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Maximilianpark

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Maximilianpark
Ort Hamm/Westf
Eröffnung 1984
Besucher > 400.000 
Fläche 22 Hektar
Website www.maximilianpark.de
Maximilianpark (Nordrhein-Westfalen)
Maximilianpark (Nordrhein-Westfalen)
Maximilianpark
Lage des Parks

Koordinaten: 51° 40′ 49″ N,  52′ 57″ O

Der Maximilianpark (zumeist kurz Maxipark, so auch im Logo) ist ein Freizeitpark in der westfälischen Stadt Hamm. Er wurde zur Landesgartenschau 1984 auf dem Gelände der stillgelegten Zeche Maximilian eingerichtet. Sein Wahrzeichen ist der Glaselefant, eine rund 40 m hohe begehbare Plastik. Träger des Maximilianparks sind der Regionalverband Ruhr und die Stadt Hamm.

Der Maximilianpark liegt am Nordufer des Geithe-Baches, 4,5 km östlich der Hammer Innenstadt und 1,5 km südlich des Datteln-Hamm-Kanals in Ostwennemar an der Grenze zu Werries im Stadtbezirk Hamm-Uentrop.

Der Park ist ein Teil der Route der Industriekultur und der Römerroute.

Nahe dem Haupteingang befindet sich ein Bahnhof der Museumseisenbahn nach Lippborg.

Der Park wird jährlich von etwa 350.000 Menschen besucht. Er bietet unterschiedliche Natur- und Kulturerlebnisse:[1]

  • Plastik Glaselefant des Künstlers Horst Rellecke in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche mit Aufzug und Aussichtsplattform in 35 m Höhe
  • Konzerte, Kindertheater und Kabarett in der ehemaligen Waschkaue und der Elektrozentrale oder unter freiem Himmel
  • Größtes tropisches Schmetterlingshaus des Landes NRW mit hunderten von Schmetterlingen in einer 450 m² großen Urwaldlandschaft bei feuchtschwülen 26 °C und 80 % Luftfeuchtigkeit
  • Maximiliansee mit Teich- und Sumpfgebieten
  • Kinderparadies mit Spieldünen, Kletternetzen, Wasserspielplatz und Piratenschiff
  • Grünes Klassenzimmer mit umweltpädagogischem Programm im Schul- und Bauerngarten
  • Haldengelände mit Gärten und Spazierwegen
  • Eisenbahnmuseum Maximilianpark mit historischer Museumseisenbahn zwischen Hamm-Süd und Lippborg-Heintrop[2]
  • Park-Illumination Herbstleuchten im Oktober (seit 2009)
  • Hunde (ausgenommen Blindenhunde) dürfen nicht in den Park. Vor dem Haupteingang befinden sich zwei abschließbare Hundeboxen zur kostenlosen Benutzung.

Veranstaltungen

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Jährlich finden im Park fünf Märkte statt: Frühjahrs-, Garten-, Mittelalter-, Herbst- und Weihnachtsmarkt. Seit 2009 findet jeden Herbst das Herbstleuchten statt und gelegentlich stehen Lasershows und Feuerwerksfeste im Programm. Zudem findet seit 2023 jährlich im August das „Maxiperium“ als eines der größten Cosplay-Events in NRW mit über 300 Darstellern statt.

Im Park finden häufig Konzert- und Theateraufführungen, Comedyshows sowie Kinderfeste statt.

Außerdem finden Veranstaltungen über die Natur und die rund 1500-jährige Stadt- und Regionalgeschichte statt.

Der Maximilianpark bietet seinen Besuchern neben Veranstaltungen auch Dauer- und Sonderausstellungen, wie der Glaselefant im Palmengarten mit zehn kinetischen Objekten des Künstlers Horst Rellecke. Außerdem gibt es die Staudenbeete des Landschaftsarchitekten Piet Oudolf und weitere Kunstobjekte von Jockel Reisner, Otmar Alt und anderen Künstlern.

Der Park wurde auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Maximilian gebaut. Die Kohlenwäsche wurde in den Glaselefanten eingebunden und im Park erinnern Relikte aus der Bergbauzeit an seine Geschichte.

Logo des NRW-Tag 2009

Zeche Maximilian

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Die namensgebende Zeche Maximilian nahm 1904 ihren Betrieb auf und wurde 1917 stillgelegt. 1920/21 und 1940–1944 erfolgten Wiederbelebungsversuche, die nicht von Dauer waren. Von 1953 bis 1968 wurde der Standort als Übungsplatz von der Britischen Rheinarmee genutzt, 1968 teilweise abgerissen und 1978 verfüllt.

NRW-Landesgartenschau 1984

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Vom 14. April bis 30. September 1984 fand auf dem Gelände der Zeche Maximilian die erste Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen statt. Dafür entstand aus der ehemaligen Kohlenwäsche der Glaselefant, der seitdem nicht nur Symbol des Parks, sondern auch Maskottchen der Stadt Hamm ist.

Neben dem 25-Jahr-Jubiläum fand im Jahre 2009 auch der NRW-Tag statt. Der Landesfesttag wird jährlich anlässlich der Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen am 23. August 1946 gefeiert. Die Stadt Hamm zählte an dem Tag rund 700.000 Besucher, organisiert wurden die Feierlichkeiten von 10.000 aktiven Helfern sowie 1.500 Mitwirkenden bei der Festparade.[3] Die Eröffnungsfeier fand im Maximilianpark rund um den Glaselefanten statt.[4]

Für die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 soll der Maximilianpark erweitert und besser angebunden werden.[5]

Daten und Fakten

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  • Parkfläche auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian: 220.000 
  • Bauzeit: 30 Monate
  • Gärtnerisch gestaltete Fläche: 14.000 
  • Wiesen- und Rasenflächen: 20.000 
  • Wasserfläche, Fontänenteich: 5.000 
  • Wassernutzfläche/Naturteich (Mittelwasser): 3.000 
  • Spielfläche (mit Spielwiesen): 8.700 
  • Spielsand: 2.700 
  • Wege- und Gesamtfläche: 56.000 
  • Gesamtwegelänge: 6 km
Commons: Maximilianpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Maximilianpark Hamm - Infos. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Mai 2015. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  2. museumseisenbahn-hamm.de
  3. Rund 700.000 Besucher feiern beim NRW-Tag in Hamm. Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 28. Juni 2009, abgerufen am 18. Mai 2026.
  4. Nordrhein-Westfalen Tag. HammWiki. Abgerufen am 18. Mai 2026.
  5. Countdown zur IGA 2027. Noch genau ein Jahr bis zur Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung im Ruhrgebiet. maximilianpark.de. Abgerufen am 18. Mai 2026.