Ahlhorner Fischteiche
Ahlhorner Fischteiche
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An den Ahlhorner Fischteichen | ||
| Lage | Nordöstlich von Cloppenburg, südwestlich von Großenkneten | |
| Fläche | 437 ha | |
| Kennung | NSG WE 216 | |
| WDPA-ID | 162048 | |
| Geographische Lage | 52° 56′ N, 8° 9′ O | |
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| Meereshöhe | von 24 m bis 37 m | |
| Einrichtungsdatum | 4. Dezember 1993 | |
| Verwaltung | NLWKN | |
Ahlhorner Fischteiche ist die Bezeichnung für ein 465 ha großes Naturschutzgebiet (Amtliches Kennzeichen: NSG WE 216) im Westen des Naturparks Wildeshauser Geest in Niedersachsen, das sich beiderseits der Lethe entlang des südwestlichen Randes des Landkreises Oldenburg und des östlichen Rand des Landkreises Cloppenburg erstreckt. Die Teiche des NSG Ahlhorner Fischteiche liegen auf den Gebieten der Gemeinden Großenkneten und Emstek. Das Gebiet bildet einen Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets 012 („Sager Meer, Ahlhorner Fischteiche, Lethetal“) der Europäischen Union. Seit 1998 ist der 19 Hektar große Naturwald Ahlhorn das einzige ausschließlich bachbegleitende Gebiet im niedersächsischen Naturwaldprogramm. Der Wald begleitet die Lethe auf einem engen Streifen beiderseits des Bachs südlich und westlich der Karpfenteiche im Landkreis Oldenburg.[1]
Die Ahlhorner Fischteiche sind die einzige Fischzuchtanlage in Niedersachsen, die sich in öffentlicher Hand befindet.[2] Wie alle den Niedersächsischen Landesforsten unterstellten Einrichtungen sind auch die Ahlhorner Fischteiche – einschließlich des Waldes, in den sie eingebettet sind,– dem 1991 vom Niedersächsischen Landtag beschlossenen „LÖWE“-Programm (Programm zur „Langfristigen Ökologischen Waldentwicklung“) verpflichtet.[3][4]
Zwecke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während der Zeit des Deutschen Kaiserreichs wurde von den Planern im Dienst des Großherzogtums Oldenburg als Gliedstaat des Reichs der Hauptzweck der Anlage von Karpfenteichen darin gesehen, dass diese eine hinreichende Versorgung der Bevölkerung des Großherzogtums mit eiweißreicher Nahrung sicherstellen.[5]
Im Laufe der Jahrzehnte trat an die Stelle dieses Zwecks der Wunsch, dass das fertiggestellte „Paradies aus Menschenhand“[6] erhalten bleiben möge. Die Kategorien „Naturschutz“ und Schutz einer intakten Kulturlandschaft traten in den Vordergrund von Planungen. Dass das Naturschutzgebiet nicht zu den Naturlandschaften, sondern zu den Kulturlandschaften gehört, ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass es den Großteil der Landschaft des heutigen NSG im 19. Jahrhundert noch nicht gab.
In den 2020er Jahren vollzog sich ein Paradigmenwechsel im Hinblick auf die Bestimmung der Zwecke der Ahlhorner Fischteiche durch die Niedersächsischen Landesforsten: „Bisher standen die naturnahe Fischzucht und verschiedene Lebensraum- und Artenschutzziele im Fokus der Bewirtschaftung. Im Zentrum des jetzt vorgestellten Konzeptes der Landesforsten für die ‚Modellregion Ahlhorner Fischteiche‘ steht dagegen vor allem das Wasser. Ziel ist es, die Teiche so zu bewirtschaften und die umliegenden Wälder so zu entwickeln, dass vorhandene Potenziale der Grundwasserbildung und des Wasserrückhalts optimal genutzt werden, ohne hierbei Naturschutzziele aus den Augen zu verlieren oder auf die Fischzucht verzichten zu müssen.“[7]
Die Nordwestzeitung sah im Januar 2025 den entscheidenden Wandel darin, dass der Ertrag der Karpfenproduktion der Teichwirtschaft bei Planungen eine noch geringere Rolle spiele bzw. in Zukunft spielen werde, als es in der Vergangenheit der Fall gewesen sei.[8] Dies bedeute allerdings nicht, dass die Fischzucht in Ahlhorn ganz aufgegeben werden solle.
Geschichtliche Entwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vorbemerkung: Der Blockhaus-Komplex und die Teichwirtschaft im engeren Wortsinn liegen nicht im Naturschutzgebiet Ahlhorner Fischteiche. Deshalb wird deren Geschichte weiter unten behandelt.
Das Großherzogtum Oldenburg war um 1900 das einzige Land im Deutschen Reich, das nicht Mitglied im Deutschen Fischereiausschuss war und daher auch keine Mittel des Reiches zur Förderung der Binnenfischerei erhielt. In der Sager Heide befanden sich damals größere Heide- und Ödlandflächen über Sand, die keinen oder nur geringen Ertrag abwarfen und sich im Besitz des Landeskulturfonds, einer Behörde des damaligen Oldenburgischen Staatsministeriums, befanden. Ihre günstige Lage und die seinerzeit nahezu neutrale Wasserqualität der das Gebiet streifenden Lethe boten die Voraussetzung zur Anlage von Fischteichen.
Das Aussehen des Gebietes der Sager Heide nördlich der Lethe vor dem Ausbau für die künftige Nutzung für die Teichwirtschaft beschrieb Theodor Tantzen, seinerzeit oldenburgischer Ministerialrat, folgendermaßen: „In der Sager Heide lagen weiträumige Ödlandflächen, die aus einem hügeligen Gelände mit großen flachen Mulden bestanden, von Natur aus wie zu Fischteichen geschaffen. Die Höhenzüge bestanden aus armem Flugsand, die Mulden dagegen aus schwarzem Mutterboden. Große Sand- und Staubwolken erhoben sich bei Stürmen in diesem Gelände, als es sich noch in seinem ,Urzustande‘ befand. Der Wehsand wanderte durch die ganze Heide.“[9]
Bereits 1884 wurde ein erster Teich, der „Rüdersee“, in einer quelligen Bodensenke angelegt.
Im Jahr 1898 wurde der Fischwirtschaftsmeister Riggert, Verwalter der Oeseder Fischzuchtanstalt in der preußischen Provinz Hannover, beauftragt, ein Gutachten zu erstellen, wo im Großherzogtum Oldenburg eine Teichwirtschaft angelegt werden könnte. Vom 19. bis 24. Dezember 1898 bereiste Riggert mit einer Abordnung das Großherzogtum. Die Kommission entschied sich für Ahlhorn. Ab 1898 kaufte der Landeskulturfonds in großem Umfang die für die Karpfenproduktion erforderlichen Flächen auf, die sich zuvor noch in Privatbesitz befunden hatten.[10]
Bis 1901 begann auf dem bewaldeten, zu Ahlhorn gehörenden Flurstück „Katzenkopf“ die Anlage von Karpfenteichen. Die Hauptbauphase für die die Modellierung der Kulturlandschaft, in die die Karpfenteiche eingebettet waren, lag zwischen 1906 und 1929.[11] Julius Keimer war in dieser Zeit im Auftrag der Verwaltung des Landeskulturfonds für die Entwicklung der „Staatlichen Teichwirtschaft Ahlhorn“ verantwortlich. Dabei ließ er sich durch eine vor der Jahrhundertwende bereits bestehende kleine Karpfenanlage in der Halener Mark inspirieren. Nach der Fertigstellung der Fischteiche umfasste das Projekt 54 Teiche mit einer Wasserfläche von 200,5 ha. Im Jahr 2008 wurden aufgrund von Wassermangel nur noch um 35 Teiche mit einer Wasserfläche von ca. 120 ha bewirtschaftet.[12]
1984 wurde das Gebiet der Teichwirtschaft zum Vogelschutzgebiet erklärt. Dieser Status wurde ihm allerdings 2000 wieder aberkannt. Seit 1993 steht das Gebiet „Ahlhorner Fischteiche“ unter Naturschutz.
Naturräumliche Gliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die größten Teiche sind (von Westen nach Osten) der Schwanensee, der Schilfteich, der Kirchteich, der Helenensee und der Hubertusteich. Etwas südlich von diesen Teichen liegen im östlichen Teil des Staatsforstes Baumweg der Große und der Kleine Dianasee, bei denen es sich allerdings um Schlatte handelt,[13] die natürlichen Ursprungs sind. Sie sind daher zwar nicht Teil der Ahlhorner Fischteiche, wohl aber des NSG Ahlhorner Fischteiche. Die Teiche sind in Mischwälder eingebettet. Sie werden von der Lethe, die das Naturschutzgebiet durchfließt und ein linker Nebenfluss der Hunte ist, mit Wasser gespeist. Im Gebiet der Ahlhorner Fischteiche wird die Lethe von vier Staustufen unterbrochen, die als Speicher zur Wasserversorgung dienen. Die Teiche liegen auf unterschiedlichem Höhenniveau und sind durch ein Netz von Kanälen miteinander und mit der Lethe verbunden. Ihr Wasser kann durch mechanische Vorrichtungen abgelassen und wieder aufgefüllt werden.
- Kirchteich mit St. Petri-Kapelle und Gebäuden des Blockhaus-Komplexes
- Helenensee mit angrenzendem Mischwald
- Zuwachsender Hubertusteich
- Dianasee im östlichen Abschnitt des Staatsforstes Baumweg
- Staustufe der Lethe oberhalb des Dianawegs
Naturschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dem Gebiet des NSG Ahlhorner Fischteiche sind zwei Enklaven nicht zugeordnet: der Gebäudekomplex um das Blockhaus herum und die Gebäude sowie deren Umfeld, die zur Teichwirtschaft links der Lethe gehören.[14]
Das NSG Ahlhorner Fischteiche ist Rückzugs- und Lebensraum vieler seltener Pflanzen und Tiere.
Pflanzen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Sinne der FFH-Richtlinie gelten die in Geestseen wie den Ahlhorner Fischteichen vorkommenden Strandlings- und Zwergbinsengesellschaften als schutzwürdig.[15]
Botaniker konnten in dem Naturschutzgebiet 237 Gefäßpflanzen sowie 35 Moos-Arten nachweisen. Nach der Roten Liste der gefährdeten Gefäßpflanzen für Niedersachsen und Bremen gelten 27 der im Gebiet der Ahlhorner Fischteiche vorkommenden Wasser- und Uferpflanzen als gefährdet. Im hinteren Bereich der Talsperren stehen sektorial beachtliche Torfschichten an, die stellenweise von Gagelsträuchern bewachsen sind.[16]
Die Bewirtschaftungsmaßnahmen der Teichwirtschaft ermöglichen es, dass die periodisch abgelassenen Teiche, besonders in Trockenjahren, Pionierpflanzen, wie z. B. Froschlöffel und Zweizahn, gute Entwicklungsmöglichkeit bieten.[17]
Tiere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den Anfangsjahren gab es Bestrebungen seitens der Fischereidirektoren der Teichwirtschaft, „Fischfresser“ (d. h. Fischreiher, Taucher, Blässhühner, Wasserratten, Fischotter, Füchse und Wildenten) „kurzzuhalten“. So wurden 1931 108 Fischreiher erschossen.[18] Eine Bejagung Fisch fressender Landtiere ist im Naturschutzgebiet heute nur noch ausnahmsweise zulässig.
Fische
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für das im Naturschutzgebiet vorkommende Neunauge besteht ein ganzjähriges Fangverbot.
Vögel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Über 200 Vogelarten wurden im Naturschutzgebiet Ahlhorner Fischteiche gesichtet, darunter der Rothalstaucher, die Schellente, die Krickente und der Schwarzstorch.
Der „Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) Niedersachsen“ wendete sich 2002 gegen den Antrag des Forstamtes Ahlhorn, in den Jahren 2002 bis 2005 im Bereich der Teichwirtschaft Ahlhorn je 30 Kormorane abschießen zu dürfen. Der LBU begründet dies damit, dass „Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft […] bei Unterlassung des Vorhabens nicht zu erwarten“ seien.[19]
Es gehört nicht zu den originären Aufgaben des Naturschutzes, Fischteiche zu fördern, sich um Maßnahmen der Bestandsregelung von Arten oder um das Wohlergehen von Satz- und Speisefischen zu kümmern. Die „Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems“ (BSH) weist jedoch darauf hin, dass die Gefahr bestehe, dass Flachwasserbereiche verlanden und verbuschen, wenn die Berufsfischerei dort aufgegeben werde, und dass dann Quartiere für andere gewässerabhängige Vögel wie Taucher, Enten, Säger und Fischadler fehlten. Damit falle zugleich die an das offene Wasser gebundene Begleitfauna aus: Kröten, Frösche und Molche; Libellen und andere Wasserinsekten, aber auch weitere wirbellose Tiere wie Einzeller, Schwämme, Hohltiere, Moostierchen und Ringelwürmer wären betroffen.[20]
Während die Ertragsverluste durch Graureiher und andere Fischfresser, die ihre Nahrung im Uferbereich jagen, bislang wirtschaftlich hätten ausgeglichen werden können, drohe auch extensiv wirtschaftenden Betrieben wie in Ahlhorn das Aus, seitdem zusätzlich Kormorane im Freiwasser jagten.[21] Daraus zieht die BSH die Schlussfolgerung: „Auch in Naturschutzgebieten sollte heute die Kormoran-Ansiedlung in direkter Nachbarschaft zu fischereilich bedeutsamen Arealen nicht gefördert, sondern besser von Anfang an unterbunden werden.“[22] Der einseitig ausgerichtete Schutz der beiden großen fischjagenden Vogelarten (Fischreiher und Kormorane) an den Ahlhorner Teichen ginge, so die BSH, erheblich zu Lasten jener anderen Wirbeltierarten, deren Bestände von großer Bedeutung für den Erhalt einer besonders stark bedrohten Fauna sind.[23]
Amphibien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]An Amphibien wurden in den Teichen gefunden: Wasserfrosch (Rana esculenta), Grasfrosch (Rana temporaria), Laubfrosch (Hyla arborea), Erdkröte (Bufo bufo), Kreuzkröte (Bufo calamita) und Kammmolch (Triturus eristatus), Seefrosch (Rana ridibunda), Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae), Moorfrosch (Rana arvalis), Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) und Fadenmolch (Triturus helveticus).[24]
Wirtschaftliche Nutzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fischereiwirtschaft
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1907 wurde der reguläre Betrieb der Staatlichen Teichwirtschaft aufgenommen. 1931 wurde sie dem Forstamt Ahlhorn zugeschlagen, von dem sie heute einen Betriebsteil bildet.
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ordnet in seinen Aussagen über das FFH-Gebiet 012 Sager Meer, Ahlhorner Fischteiche und Lethe die Ahlhorner Fischteiche der Kategorie „teils extensiv bewirtschaftete Teichwirtschaft“ zu.[25] Die Teiche werden regelmäßig angestaut, abgelassen und bei Bedarf auch entschlammt und entkrautet. Da nach dem Abfischen im Herbst nur noch etwa 15 Prozent der Teiche wasserbespannt sind, sind die übrigen Teichböden in kalten Wintern dem Frost ausgesetzt, erst im Frühjahr werden die anderen Teiche wieder geflutet.[26]
Jedes Jahr wurden in der Mitte der 2000er Jahre 35 bis 50 Tonnen Karpfen, Schleie, Zander und Forellen aus den Ahlhorner Fischteichen herausgeholt. Eilert Tantzen bewertete im Jahr 2006 die Ertragslage als „von Anfang an immer sehr angespannt“. Schon in den ersten Jahren hätten die Teichböden gedüngt werden müssen, da dort von Natur aus nicht genügend Fischnahrung gewachsen sei. Allerdings seien die Besatzfische aus den Ahlhorner Fischteichen bei Kunden sehr begehrt, weil sie frei von Fischkrankheiten seien.[27] Laut den Niedersächsischen Landesforsten befanden sich 2021 in den Karpfenteichen etwa 300 zweisömmerige Karpfen pro Hektar. Eine größere Karpfendichte darf es in einem als „extensiv bewirtschaftet“ geltenden Teich nicht geben.[28] Laut NLF ist die Forellenwirtschaft „insgesamt wesentlich intensiver als die Karpfenteichwirtschaft. Die auf klares, kühles und sauerstoffreiches Wasser angewiesenen Forellen werden in stark durchströmten, vergleichsweise kleinen Teichen gehalten und benötigen Fertigfutter.“[29]
Forstwirtschaft
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Das Forstamt Ahlhorn ist für 15.600 Hektar Landeswald und 730 Hektar Körperschafts- und Genossenschaftswald – von Friesoythe bis Syke, von Oldenburg bis Diepholz und Löningen – zuständig. Sein Zuständigkeitsgebiet beginnt unmittelbar südlich der Städte Oldenburg (Oldb) und Bremen.[30] Dem Forstamt sind sieben Revierförstereien unterstellt, von denen eine die Revierförsterei Baumweg ist, die auch für Wälder östlich der Lethe zuständig ist (also für das gesamte Gebiet der Ahlhorner Fischteiche).[31]
Die Revierförsterei Baumweg des Forstamts Ahlhorn kooperiert eng mit dessen Betriebsteil Teichwirtschaft.[32] Forstwirtschaftliche Fachleute verhinderten bereits in der Anfangsphase des Teichprojekts durch flächendeckende Baumpflanzungen im Umfeld der Teiche und zwischen ihnen, dass Sand aus dem ehemaligen Ödland der Sager Heide die neuen Teiche zuwehte.
Gemäß dem LOEWE-Programm beruht in Niedersachsen jede Waldbewirtschaftung auf „drei Säulen“:
- der Nutzfunktion,
- der Erholungsfunktion und
- dem Naturschutz.
Neben der Nutz- und Erholungsfunktion ist der Naturschutz eine der drei Säulen der Waldbewirtschaftung im Sinne des LÖWE-Programms. Alle den Niedersächsischen Landesforsten unterstellten Einrichtungen sind dazu verpflichtet, die zugehörigen Ziele „[i]m Rahmen eines Integrativen Ansatzes“ umzusetzen.[33]
Zum Schutz von Pflanzen im „Naturschutzgebiet ‚Ahlhorner Fischteiche‘ in den Gemeinden Garrel und Emstek, Landkreis Cloppenburg, und der Gemeinde Großenkneten, Landkreis Oldenburg“, auch durch Forstfachleute, gehört laut § 2 Absatz 2 Satz 1 der Verordnung über das [NSG] auch der „langfristige[…] Erhalt und die Entwicklung […] schutzwürdiger und -bedürftiger Waldgesellschaften“. Durch Satz 3 der Verordnung werden ausdrücklich die „zum Teil bachbegleitenden Erlen-Eschen-Auwälder[…], Birken-Erlen-Bruchwälder[…] und am Talrand stellenweise [gewachsenen] […] alten Eichenwälder[…], im Komplex mit feuchten Hochstaudenfluren und Röhrichten“ geschützt.
Auf einer 1,5 Hektar großen, bisher als Acker bewirtschafteten Fläche im Revier Baumweg der Niedersächsischen Landesforsten wurden im April 2026 Stieleichen ausgesät. Die Fläche grenzt unmittelbar an das Naturschutz- und FFH-Gebiet der Ahlhorner Fischteiche an. Hier bietet die Stieleichen-Saat die Möglichkeit, den Lebensraum der „Bodensauren Eichenwälder auf Sandebenen“ zu erweitern und damit vielen spezialisierten Arten einen dauerhaften Platz zu bieten. Die Maßnahme erschien als günstig, da die Eichelernte im Herbst 2025 so ergiebig gewesen sei, dass nicht nur der Bedarf der Baumschulen habe gedeckt werden können, sondern auch Saatgut zur direkten Aussaat zur Verfügung gestellt werden konnte. Das Saatgut stammt aus einer eigenen Samenplantage des Forstamts Ahlhorn in der Revierförsterei Syke. Saatgut aus Samenplantagen bietet den Vorteil einer hohen genetischen Vielfalt. Das macht die Eichen langfristig widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels. Im ersten Jahr werden aus den Eicheln etwa 15 Zentimeter große Bäumchen wachsen. Trotz des höheren Pflegeaufwands im Vergleich zu klassischen Pflanzungen verspricht sich das Forstamt eine bessere und ungestörte Wurzelentwicklung.[34]
Wasserwirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vom verstaatlichten Gut Lethe aus wurde ab 1914 die Entwässerung und Kultivierung der Kleinmoore und Feuchtwiesen am Oberlauf der Lethe betrieben. Hierauf erfolgte ein schneller Wasserabzug, und der Grundwasserhorizont sank. Nach stärkeren Niederschlägen floss das Wasser rasch talwärts und ging den Teichen verloren. Deshalb erfolgte 1917 der Bau der Unteren Talsperre. In den 1960er Jahren wurden durch den „Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband“ (OOWV) im Großraum der Teiche 27[35] Brunnen zur Förderung von Rohwasser angelegt, das nach einer Aufbereitung als Trinkwasser seitdem bis in die Wesermarsch geleitet wird. Diese erhebliche Entnahme von Grundwasser verschärft nach Auffassung der BSH das Problem der Wassernot in den Teichen. Im April 2009 war der Wassermangel im Teichgebiet so erheblich, dass Frischwasser erforderlich war, um die Jungforellenzucht zu gewährleisten.[36]
Eine gewisse Entlastung bringt das – auch mit EU-Mitteln geförderte – Pumpwerk an der Lethe unterhalb der Teiche. Es leitet einen Teil des Lethewassers über eine Pipeline wieder zurück in die obere Teichebene. Zuständig sind die Hunte-Wasseracht als Eigentümerin der Lethe und die Forstverwaltung mit der Teichwirtschaft als nutznießende Anlieger. Die Förderkapazitäten sind aber schon aus Gründen des Bedarfs an elektrischem Strom begrenzt.[37]
Seit den 2020er Jahren betreiben die Niedersächsischen Landesforsten ein „Wassermengenmanagement“: „Niederschläge fehlen, gleichzeitig gibt es zu wenige Möglichkeiten, Wasser über eine längere Zeit zurückzuhalten […]. In Zukunft will das Forstamt deshalb die Wasserfläche der Teichwirtschaft vergrößern. Ziel ist es, mehr Wasser für die Grundwasserneubildung in der Fläche zu halten. Außerdem entwickeln die Landesforsten den die Teichlandschaft wie ein Puffer umschließenden Wald weiter: Laubbaumanteile sollen erhöht, Feuchtgebiete und Moorflächen renaturiert werden.“[38]

Tourismus und Naherholung
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Die Niedersächsischen Landesforsten haben die Marke „Naturtalente“ geschaffen. Damit haben sie bislang elf ihrer Einrichtungen ausgezeichnet, darunter auch die Teichwirtschaft Ahlhorn als einzige im ehemaligen niedersächsischen Regierungsbezirk Weser-Ems.[39]
Der zum Landkreis Cloppenburg gehörende Bereich links der Lethe liegt im „Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre“,[40] einem von fünf Erholungsgebieten im Oldenburger Münsterland. Diese werden vom „Verbund Oldenburger Münsterland“ „gemanaget“, der Dachorganisation der Erholungsgebiete. Der Verbund vermarktet Freizeitangebote für Erholungssuchende, darunter auch Wanderungen zu Fuß und Radwanderungen durch landschaftlich reizvolle Gebiete, zu denen auch die Ahlhorner Fischteiche und der sie umgebende Baumweg-Forst gehören. Das Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre verbindet mit Hilfe der Methode „Radeln nach Zahlen“ Knotenpunkte östlich der Thülsfelder Talsperre mit solchen westlich und südwestlich der Ahlhorner Fischteiche.[41]
Die bis 2020 gepflegte Tradition, im Blockhaus-Komplex auch einzeln angereiste Gäste zu beherbergen, wird in der Ära der neuen Einrichtungsleitung fortgesetzt.[42]
Südlich des Parkplatzes an der Weggabelung zur Teichwirtschaft stand bis 1987 das Gasthaus „Zum Karpfen“. Es wurde 1987 wegen seiner Unwirtschaftlichkeit und wegen Baumängeln abgerissen. Als gastronomische Alternative steht heute an Veranstaltungstagen der Teichwirtschaft das Café in der Lethetalscheune zur Verfügung.[43]
Die Gemeinde Großenkneten hat eine Wanderkarte[44] herausgegeben, auf der sechs Wanderwege durch das Teichgelände und den Baumweg-Forst eingezeichnet sind. Diese Wege sollen nicht verlassen werden. Laut dem VOM liegen die nächsten Gasthäuser „weit entfernt“.[45] Die Wanderkarte der Gemeinde Großenkneten benennt ein Café in Kellerhöhe als Endpunkt des von ihr empfohlenen Wanderwegs 6. Zu dessen Besuch muss von der Teichwirtschaft aus der Forst Baumweg vollständig von Nordost nach Südwest durchquert werden.
Im Zentrum der Teichanlagen können Ausflügler dem Verbund Oldenburger Münsterland zufolge Speisen und Getränke zu sich nehmen, indem sie dort selbst mitgebrachte Verpflegung verzehren bzw. im Hofladen gekauften Frischfisch oder Räucherware zeitnah verspeisen. An Automaten gibt es weitere Verpflegung. Wildfleisch kann in gefrorenem Zustand im Hofladen erworben werden.[46]
Eine schlichte Badestelle liegt an einem Sandstrand am Nordufer des Helenensees.
Gefährdungen des Ökosystems
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die gegen Ende des 20. Jahrhunderts veränderte Bewirtschaftung der Ländereien an der oberen Lethe hatte erhebliche Auswirkungen auf die ökologischen Abläufe im Teichgebiet. Nicht nur durch den Klimawandel (hier: Durch einen generell zu hohen Wasserverbrauch im Vergleich zum Ausmaß von Niederschlägen entsteht ein stetiges Wasserdefizit), sondern auch durch die intensive Bewirtschaftung von Ackerflächen ist die Wasserspende aus der oberen Lethe deutlich zurückgegangen. Durch die intensive Landwirtschaft im Bereich der oberen Lethe wird der Bach seit Langem sehr stark mit Nährstoffen und Spritzmitteln belastet, die die Natur im Naturschutz- und FFH-Gebiet Ahlhorner Fischteiche nachhaltig schädigen. Es kommt zu Algenblüten mit nachfolgender Verschlammung und schwindender Wasserqualität der Teiche. Dadurch wird die Nahrungskette geschädigt, Flora und Fauna verarmen. Es war ein starker Rückgang der Brutpaare bei den Wasservögeln zu erkennen.
Die Wassermenge in der Lethe und in den Fischteichen verringerte sich bereits seit den 1960er Jahren dadurch, dass der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) Grundwasser aus Brunnen in unmittelbarer Nähe der Lethe und der staatlichen Teichwirtschaft fördert (s. o.).
Als ein großes Problem wurde in den 2000er Jahren die Verockerung[47] des Oberflächenwassers der Lethe – vor allem unterhalb der Lethetalsperre – erkannt.[48] Die Leiter des Projekts „Hunte 25“ schlugen im März 2009 eine Reduzierung der Stickstoffeinträge in die Lethe als „wirksame und nachhaltige Maßnahme“ vor.
Im November 2008 stellte die „Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems“ den Antrag, den Einzugsbereich der Lethe auch in ihrem Quellbereich zum Schutz der Ahlhorner Fischteiche unter Naturschutz zu stellen.[49] Der Landkreis Cloppenburg als Untere Naturschutzbehörde lehnte den Antrag ab.[50] Im November 2010 kritisierte die BSH, dass das Land Niedersachsen seinen Verpflichtungen aus Art. 6 der FFH-Richtlinien[51] nicht nachkomme, indem es keine wirksamen Maßnahmen gegen die Einbringung von Nährstoffen und Chemikalien über die Lethe in die Fischteiche und gegen die übermäßige Grundwasserentnahme durch den OOWV ergreife.[52]
In den 2010er Jahren kam es zu einer weiteren Verschlechterung der Qualität des Wassers der Lethe und der Fischteiche. 2017 enthielten die Zuflüsse aus der Lethe in die Teiche 37 Milliliter Nitrat pro Liter, das nachrückende Grundwasser sogar 67 Milliliter pro Liter,[53] da nach wie vor die Flächen im Oberlauf der Lethe überdüngt werden. Vom Nitrat verbleibt ein Großteil in den Teichen, was daran erkennbar ist, dass das Wasser der Lethe unterhalb der Fischteiche nur noch einen Nitratgehalt von 5 Millilitern pro Liter aufweist.[54] Die durch die Eutrophierung der Teiche ausgelöste Algenblüte in warmen Sommern vernichtet einen Großteil des Sauerstoffs in ihnen.[55] Dadurch werden Tiere und Pflanzen im Teichwasser abgetötet und seltene Pflanzenarten werden durch „Allerweltsarten“ ersetzt. Die Teiche würden als „Kläranlage“ missbraucht.[56]
Forstamtsleiterin Regina Dörrie forderte 2019 die Naturschutzbehörden in den Landkreisen Oldenburg und Cloppenburg auf, Maßnahmen zu veranlassen, durch die die unter Naturschutz stehenden Teiche vor einem „Exitus“ durch Wasser- und Sauerstoffmangel bewahrt werden. Ansonsten sei die Aberkennung des Schutzstatus des FFH-Gebiets zu befürchten.[57]
Eine Gefahr für Flora und Fauna der Ahlhorner Fischteiche stellen auch Ausflügler dar, die nicht genügend Distanz zu dort vorkommenden, auf der Roten Liste gefährdeter Arten aufgeführten Pflanzen und Tiere wahren.[58] Zum Schutz besonders gefährdeter Pflanzen und Tiere wurde die Benutzung der direkten Verbindung zwischen dem Dianaweg und dem Alten Hälterhaus verboten.[59]
Begegnungsstätten und Lernorte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blockhaus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf dem Buhlertsberg im Zentrum der Ahlhorner Fischteiche steht das Ahlhorner Blockhaus. Die Idee zum Bau einer Gemeinschaftsstätte an dieser Stelle hatte 1932 Carl Röver, damals Ministerpräsident des Landes Oldenburg und Gauleiter des NSDAP-Gaues Weser-Ems.[60] Baubeginn war 1934, 1937 wurde das vom Reichsarbeitsdienst errichtete Blockhaus zum Gau-Kameradschaftsheim erweitert. 1945 wurde der Komplex als Strafgefangenenlager der Britischen Armee genutzt.
Von 1946 bis 2020 diente das Blockhaus Ahlhorn als evangelisches Jugendheim in der Trägerschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Es wurde bis 2021 vorrangig als Jugendbegegnungsstätte geführt. Allerdings hat sich die Einrichtung vermehrt für informelle Gruppen und Einzelreisende geöffnet und beherbergte zuletzt bis zu 200 Übernachtungsgäste.
Während der COVID-19-Pandemie in Deutschland blieb das Blockhaus Ahlhorn 2020 und 2021 geschlossen.[61] Bereits 2020 hatte die Synode der Oldenburger Kirche die endgültige Schließung der Einrichtung[62] wegen hoher finanzielle Zuschüsse und einem erheblichen Investitionsstau beschlossen.[63]
Seit Juni 2022 ist das Blockhaus Ahlhorn als Tagungs- und Begegnungsort für Jugendliche, junge Erwachsene und Gästegruppen wieder geöffnet. Die Trägerschaft hatte die kommunale Blockhaus Ahlhorn gemeinnützige GmbH übernommen. Besondere Schwerpunkte des Tagungs- und Begegnungsortes Blockhaus Ahlhorn liegen laut Thore Güldner, seit 2022 Mitglied des Niedersächsischen Landtags (SPD), auf „europäischen, ökologischen, kulturellen, werteorientierten und sozialen Themen, verbunden mit pädagogischen Inhalten ausgerichtet auf die Zielgruppe jugendlicher [sic!] und junger Erwachsener.“[64] Eine erste Veranstaltung unter der neuen Trägerschaft war 2022 ein internationales Jugendtreffen mit insgesamt 180 Teilnehmern aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Italien und der Ukraine.[65] 2022 waren ukrainische Geflüchtete in dem Komplex untergebracht worden.[66]
„[V]ergangene und künftige“ Projekte der Jugendeinrichtung werden laufend auf der Homepage des Blockhauses vorgestellt.[67]
Waldpädagogikzentrum Ahlhorn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gebäude des Waldpädagogikzentrums Ahlhorn, eines außerschulischen Standorts in der Umweltbildung, ist Teil des Gebäudeensembles im Emsteker Teil der Ahlhorner Fischteiche. Das Forstamt trägt die Verantwortung für den arbeits- und erlebnispädagogischen Teil während des Aufenthaltes der Schüler. Rund 20.000 Kinder und Jugendliche aus allen nördlichen Bundesländern verbrachten hier in vier Jahrzehnten unter der Betreuung der jeweiligen Jugendwaldheimleiter und unter der Anleitung der Forstwirte erlebnisreiche Tage.[68][69][70]
Kultur und Denkmalpflege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Findlingsanlage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Naturschutzgebiet befindet sich die Findlingsanlage „12 Apostel“, ein Naturdenkmal.[71] Was es mit den nur wenig aus der Erde schauenden großen Findlingen auf sich hat, ist bis heute nicht genau geklärt. 1950 wurde vermutet, dass es sich um einen Kultplatz der ausgehenden Steinzeit oder der älteren Bronzezeit handele.[72]
Denkmalgeschützte Gebäude
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Großenknetener Teil des von den Ahlhorner Fischteichen eingenommenen Gebiets sind der größte Teil des Haupthauses I des Blockhauses sowie die Kirche St. Petri zu den Fischteichen denkmalgeschützt. Zur Teichwirtschaft im Emsteker Teil gehört ein weiterer unter Denkmalschutz stehender Gebäudekomplex. Zu diesem gehören der ehemalige Pferdestall, das Fischmeisterhaus, das Hälterhaus, die Scheune und das Futterhaus mit Werkstatt.
Alle denkmalgeschützten Gebäude auf beiden Seiten der Lethe liegen in einer der beiden Enklaven innerhalb des Naturschutzgebiets.
St. Petri Kapelle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1982 befindet sich in der Nähe des Blockhauskomplexes die St. Petri-Kapelle.[73] Dabei handelt es sich um eine „Bartning-Notkirche (Typ D)“, die ursprünglich 1950 in Steinfeld (Oldenburg) aufgebaut worden war und 1982 auf das Gelände der Ahlhorner Fischteiche umgesetzt wurde. Insgesamt 19 solcher als Gemeindezentrum bezeichneten Notkirchen des Typs D wurden nach 1945 im gleichen zweckmäßigen Stil in Deutschland errichtet, um evangelischen Gemeinden Räume für Gottesdienste, aber auch für die Gemeindearbeit zur Verfügung zu stellen. Die Orgel in der Kapelle stammt aus dem Jahr 1990.
Die Petrus-Figur vor der Kapelle steht im Gegensatz zu dieser nicht unter Denkmalschutz. Eine erste Figur, die bereits am jetzigen Platz aufgestellt worden war, bestand aus Pappelholz und verwitterte relativ schnell. Sie wurde 2009 durch eine neue Figur aus Eichenholz ersetzt.[74] Für einen noch besseren Schutz vor Verwitterung umgibt sie heute (Mai 2026) ein Wetterschutz.
Altes Hälterhaus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im engeren Wortsinn als „die Teichwirtschaft“ bezeichnet wird der links der Lethe gelegene Teil der Ahlhorner Fischteiche. Dort und in den Fließkanälen des Fischzuchtgeländes werden Forellen gezüchtet.[75] Wichtigstes Gebäude der NSG-Enklave links der Lethe war seit 1930 das in diesem Jahr fertiggestellte „Hälterhaus“.[76] Es bildete die Keimzelle des Teichwirtschaftsbetriebs, aus dem von 1930 bis 2006 der Lebendfisch aus den Teichen abgegeben wurde. Nach einer zweijährigen Bauphase wurde im Jahr 2018 in dem Hälterhaus eine Dauerausstellung zur Fischzucht eröffnet.[77]
Wasserbauliches Kulturdenkmal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1993 wurde die Teichwirtschaft durch Beschluss der Niedersächsischen Denkmalschutzbehörde als „Wasserbauliches Kulturdenkmal“ geschützt.[78]
Tanz, Kunst und Musik
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Im Juli 2024 wurde deutlich, dass das Blockhaus auch ein Ort kreativen Schaffens ist. Über den Tag der Offenen Tür am 18. Juli 2024 berichtete NWZonline.de unter der Überschrift: „Im Ahlhorner Blockhaus treffen Tanz, Kunst und Musik aufeinander.“[79]
Im Juli 2025 schufen bekannte tschechische und ukrainische Künstler mehrere Gemälde, Tonskulpturen und Kunstwerke aus Holzstämmen im Bereich des Blockhauses, von denen einige auf Dauer besichtigt werden können.[80] Die Aktion war Teil eines „Klima-Camps“, eines internationalen Jugendprojekts, das vom 14. bis zum 24. Juli 2025 im und beim Blockhaus zwischen dem Kirchteich und dem Helenensee ausgerichtet wurde.[81]
Im Blockhaus-Komplex gibt es ein kleines Haus, in dem sich das Atelier der Einrichtung befindet. Vor allem dieses ziehe „Künstler aus ganz Europa an. Besonders Gäste aus der Ukraine schätzen die friedliche Atmosphäre am Fischteich.“[82]
Skulpturen im Freien, die im Umfeld der Gebäude des Blockhaus-Komplexes aufgestellt sind, gibt es bereits seit Jahrzehnten. Ein frühes Beispiel ist die o. g. Petrus-Figur vor der Kapelle. Besonders seit der Übernahme des Blockhauses durch die Blockhaus Ahlhorn gGmbH im Jahr 2022 entstand eine Vielzahl von Skulpturen, die auf Dauer im Außenbereich der Gebäude betrachtet werden können.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eilert Tantzen: 100 Jahre „Ahlhorner Fischteiche“. In: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 2006, herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger Münsterland, Cloppenburg 2006, S. 267–285.
- Günter Alvensleben: Die Ahlhorner Fischteiche – Ein Naturschutzgebiet mit Alleinstellungsmerkmal in Niedersachsen. In: kulturland oldenburg, herausgegeben von der Oldenburgischen Landschaft, Ausgabe 175 (Heft 1/2018), S. 36f. (online)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Naturschutzgebiet „Ahlhorner Fischteiche“ in der Datenbank des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
- Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: Datenbank Naturwaldreservate in Deutschland. Steckbrief des Naturwaldes Ahlhorner Fischteiche
- Ahlhorner Fischteiche und Teichwirtschaft. Wanderkarte Gemeinde Großenkneten (Hrsg.)
- Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg: Blockhaus Ahlhorn
- Die Blockhausbriefe. Jahrgänge 1956–1986
- Niedersächsische Landesforsten: Waldpädagogikzentrum Ahlhorn
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Peter Meyer, Anne Wevell von Krüger, Roland Steffens, Wilhelm Unkrig: Naturwald Ahlhorner Fischteiche. Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NWVFA), abgerufen am 6. Mai 2026.
- ↑ Die Teichwirtschaft. landesforsten.de, abgerufen am 6. Mai 2026.
- ↑ LÖWE - Langfristige Ökologische Waldentwicklung. landesforsten.de, abgerufen am 18. Mai 2026.
- ↑ Wir Forstleute leisten viel für das Gemeinwohl. landesforsten.de, abgerufen am 19. Mai 2026.
- ↑ Ahlhorner Fischteiche. wildeshausergeest.org, abgerufen am 10. Mai 2026.
- ↑ Peter Meyer, Anne Wevell von Krüger, Roland Steffens, Wilhelm Unkrig: Naturwald Ahlhorner Fischteiche. Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FWA), 18. November 2023, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Niedersächsische Landesforsten entwickeln Ahlhorner Fischteiche zu Leuchtturmprojekt für Wasser-, Natur- und Klimaschutz. Niedersächsische Landesforsten, 31. Januar 2025, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Christoph Koopmeiners: Ahlhorner Fischteiche: Künftig mehr Wasserspeicherung und weniger Karpfenzucht. www.nwzonline.de, 30. Januar 2025, abgerufen am 8. Juni 2026.
- ↑ Dirk Fass: Blockhaus sollte Nazi-Prestigeobjekt werden. kreiszeitung.de, 3. Januar 2020, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Ahlhorner Fischteiche. wildeshausergeest.org, abgerufen am 10. Mai 2026.
- ↑ Ein Kulturdenkmal von und für Julius Keimer. kreiszeitung.de datum, abgerufen am 28. April 2026.
- ↑ Hubert Fenske: Ahlhorner Fischteiche. 100 Jahre naturnahe Biotope aus Menschenhand (PDF; 267 kB). Naturschutzverband Niedersachsen e. V. (NVN) / Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems. Norddeutsche Biotope – Schutz und Entwicklung. Ausgabe 23, S. 1
- ↑ Hubert Fenske: Ahlhorner Fischteiche. 100 Jahre naturnahe Biotope aus Menschenhand. Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V., 2008, S. 1, abgerufen am 7. Mai 2026.
- ↑ Verordnung zum Naturschutzgebiet „Ahlhorner Fischteiche“ (NSG WE 216). Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), abgerufen am 7. Mai 2026.
- ↑ Niedersächsische Landesforsten: Waldnaturschutz in den Niedersächsischen Landesforsten – Ahlhorner Fischteiche ( vom 10. Juli 2015 im Internet Archive)
- ↑ Hubert Fenske: Ahlhorner Fischteiche. 100 Jahre naturnahe Biotope aus Menschenhand (PDF; 267 kB). Naturschutzverband Niedersachsen e. V. (NVN) / Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems. Norddeutsche Biotope – Schutz und Entwicklung. Ausgabe 23, S. 4.
- ↑ Hubert Fenske: Ahlhorner Fischteiche. 100 Jahre naturnahe Biotope aus Menschenhand (PDF; 267 kB). Naturschutzverband Niedersachsen e. V. (NVN) / Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems. Norddeutsche Biotope – Schutz und Entwicklung. Ausgabe 23, S. 3.
- ↑ Eilert Tantzen: 100 Jahre „Ahlhorner Fischteiche“. herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger Münsterland, Cloppenburg 2006, S. 280.
- ↑ Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) Niedersachsen: Fax an die Bezirksregierung Weser-Ems (PDF; 214 kB). 28. Juni 2002.
- ↑ Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e. V.: Kormorane im niedersächsischen Binnenland (PDF; 628 kB) S. 2f.
- ↑ Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e. V.: Kormorane im niedersächsischen Binnenland (PDF; 628 kB) S. 7.
- ↑ Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e. V.: Kormorane im niedersächsischen Binnenland (PDF; 628 kB) S. 10.
- ↑ Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e. V.: Ausgewogenheit zwischen Fischen und ihren Feinden notwendig. BSH sieht andernfalls die Zukunft der Ahlhorner Teichwirtschaft gefährdet 7. März 2000.
- ↑ Antje und Fritz Wadehn: Die Amphibien der Ahlhorner Fischteiche ( vom 23. Februar 2014 im Internet Archive) Blockhausbrief Nr. 23. 1979.
- ↑ FFH-Gebiet 012 Sager Meer, Ahlhorner Fischteiche und Lethe. nlwkn-niedersachen.de, abgerufen am 5. Mai 2026.
- ↑ Hubert Fenske: Ahlhorner Fischteiche. 100 Jahre naturnahe Biotope aus Menschenhand (PDF; 267 kB). Naturschutzverband Niedersachsen e. V. (NVN) / Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems. Norddeutsche Biotope – Schutz und Entwicklung. Ausgabe 23, S. 3.
- ↑ Eilert Tantzen: 100 Jahre „Ahlhorner Fischteiche“. In: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 2006, herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger Münsterland, Cloppenburg 2006, S. 278ff.
- ↑ Niedersächsische Landesforsten: Bewirtschaftungsplan für das FFH-Gebiet „Sager Meer, Ahlhorner Fischteiche und Lethe“ auf Flächen der Niedersächsische Landesforsten (NLF). S. 20. Juli 2021. Abgerufen am 12. Mai 2026.
- ↑ Niedersächsische Landesforsten: Bewirtschaftungsplan für das FFH-Gebiet „Sager Meer, Ahlhorner Fischteiche und Lethe“ auf Flächen der Niedersächsische Landesforsten (NLF). S. 22. Juli 2021. Abgerufen am 12. Mai 2026.
- ↑ Herzlich Willkommen im Forstamt Ahlhorn. Niedersächsische Staatsforsten, abgerufen am 17. Mai 2026.
- ↑ Unsere Revierförstereien. Niedersächsische Landesforsten, abgerufen am 17. Mai 2026.
- ↑ Homepage der Teichwirtschaft Ahlhorn
- ↑ Naturschutz im LOEWE-Programm. Bund Deutscher Forstleute (BDF), 2022, abgerufen am 22. Mai 2026.
- ↑ Forstamt Ahlhorn sät 1,5 Hektar Stieleichen. Niedersächsische Landesforsten, 4. Mai 2026, abgerufen am 15. Mai 2026.
- ↑ Antwort der Landesregierung auf die „Kleine Anfrage der Abgeordneten Renate Geuter und Axel Brammer“: Teichwirtschaft Ahlhorn – Eine Naturoase im Nordwesten – Wie lange noch? Niedersächsischer Landtag − 16. Wahlperiode; Drucksache 16/2341. 19. Januar 2010, S. 3.
- ↑ Teichwirtschaft Ahlhorn – Eine Naturoase im Nordwesten – Wie lange noch? Kleine Anfrage der Abgeordneten Renate Geuter und Axel Brammer (SPD). Niedersächsischer Landtag − 16. Wahlperiode; Drucksache 16/2341. 19. Januar 2010, S. 1.
- ↑ Hubert Fenske: Ahlhorner Fischteiche. 100 Jahre naturnahe Biotope aus Menschenhand (PDF; 267 kB). Naturschutzverband Niedersachsen e. V. (NVN) / Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems. Norddeutsche Biotope – Schutz und Entwicklung. Ausgabe 23, S. 2
- ↑ Niedersächsische Landesforsten entwickeln Ahlhorner Fischteiche zu Leuchtturmprojekt für Wasser-, Natur- und Klimaschutz. Niedersächsische Landesforsten, 31. Januar 2025, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Unsere Naturtalente. landesforsten.de, abgerufen am 18. Mai 2026.
- ↑ Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre: Freizeitspaß für Große und Kleine. oldenburger-muensterland.de, abgerufen am 4. Mai 2026.
- ↑ Radeln nach Zahlen - Knotenpunkttouren im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre. komoot.com, abgerufen am 7. Mai 2026.
- ↑ Häuser. blockhaus-ahlhorn.de, abgerufen am 13. Mai 2026.
- ↑ Eilert Tantzen: 100 Jahre „Ahlhorner Fischteiche“. In: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 2006, herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger Münsterland, Cloppenburg 2006, S. 282.
- ↑ Ahlhorner Fischteiche und Teichwirtschaft. grossenkneten.de, abgerufen am 4. Mai 2026.
- ↑ Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre: Knotenpunkt 61 – Bei Fischen, Fröschen und Waldgeistern. oldenburger-muensterland.de, abgerufen am 7. Juni 2026.
- ↑ Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre: Knotenpunkt 61 – Bei Fischen, Fröschen und Waldgeistern. oldenburger-muensterland.de, abgerufen am 7. Juni 2026.
- ↑ hunte 25: Was ist eigentlich Verockerung? ( vom 23. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ OOWV / hunte 25 / DHI-WASI: Implementierung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie Integrierte Modellierung von Flusseinzugsgebieten – Stoffeintrag, Strömung und Transport. Aufbau eines integrierten Oberflächen-Grundwassermodells Schwerpunktgebiet Obere Lethe im Rahmen des Modellprojektes Hunte 25 ( vom 23. April 2014 im Internet Archive) (PDF; 13,3 MB). Endbericht März 2009, S. 15–18, 26–40 und 145
- ↑ Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e. V.: Antrag der BSH auf Naturschutz für das Gebiet Obere Lethe und Nebengewässer zu Gunsten des FFH-Gebietes Ahlhorner Fischteiche. 3. April 2009.
- ↑ Appell: Mehr Naturschutz an der Grenze – Harte Worte in Richtung Cloppenburg. Kreiszeitung. 28. Oktober 2009.
- ↑ Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen in der konsolidierten Fassung vom 1. Januar 2007. In: ABl. L 206 vom 22. Juli 1992, S. 7.
- ↑ Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e. V.: Mehr Wasser – weniger Schlamm für die Ahlhorner Fischteiche! 1. November 2010.
- ↑ Soeke Heykes: Artenvielfalt in Ahlhorner Fischteichen bedroht. nwzonline.de. 31. Mai 2019.
- ↑ Jacqueline Schulz: Landesforsten schlagen Alarm: Ahlhorner Teiche extrem nitratbelastet.weser-kurier.de. 6. Juni 2019.
- ↑ Rainer Städing: Ahlhorner Teiche: Messergebnisse bestätigen Verlust an Biodiversität (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2023. Suche im Internet Archive). Niedersächsische Landesforsten. 3. Juni 2019.
- ↑ Hubert Kreke: Fischteiche vor dem Nitrat-Exitus. Oldenburgische Volkszeitung. 7. Juni 2019, S. 22.
- ↑ Fischteichen droht die Aberkennung des Schutzstatus. Oldenburgische Volkszeitung. 14. Juni 2019, S. 20.
- ↑ Hubert Fenske: Ahlhorner Fischteiche. 100 Jahre naturnahe Biotope aus Menschenhand (PDF; 267 kB). Naturschutzverband Niedersachsen e. V. (NVN) / Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems. Norddeutsche Biotope – Schutz und Entwicklung. Ausgabe 23, S. 3.
- ↑ Christoph Koopmeiners: Bürgerverein sieht Erholung eingeschränkt. nwzonline.de, 17. April 2019, abgerufen am 4. Mai 2026.
- ↑ Dirk Fass: Blockhaus sollte Nazi-Prestigeobjekt werden. kreiszeitung.de, 3. Januar 2020, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Topnews aus dem Blockhaus. blockhaus-ahlhorn.de. 27. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021
- ↑ Kerstin Bendix-Kartsen: Oberkirchenrat beschließt Abwicklung: Aus für Blockhaus Ahlhorn. weser-kurier.de. 23. November 2020, abgerufen am 8. Februar 2021
- ↑ Dennis Schrimper: Munzel: „Kirche, hier hast du einen Fehler gemacht“. om-online.de, 12. Januar 2021, abgerufen am 9. November 2021.
- ↑ Thore Güldner: Ein wichtiger Begegnungsort des Oldenburger Landes – die Jugendbildungsstätte „Blockhaus Ahlhorn“. In: thore-gueldner.de. 25. April 2023, abgerufen am 3. Mai 2026.
- ↑ Blockhaus: Zukunft gesichert. In: Jeversches Wochenblatt Nr. 97 vom 27. April 2022, S. 9; Sp I
- ↑ Gerhard Snitjer: Die wechselvolle Geschichte des „Blockhaus Ahlhorn“. bremenzwei.de, 14. März 2022, abgerufen am 9. Oktober 2022.
- ↑ Projekte. blockhaus-ahlhorn.de, abgerufen am 28. April 2026.
- ↑ Niedersächsische Landesforsten: Waldpädagogikzentrum Ahlhorn ( vom 21. Oktober 2014 im Internet Archive), S. 16.
- ↑ Klaus Derke: Jugendwaldheim ausgezeichnet. In: Nordwest-Zeitung. 24. September 2005, abgerufen am 12. Juni 2019 (Umweltpreis der Stiftung Natur geht an Ahlhorner Einrichtung).
- ↑ nwzonline.de vom 18. Februar 2012: Schüler sollen Wälder erforschen – Forstamt und GAG wollen Lerninhalte erarbeiten ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)
- ↑ Bernd Rothmann: 12 Apostel, Ahlhorn
- ↑ Die „12 Apostel“ geben Rätsel auf Nordwestzeitung. 8. August 2008.
- ↑ Ellen Kranz: Kirche St. Petri in Großenkneten – Von der Kirche mit den zwei Leben. nwzonline-de, 12. Februar 2019, abgerufen am 9. November 2021.
- ↑ Dirk Fass: Die Blockhauskirche St. Petri zu den Fischteichen. In: Heimatblätter. (Beilage zur Oldenburgischen Volkszeitung). Nr. 2/2012. 14. April 2012, S. 15.
- ↑ Hubert Fenske: Ahlhorner Fischteiche. 100 Jahre naturnahe Biotope aus Menschenhand (PDF; 267 kB). Naturschutzverband Niedersachsen e. V. (NVN) / Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems. Norddeutsche Biotope – Schutz und Entwicklung. Ausgabe 23, S. 2
- ↑ Altes Hälterhaus in Emstek. thuelsfelder-talsperre.de, abgerufen am 30. April 2026.
- ↑ Unser historisches Teichgut. Niedersächsische Landesforsten, abgerufen am 8. Mai 2026.
- ↑ Eilert Tantzen: 100 Jahre „Ahlhorner Fischteiche“. In: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 2006, herausgegeben vom Heimatbund für das Oldenburger Münsterland, Cloppenburg 2006, S. 281.
- ↑ Neele Körner: Im Ahlhorner Blockhaus treffen Tanz, Kunst und Musik aufeinander. nwzonline.de, 17. Juli 2024, abgerufen am 3. Mai 2026.
- ↑ Tobias Schulte: Zwischen Aliens und Natur im Blockhaus in Ahlhorn. kreiszeitung.de, 16. Juli 2025, abgerufen am 28. April 2026.
- ↑ „Klima Camp“ - Blockhaus Ahlhorn. Landkreis Oldenburg, abgerufen am 28. April 2026.
- ↑ Tobias Schulte: Das international besuchte Atelier im Blockhaus Ahlhorn. nwzonline.de, 9. Dezember 2025, abgerufen am 3. Mai 2026.
- Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV
- Naturschutzgebiet im Landkreis Oldenburg
- Naturschutzgebiet im Landkreis Cloppenburg
- Flusssystem Hunte
- Teichwirtschaft
- Geographie (Großenkneten)
- Geographie (Emstek)
- Landwirtschaft (Niedersachsen)
- Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa
- Important Bird Area in Deutschland
- Teichgebiet
- Schutzgebietsgründung 1993




