Zalakaros
| Zalakaros | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Westtransdanubien | |||
| Komitat: | Zala | |||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Zalakaros | |||
| Kreis: | Nagykanizsa | |||
| Koordinaten: | 46° 34′ N, 17° 7′ O | |||
| Fläche: | 17,17 km² | |||
| Einwohner: | 2.375 (1. Jan. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 138 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 93 | |||
| Postleitzahl: | 8749 | |||
| KSH-kód: | 11785 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) | ||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||
| Bürgermeisterin: | Judit Czirákiné Pakulár[1] (parteilos) | |||
| Postanschrift: | Gyógyfürdő tér 1 8749 Zalakaros | |||
| Website: | ||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||
Zalakaros ist eine ungarische Stadt im Kreis Nagykanizsa im Komitat Zala und ein staatlich anerkannter Kurort mit einem Thermal-, Heil- und Erlebnisbad. Zalakaros zählt von der Einwohnerzahl zu den zehn kleinsten Städten Ungarns.
Geografische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort liegt 38 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Zalaegerszeg, 15 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Nagykanizsa, nahe dem Naturschutzgebiet Kis-Balaton (Kleiner Plattensee) und 20 Kilometer südwestlich des Balaton. Nachbargemeinden sind Garabonc, Galambok, Zalakomár, Csapi und Zalamerenye.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 175 Häuser und 893 Einwohner auf einer Fläche von 2108 Katastraljochen.[2] Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Nagykanizsa im Komitat Zala.
Im Jahr 1997 erhielt Zalakaros den Status einer Stadt.
Städtepartnerschaften
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Asperhofen, Österreich, seit 1995
Olesno, Polen, seit 2008
Puchheim, Deutschland, seit 1991
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Árpád-Standbild, erschaffen von Erzsébet Tőzsér
- Ferenc-Mora-Reliefgedenktafel, erschaffen von Ferenc Farkas
- Kreuzwegstationen, erschaffen von Ferenc Farkas
- Kruzifixe
- Lajos-Batthyány-Büste und Reliefs der Mitglieder der ersten unabhängigen ungarischen Regierung, erschaffen von Ferenc Farkas
- Römisch-katholische Kirche Isteni Irgalmasság
- Römisch-katholische Kapelle Szent Anna
- Skulptur Emese álma, erschaffen von Péter Matl
- Skulptur Hajós élet, erschaffen von Ferenc Trischler
- Skulptur Szent Orbán, erschaffen von Nyikolaj Gepard
- Skulptur Vízbe lépő nő szobra, erschaffen von Zsigmond Kisfaludi Strobl
- Röm.-kath. Kirche Isteni Irgalmasság
- Gebäude der Touristeninformation
- Eingang zum Thermalbad
- Die Außenanlagen des Heilbads Zalakarosi Fürdő
Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zalakaros ist ein anerkannter Kurort[3] und vor allem für sein modernes Thermal-, Heil- und Erlebnisbad Zalakarosi Fürdő bekannt.[4] Nachdem eine Bohrung vor Ort im Jahr 1962 warmes Wasser aus 2000 Metern Tiefe zutage gefördert hatte und eine chemische Analyse die Heilwirkung des besonders mineralsalz- und schwefelhaltigen Wassers bestätigt hatte, wurde drei Jahre später das Bad errichtet. War das Bad mit seinem Heilwasser einst ausschließlich für die Behandlung chronischer Erkrankungen wie beispielsweise Rheuma vorgesehen, findet seither ein kontinuierlicher Modernisierungs- und Erweiterungsprozess statt, bei dem auch die Bereiche Fitness, Wellness und Spaß nicht unberücksichtigt bleiben.
Zalakaros wird von Touristen auch aufgrund seiner naturnahen Lage, die eine weitläufige Obst- und Weinbaukultur möglich macht, als Ferienort geschätzt. Die hügelige Landschaft der Weinberge bietet Spazier-, Wander- und Radwege.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Zalakaros treffen die Landstraßen Nr. 7521 und Nr. 7522 aufeinander. Es bestehen Busverbindungen nach Nagykanizsa sowie über Sármellék nach Keszthely. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich vier Kilometer südöstlich in Zalakomár.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Zalakaros. Nemzeti Választási Iroda, 2. August 2024, abgerufen am 11. Mai 2026 (ungarisch, englisch).
- ↑ Zalakaros. In: A Magyar Korona Országainak helységnévtára 1913. Budapest 1913, S. 1322 (ungarisch).
- ↑ Kurorteverzeichnis Ausland. Anhang 7 der VwV zu § 35 Absatz 1 Nummer 4 BBhV. In: www.bva.bund.de. Bundesverwaltungsamt, 16. Februar 2009, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Kapcsolat. Információ. In: zkf.hu. Zalakarosi Fürdő, abgerufen am 9. Januar 2026.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Zalakaros. Offizielle Webseite. (ungarisch, cz, deutsch, englisch).
- Magyarország helységnévtára: Zalakaros. Daten zur Gemeinde. In: ksh.hu. Központi Statisztikai Hivatal (ungarisch, englisch).
- Isteni Irgalmasság templom. In: miserend.hu. (ungarisch).
- Szent Anna templom. In: miserend.hu. (ungarisch).
