Fahrers wichtigen Überrollbügels stark beschädigt.[102] Wheldon wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wo er kurz darauf verstarb.[103][104]

Es war der erste Todesfall in der IndyCar Series seit dem Tod von Paul Dana im Warm-Up auf dem Homestead-Miami Speedway am 26. März 2006. Das dortige Rennen gewann damals Wheldon.[105]

Will Power, J.R Hildebrand und Pippa Mann wurden ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Power, der über starke Rückenschmerzen geklagt hatte, durfte es noch am selben Tag verlassen, Hildebrand und Mann mussten zur Beobachtung eine Nacht im Krankenhaus bleiben.[106] Bei Power wurde bei einem späteren Arztbesuch ein Kompressionsbruch des vierten Brustwirbels festgestellt. Eine Operation ist nach Medienberichten nicht erforderlich. Mann hat schwere Verbrennungen am kleinen Finger der rechten Hand erlitten, die eine Wiederherstellungsoperation erforderlich machten.[107] Hildebrand zog sich eine Prellung des Brustbeins zu, die nicht weiter behandelt werden musste.[108]

Townsend Bell, Wade Cunningham, James Hinchcliffe, Jay Howard, Charlie Kimball, Alex Lloyd, Vitor Meira, Buddy Rice, Tomas Scheckter, Paul Tracy und E. J. Viso waren ebenfalls in den Unfall verwickelt und kamen zu einer Routinekontrolle ins Krankenhaus. Sie blieben unverletzt.

Bereits im Vorfeld des Rennens gab es Bedenken, da im Training Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 360 km/h erreicht wurden.[109] Die schnellste Runde des Rennens wurde von E. J. Viso gefahren und ihre Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 225,059 mph (362,197 km/h).

Zu Ehren Wheldons beschlossen die Fahrer und Offiziellen, fünf Ehrenrunden im Gedenken an Wheldon zu absolvieren. Das Rennen wurde nach diesen Runden mit der Zielflagge beendet. Da weniger als 101 Runden absolviert waren, ging das Rennen nicht in die Wertung ein. Franchitti gewann somit zum vierten Mal die Fahrerwertung. Power wurde Zweiter.[110]

Es war das letzte Rennen mit dem 2003 eingeführten Dallara-Chassis. Das neue Chassis, für das Wheldon Entwicklungstestfahrten durchgeführt hatte, soll verbesserte Sicherheitsanforderungen erfüllen.[110]

Die Punkte werden nach folgendem Schema vergeben:

Position12345678910111213141516171819202122232425262728293031323334
Punkte 50403532302826242220191817161514131212121212121210101010101010101010

Außerdem gibt es einen Zusatzpunkt für die Pole-Position und zwei zusätzliche Punkte für den Fahrer, der das Rennen die meisten Runden angeführt hat.

Bei den zwei Rennen in Fort Worth wurde ein anderes Punktesystem angewandt:

Position123456789101112131415161718192021222324252627282930
Punkte 2520181615141312111099887766666666555555

Außerdem gab es einen Zusatzpunkt für die Pole-Position im ersten Rennen und je zwei zusätzliche Punkte für den Fahrer, der das Rennen die meisten Runden angeführt hat.

Für das Qualifying zum Indianapolis 500 werden die Punkte wie folgt vergeben:

Position123456789101112131415161718192021222324252627282930313233
Punkte 15131211109876444444444444444333333333
Pos. Fahrer stP
Vereinigte Staaten
ALA
Vereinigte Staaten
LBH
Vereinigte Staaten
SAO
INDY
Vereinigte Staaten
TXS
Vereinigte Staaten
MIL
Vereinigte Staaten
IOW
Vereinigte Staaten
TOR
EDM
MDO
Vereinigte Staaten
NHA
Vereinigte Staaten
SNM
Vereinigte Staaten
BAL
Vereinigte Staaten
MOT
Japan
KTY
Vereinigte Staaten
LVS
Vereinigte Staaten
Punkte
QRR1R2
1  D. Franchitti 1* 3 3 4 9 12 1* 7 1* 5* 1 3 2 20* 4 4 8 2* C 573
2  W. Power 2 1* 10 1* 5 14 3 1* 4 21 24* 1* 14 5 1* 1* 2 19 C 555
3  S. Dixon 16 2 18 12 2 5* 2 2 7 3 2 23 1* 3 5 5 1* 3 C 518
4  O. Servià 9 5 6 5 3 6 21 15 3 14 12 22 8 2 11 2 5 6 C 425
5  T. Kanaan 3 6 8 22 23 4 11 5 19 2 26 4 5 22 28 3 17 17 C 366
6  R. Briscoe 18 21 2* 3 27 27 6 3 11 6 7 10 16 8 3 14 20 8 C 364
7  R. HunterReay 21 14 23 18 34 23 19 9 26 8 3 7 3 1 10 8 24 5 C 347
8  M. Andretti 24 4 26 14 28 9 13 6 13 1 4 14 7 24 24 25 3 27 C 337
9  G. Rahal 17 18 13 2 30 3 9 30 2 15 13 25 24 26 8 10 12 12 C 320
10  D. Patrick 12 17 7 23 26 10 16 8 5 10 19 9 21 6 21 6 11 10 C 314
11  H. Castroneves 20 7 12 21 16 17 10 4 9 7 17 2 19 17 2 17 22 29 C 312
12  J. Hinchcliffe 24 4 9 13 29 20 19 6 9 14 15 20 4 7 24 15 4 C 302
13  T. Satō 5 16 21 8 10 33 5 12 8 19 20 21 4 7 18 18 10 15 C 297
14  J. Hildebrand 11 13 17 10 12 2 23 18 21 4 8 11 25 21 23 19 7 20 C 296
15  A. Tagliani 6 15 5 19 1 28 4 14 18 16 23 17 6 19 20 7 4 C 296
16  V. Meira 8 12 9 17 11 15 8 11 24 18 5 12 10 10 22 9 25 16 C 287
17  M. Conway 23 22 1 6 35 DNQ 24 17 12 24 22 8 26 25 16 23 9 18 C 260
18  E. Viso 19 23 25 13 18 32 7 10 20 17 9 20 15 12 9 15 21 23 C 241
19  C. Kimball 22 10 24 16 29 13 30 23 14 22 21 19 11 9 26 21 23 13 C 233
20  S. de Silvestro 4 9 20 20 24 31 26 27 25 26 10 24 12 16 WD 12 14 25 C 225
21  A. Beatriz 14 INJ 19 24 33 21 22 22 17 23 11 13 17 14 13 16 19 24 C 212
22  J. Jakes 15 25 15 15 37 DNQ 25 28 15 25 18 18 23 18 19 27 13 21 C 189
23  S. Bourdais 25 11 27 26 6 6 9 6 28 6 188
24  J. Wilson 10 19 22 7 20 16 17 21 10 12 15 5 WD INJ INJ INJ INJ INJ INJ 183
25  S. Saavedra 13 26 14 11 38 DNQ 28 29 23 20 25 16 27 15 14 13 C 178
26  E. Carpenter 8 11 18 16 16 11 22 11 25 20 1 C 175
27  A. Lloyd 31 19 14 24 22 13 13 26 C 85
28  D. Wheldon 6 1 14 C 75
29  P. Tracy 16 25 25 12 13 16 26 C 68
30  R. Matos 7 20 11 25 36 DNQ 67
31  S. Pagenaud 8 13 15 56
32  T. Scheckter 22 8 23 22 C 52
33  M. Plowman 18 12 11 49
34  B. Rice 7 18 9 C 42
35  T. Bell 4 26 11 C 40
36  G. Pantano 17 26 16 37
37  W. Cunningham 29 26 7 C 36
38  P. Mann 32 20 27 INJ INJ INJ 22 C 32
39  B. Baguette 14 7 30
40  J. Howard 21 30 15 20 C 27
41  D. Hamilton 15 24 27 25 C 26
42  J. Andretti 17 22 16
43  H. Mutoh 18 12
44  J. de Oliveira 26 10
45  H. Tung 39 DNQ 27 10
46  D. Battistini 28 10
47  B. Junqueira 19 WD 4
 P. Carpentier WD DNQ 0
 S. Speed WD DNQ 0
Pos. Fahrer stP
Vereinigte Staaten
ALA
Vereinigte Staaten
LBH
Vereinigte Staaten
SAO
INDY
Vereinigte Staaten
TXS
Vereinigte Staaten
MIL
Vereinigte Staaten
IOW
Vereinigte Staaten
TOR
EDM
MDO
Vereinigte Staaten
NHA
Vereinigte Staaten
SNM
Vereinigte Staaten
BAL
Vereinigte Staaten
MOT
Japan
KTY
Vereinigte Staaten
LVS
Vereinigte Staaten
Punkte
FarbeBedeutung
GoldSieger
Silber2. Platz
Bronze3. Platz
Grün4. und 5. Platz
Hellblau6. bis 10. Platz
DunkelblauRennen beendet (außerhalb der ersten zehn Piloten)
ViolettRennen nicht beendet
Rotnicht qualifiziert (DNQ)
Schwarzdisqualifiziert (DSQ)
Weißnicht am Start (DNS)
zurückgezogen (WD)
Rennen abgesagt (C)
Blanko nicht teilgenommen
nicht erschienen (DNA)
verletzt oder krank (INJ)
ausgeschlossen (EX)
Weitere Notation
Fett Pole-Position
(1 Punkt)
Kursiv Schnellste Rennrunde
* Meiste Führungsrunden
(2 Punkte)
Rookie of the Year
Rookie
Qualifying zum Indianapolis 500:
FarbeBedeutung
GoldPole-Position
Silber2. Platz
Bronze3. Platz
Grün4. bis 9. Platz
Hellblau10. bis 24. Platz
Dunkelblau25. bis 33. Platz
Rotnicht qualifiziert
  • Das Saisonfinale auf dem Las Vegas Motor Speedway wurde nach einem Massenunfall, in dem 15 von 34 Autos verwickelt waren, abgebrochen. Dan Wheldon erlitt bei diesem Unfall tödliche Verletzungen.

A.J.-Foyt-Trophäe

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Die A.J.-Foyt-Trophäe wurde an den erfolgreichsten Piloten auf den Ovalkursen vergeben. Bis auf das Saisonfinale gingen alle Ergebnisse auf den Ovalkursen in die Wertung ein.

Pos. Fahrer Punkte
1. Scott Dixon216
2. Dario Franchitti206
3. Oriol Servià172
4. Will Power158
5. Ryan Hunter-Reay143
6. Ed Carpenter141
7. Ryan Briscoe140
8. James Hinchcliffe140
9. Danica Patrick140
10. Tony Kanaan137
11. Graham Rahal137
12. Marco Andretti134
13. J. R. Hildebrand124
Pos. Fahrer Punkte
14. Takuma Satō116
15. Hélio Castroneves114
16. Vitor Meira98
17. Charlie Kimball98
18. E. J. Viso92
19. Alex Tagliani88
20. Alex Lloyd85
21. Ana Beatriz80
22. Dan Wheldon75
23. Justin Wilson68
24. Mike Conway64
25. Simona de Silvestro63
26. James Jakes59
Pos. Fahrer Punkte
27. Sebastian Saavedra49
28. Buddy Rice42
29. Tomas Scheckter40
30. Townsend Bell40
31. Wade Cunningham36
32. Pippa Mann32
33. Bertrand Baguette30
34. Paul Tracy30
35. Jay Howard27
36. Davey Hamilton26
37. John Andretti16
38. Dillon Battistini10
39. Bruno Junqueira4

Mario-Andretti-Trophäe

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Die Mario-Andretti-Trophäe wurde an den erfolgreichsten Piloten auf den Rundkursen vergeben. Alle Ergebnisse auf den Rundkursen gingen in die Wertung ein.

Pos. Fahrer Punkte
1. Will Power397
2. Dario Franchitti367
3. Scott Dixon302
4. Oriol Servià253
5. Tony Kanaan229
6. Ryan Briscoe224
7. Alex Tagliani208
8. Ryan Hunter-Reay204
9. Marco Andretti201
10. Hélio Castroneves198
11. Mike Conway196
12. Vitor Meira189
Pos. Fahrer Punkte
13. Sébastien Bourdais188
14. Graham Rahal183
15. Takuma Satō181
16. Danica Patrick174
17. J. R. Hildebrand172
18. James Hinchcliffe162
19. Simona de Silvestro162
20. E. J. Viso149
21. Charlie Kimball135
22. Ana Beatriz132
23. James Jakes130
24. Sebastian Saavedra129
Pos. Fahrer Punkte
25. Justin Wilson115
26. Raphael Matos67
27. Simon Pagenaud56
28. Martin Plowman49
29. Paul Tracy38
30. Giorgio Pantano37
31. Ed Carpenter34
32. Hideki Mutoh12
33. Tomas Scheckter12
34. João Paulo de Oliveira10
35. Ho-Pin Tung10

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 6 „Vorbild NASCAR: Viele neue IndyCar-Regeln“ (Motorsport-Total.com am 12. Januar 2011)
  2. „Twenty-six is the limit“ (Memento vom 13. März 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 7. März 2011)
  3. „26er-Regel wieder gekippt“ (Motorsport-Total.com am 24. März 2011)
  4. 1 2 „Ganassi: Keine Erweiterung des Teams“ (Motorsport-Total.com am 29. November 2010)
  5. 1 2 „Offiziell: Ganassi erweitert auf vier Autos“ (Motorsport-Total.com am 16. Dezember 2010)
  6. 1 2 “GM returns to IndyCar, another manufacturer might follow” (Memento vom 18. Dezember 2010 im Internet Archive) (indystar.com am 13. November 2010)
  7. “Izod IndyCar Series notebook: Wheldon's lawsuit against Panther resolved, and he might return to team” (Memento vom 3. Oktober 2010 im Internet Archive) (indystar.com am 2. Oktober 2010)
  8. „Offiziell: Danica Patrick bis 2012 bei Andretti“ (Motorsport-Total.com am 30. November 2009)
  9. “Conway lands Andretti Autosport drive” (autosport.com am 1. Februar 2011)
  10. „Hunter-Reay bleibt bei Andretti“ (Motorsport-Total.com am 30. Oktober 2010)
  11. „Hildebrand bekommt das Panther-Cockpit“ (Motorsport-Total.com am 14. Dezember 2010)
  12. „Indy 500: Buddy Rice fährt für Panther“ (Motorsport-Total.com am 29. April 2011)
  13. “Hamilton joins Dreyer for three races” (Memento vom 2. Mai 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 26. März 2011)
  14. „Justin Wilson bleibt bei Dreyer and Reinbold“ (Motorsport-Total.com am 11. November 2010)
  15. 1 2 „Mid-Ohio: Pole-Position für Dixon“ (Motorsport-Total.com am 6. August 2011)
  16. 1 2 „Scheckter fährt: Saison-Aus für Justin Wilson?“ (Motorsport-Total.com am 9. August 2011)
  17. 1 2 „IndyCar - Pantano kehrt für Wilson zurück“ (Motorsport-Magazin.com am 17. August 2011)
  18. “Townsend Bell becomes latest stand in for Justin Wilson at Dreyer & Reinbold” (autosport.com am 23. September 2011)
  19. „Tracy-Puzzle: Nur das Indy 500 steht“ (Motorsport-Total.com am 22. März 2011)
  20. „Indycar - Ana Beatriz bestreitet komplette Saison“ (Motorsport-Magazin.com am 4. März 2011)
  21. 1 2 3 „Pagenaud ersetzt Ana Beatriz“ (Motorsport-Total.com am 6. April 2011)
  22. „Offiziell: Meira verlängert bei Foyt“ (Motorsport-Total.com am 8. Januar 2011)
  23. “Foyt expands '500' lineup with Junqueira” (Memento vom 31. August 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 4. April 2011)
  24. 1 2 „Pechvogel Junqueira raus, Hunter-Reay rein!“ (Motorsport-Total.com am 24. Mai 2011)
  25. „Tracy und Penske wiedervereint!“ (Motorsport-Total.com am 4. April 2011)
  26. “IndyCar: Dragon Racing lines up Chinese driver Ho-Pin Tung for Indy 500” (Memento vom 2. Mai 2011 im Internet Archive) (autoweek.com am 29. April 2011)
  27. 1 2 „Wieder Crash: Aus für Scott Speed und Ho-Pin Tung“ (Motorsport-Total.com am 22. Mai 2011)
  28. „Indy 500: Ein Cockpit ist noch frei“ (Motorsport-Total.com am 10. Mai 2011)
  29. „Nummer drei: Lotus steigt als Motorenhersteller ein!“ (Motorsport-Total.com am 19. November 2010)
  30. 1 2 „KV weiter mit Lotus, Sato und Viso“ (Motorsport-Total.com am 4. Februar 2011)
  31. „Offiziell: Kanaan startet für KV-Lotus!“ (Motorsport-Total.com am 21. März 2011)
  32. 1 2 „Perfekt: Bourdais fährt wieder IndyCars“ (Motorsport-Total.com am 25. März 2011)
  33. “Lloyd to drive Coyne car in all oval races” (Memento vom 8. Mai 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 5. Mai 2011)
  34. „Newman/Haas: Wann kommt das zweite Auto?“ (Motorsport-Total.com am 24. März 2011)
  35. „Newman/Haas rüstet weiter auf“ (Motorsport-Total.com am 6. April 2011)
  36. „Neue Farben für Simona de Silvestro“ (Motorsport-Total.com am 24. Januar 2010)
  37. „Was ist mit Simona de Silvestro?“ (Motorsport-Total.com am 26. August 2011)
  38. “Saavedra signs for Conquest” (autosport.com am 14. März 2011)
  39. “Formula Nippon champ to compete at Motegi” (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) (indycar.com am 12. September 2011)
  40. „IndyCar - Battistini debütiert in Kentucky für Conquest“ (Motorsport-Magazin.com am 21. September 2011)
  41. „Indycar - Pippa Mann fährt in Indy für Conquest“ (Motorsport-Magazin.com am 20. April 2011)
  42. “Scheckter all in with Sarah Fisher Racing” (Memento vom 27. September 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 26. September 2011)
  43. „Sarah Fisher hört auf - Carpenter übernimmt“ (Motorsport-Total.com am 30. November 2010)
  44. „Indy 500: Fünfmal Andretti“ (Motorsport-Total.com am 11. März 2011)
  45. “Baguette returns to Indy” (Memento vom 10. April 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 6. April 2011)
  46. “Mann links up with RLL for three races” (Memento vom 17. Juni 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 14. Juni 2011)
  47. „Plowman gibt Debüt in Mid-Ohio“ (Motorsport-Total.com am 9. Juli 2011)
  48. „Motegi-Abschieb mit zweitem Lokalmatador“ (Motorsport-Total.com am 8. September 2011)
  49. „Sam Schmidt kauft das FAZZT-Team“ (Motorsport-Total.com am 2. März 2011)
  50. “Wheldon To Drive No. 77 Bowers & Wilkins Honda at Kentucky – Two-Time Indy 500 Winner Preps with SSM for $5 Million Go Daddy Challenge” (Memento vom 5. Februar 2012 im Internet Archive) (samschmidtmotorsports.com am 26. September 2011)
  51. „Indy 500: Howard fährt bei Sam Schmidt“ (Motorsport-Total.com am 24. Februar 2011)
  52. „Townsend Bell für Indy 500 bestätigt“ (Motorsport-Total.com am 22. März 2011)
  53. “Cunningham gets IndyCar break” (autosport.com am 18. Februar 2011)
  54. „Wiedervereinigung: Wheldon startet für Herta“ (Motorsport-Total.com am 25. März 2011)
  55. „Indycar - Raphael Matos startet beim Saisonauftakt“ (Motorsport-Magazin.com am 18. März 2011)
  56. „Scheckter beim Indy 500 dabei“ (Motorsport-Total.com am 30. März 2011)
  57. „Scheckter auch in Baltimore dabei“ (Motorsport-Total.com am 11. August 2011)
  58. „Sarah Fisher hört auf - Carpenter übernimmt“ (Motorsport-Total.com am 30. November 2011)
  59. „IndyCar-Kalender 2011 veröffentlicht“ (Motorsport-Total.com am 10. September 2010)
  60. 1 2 „Offiziell: Las Vegas und zwei dicke Überraschungen“ (Motorsport-Total.com am 23. Februar 2011)
  61. “Series keeps Japan date, to run road course” (Memento vom 6. Juni 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 3. Juni 2011)
  62. „St. Pete: Franchitti dominiert - de Silvestro sensationell!“ (Motorsport-Total.com am 27. März 2011)
  63. „Warmup-Crash: Das Aus für Bourdais!“ (Motorsport-Total.com am 27. März 2011)
  64. „Justin Wilson in Barber am Start“ (Motorsport-Total.com am 1. April 2011)
  65. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Stats. indycar.com, abgerufen am 13. Mai 2019 (englisch).
  66. „Will Power gewinnt Barber-Crashfest!“ (Motorsport-Total.com am 11. April 2011)
  67. „Auf den Geschmack gekommen: Pagenaud will mehr“ (Motorsport-Total.com am 13. April 2011)
  68. „Letzte Warnung für Castroneves“ (Motorsport-Total.com am 26. April 2011)
  69. „Long Beach: Conway überrascht das Establishment!“ (Motorsport-Total.com am 18. April 2011)
  70. „Die prominent besetzte Startkollision von Sao Paulo“ (Motorsport-Total.com am 1. Mai 2011)
  71. „Blankes Sao-Paulo-Chaos: Rennen am Montag“ (Motorsport-Total.com am 1. Mai 2011)
  72. „Sao Paulo: Power triumphiert im Regenthriller!“ (Motorsport-Total.com am 2. Mai 2011)
  73. „De Silvestro: Schnellste Rennrunde kein Trost“ (Motorsport-Total.com am 2. Mai 2011)
  74. „Bernerin Simona de Silvestro erlitt Verbrennungen bei Indy-Car-Serie“ (aargauerzeitung.ch am 19. Mai 2011)
  75. „Pole-Day: De Silvestro darf fahren - Tagliani schnell“ (Motorsport-Total.com am 21. Mai 2011)
  76. „Gehirnerschütterung bei Ho-Pin Tung“ (Motorsport-Total.com am 22. Mai 2011)
  77. 1 2 „Pole-Krimi in Indy: Tagliani bezwingt Dixon!“ (Motorsport-Total.com am 22. Mai 2011)
  78. „Das überfällige Comeback von Buddy Rice“ (Motorsport-Total.com am 17. Mai 2011)
  79. „Bump-Day-Drama für die Andretti-Familie!“ (Motorsport-Total.com am 23. Mai 2011)
  80. „Pechvogel Junqueira raus, Hunter-Reay rein!“ (Motorsport-Total.com am 24. Mai 2011)
  81. „Indy-Wahnsinn: Wheldon siegt auf den letzten Metern!“ (Motorsport-Total.com am 29. Mai 2011)
  82. 1 2 „Wheldon-Sieg im IndyCar-Oldtimer“ (Motorsport-Total.com am 1. Juni 2011)
  83. „Rekord: 30 IndyCars in Texas“ (Motorsport-Total.com am 8. Juni 2011)
  84. „Texas 1: Doppelsieg für Chip Ganassi“ (Motorsport-Total.com am 12. Juni 2011)
  85. „Kanaan zieht die Texas-Pole - Franchitti sauer!“ (Motorsport-Total.com am 12. Juni 2011)
  86. 1 2 „Texas 2: Powers erster Oval-Sieg - Franchitti stinksauer“ (Motorsport-Total.com am 12. Juni 2011)
  87. „Texas-Folgen: Der IndyCar-Boss nimmt die Schuld auf sich“ (Motorsport-Total.com am 14. Juni 2011)
  88. „Nach Crash: De Silvestro darf trotz Schmerzen fahren“ (Motorsport-Total.com am 19. Juni 2011)
  89. „Franchitti siegt im turbulenten Milwaukee“ (Motorsport-Total.com am 20. Juni 2011)
  90. „Enttäuschende Milwaukee-Zahlen“ (Motorsport-Total.com am 23. Juni 2011)
  91. „Iowa: Das frühe Aus für de Silvestro“ (Motorsport-Total.com am 24. Juni 2011)
  92. „Iowa-Hammer: Sato auf Pole vor Danica Patrick!“ (Motorsport-Total.com am 24. Juni 2011)
  93. „Iowa-Abendtraining: Sato crasht sein Pole-Auto!“ (Motorsport-Total.com am 25. Juni 2011)
  94. „Durststrecke beendet: Marco Andretti siegt in Iowa!“ (Motorsport-Total.com am 26. Juni 2011)
  95. „Toronto: Power holt seine fünfte Saison-Pole“ (Motorsport-Total.com am 9. Juli 2011)
  96. „Franchitti und Dixon überstehen Toronto-Chaos“ (Motorsport-Total.com am 10. Juli 2011)
  97. „Edmonton: Sato schlägt Pole-König Power!“ (Motorsport-Total.com am 24. Juli 2011)
  98. „Riesen-Enttäuschung bei unschuldigem Sato“ (Motorsport-Total.com am 25. Juli 2011)
  99. 1 2 „Power bezwingt Castroneves und Franchitti“ (Motorsport-Total.com am 24. Juli 2011)
  100. „Las Vegas: Dan Wheldon ist dabei!“ (Motorsport-Total.com am 13. September 2011)
  101. „IndyCar - Dan Wheldon verunglückt tödlich“ (Motorsport-Magazin.com am 17. Oktober 2011)
  102. 1 2 „IndyCar - Zum Tod von Dan Wheldon“ (Motorsport-Magazin.com am 17. Oktober 2011)
  103. „Dan Wheldon stirbt bei Horrorcrash!“ (Motorsport-Total.com am 17. Oktober 2011)
  104. “Racing vet Dan Wheldon dies in crash at Vegas IndyCar race” (cnn.com am 17. Oktober 2011)
  105. „Horror-Crash von Dan Wheldon“ (spiegel.de am 17. Oktober 2011)
  106. „Will Power aus Krankenhaus entlassen“ (Motorsport-Total.com am 17. Oktober 2011)
  107. „Will Power und Pippa Mann doch schwerer verletzt“ (Motorsport-Total.com am 25. Oktober 2011)
  108. “Mann and Hildebrand leave hospital” (crash.net am 17. Oktober 2011)
  109. „Britischer Indy-500-Gewinner stirbt bei Horrorunfall“ (welt.de am 17. Oktober 2011)
  110. 1 2 “Wheldon succumbs to injuries in crash” (Memento vom 18. Oktober 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 16. Oktober 2011)
Commons: IndyCar Series 2011 – Sammlung von Bildern