Limeuil
| Limeuil | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Sarlat-la-Canéda | |
| Kanton | Périgord Central | |
| Gemeindeverband | Vallée de l’Homme | |
| Koordinaten | 44° 53′ N, 0° 54′ O | |
| Höhe | 45–200 m | |
| Fläche | 10,57 km² | |
| Einwohner | 342 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 32 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 24510 | |
| INSEE-Code | 24240 | |
| Website | www.limeuil-en-perigord.com | |
Bürgermeisteramt (Mairie) | ||
Limeuil (Aussprache [liˈmœj], okzitanisch Limuèlh) ist eine französische Gemeinde mit 342 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Sarlat-la-Canéda und zum Gemeindeverband Communauté de communes de la Vallée de l’Homme. Die Bewohner werden Limeuillois und Limeuilloises genannt.
Die Gemeinde zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs.[1]
Außerdem erhielt sie 2025 die Auszeichnung „Zwei Blumen“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Ortschaften verliehen wird.[2]
Geografie
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Limeuil liegt etwa 35 Kilometer südsüdöstlich von Périgueux, etwa 26 Kilometer westlich von Sarlat-la-Canéda und etwa 32 Kilometer ostnordöstlich von Bergerac im Süden der Landschaft des Périgord noir im Übergang zum Bergeracois am Zusammenfluss von Dordogne und Vézère.
Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Limeuil liegt auf der dritten Stufe von Nordosten, einer Hochebene aus heterogenem Kalkstein aus der Kreidezeit.[3] Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem Quartär, datierend aus dem Känozoikum, und aus Sedimentgesteinen aus dem Mesozoikum.
Limeuil erstreckt sich über eine im Nordwesten bewaldete Hügellandschaft, deren Erhebungen die Marke von 200 nicht übersteigen, im Osten und Süden über eine Schwemmebene von Dordogne und Vézère. Der topografisch höchste Punkt liegt mit 200 m im Nordosten in der Nähe des Lieu-dit la Maisonette an der Grenze zur Nachbargemeinde Le Bugue, der tiefste Punkt mit 45 m im äußersten Südwesten beim Austritt der Dordogne aus dem Gemeindegebiet. Das Zentrum liegt auf einem Bergrücken auf etwa 105 m Höhe.
Rund 52 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich, hauptsächlich heterogen, genutzt, rund 37 % sind bewaldet, rund 5 % entfallen auf Kulturböden, rund 4 % auf Dauerkulturen und rund 2 % auf Binnengewässer.[4]
Umgeben wird Limeuil von den vier Nachbargemeinden:
| Le Bugue | ||
| Paunat | ||
| Alles-sur-Dordogne | Saint-Chamassy |
Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die klimatischen Bedingungen in Limeuil werden als mild und gemäßigt eingestuft. Limeuil verzeichnet im Jahresverlauf eine beträchtliche Niederschlagsmenge. Dies gilt selbst für den trockensten Monat Juli. Nach der Köppen-Geiger-Klassifikation werden die vorherrschenden Wetterbedingungen in dieser Region unter Cfb eingeordnet. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Limeuil beträgt 13,4 °C, die niedrigste Durchschnittstemperatur im Januar mit 5,5 °C, die höchste im Juli mit 21,6 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt gemäß den meteorologischen Aufzeichnungen 911 mm.[5]
Natürliche und technologische Risiken
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Natürliche Risiken manifestieren sich in Limeuil neben den meteorologischen Risiken (Sturm, Gewitter, Schnee, extreme Kälte, Hitzewelle) vor allem als
- Überschwemmungen und den mit ihnen assoziierten Schlammströmen und Hangrutschungen, besonders entlang der Dordogne und der Vézère
- Waldbrände
- Bodenbewegungen
Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982, 1989, 1993, 1999, 2001, 2008 und 2026 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugende Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehören u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.
Aufgrund der teilweise starken Bedeckung des Gemeindegebiets mit Wald ist Limeuil einer Gefahr von Waldbränden ausgesetzt. Im größten Teil des Gemeindegebiets besteht deshalb zur Vorbeugung eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser und Zufahrten und eine zeitliche und/oder räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk. Der vom Département erstellte Plan zur Verhütung von Waldbränden (PPRIF) definiert nicht bebaubare und vorbehaltspflichtige Bauzonen, um die Exposition von Gütern zu verringern.[6]
Wie die Risikokarte zeigt, ist das Gemeindegebiet von keiner Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Erdbebengefahr ist als niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist nur einer schwachen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 von 3 zugeordnet.
Bodenbewegungen umfassen eine Reihe von Verschiebungen des Bodens oder Untergrunds, manche abrupter als andere. Die dabei auftretenden Volumina können von wenigen Kubikmetern bis zu mehreren Millionen Kubikmetern reichen. Diese Verschiebungen können langsam (einige Millimeter pro Jahr) bis sehr schnell (einige hundert Meter pro Tag) erfolgen. Im Allgemeinen verlaufen Bodenbewegungen mit einem signifikanten Volumen relativ langsam. Eine solche Bodenbewegung im Jahr 1999 ist als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden. In Limeuil besteht die Gefahr von Bodenbewegungen als Senkungen und Einstürzen anthropogenen Ursprungs, natürlich entstandene unterirdische Hohlräume, deren Decken einsturzgefährdet sind.[7]
Die Gemeinde liegt flussabwärts der Staudämme Monceaux la Virolle und Bort-les-Orgues, zwei Bauwerke der Klasse A (Höhe des Stauwehrs ≥ 20 Meter) im Département Corrèze, die seit 2009 einem sog. Spezifischen Interventionsplan (PPI) unterliegen. Dieser findet Anwendung bei diesen Staudämmen der Klasse A und mit einem Stauseevolumen von über 15 Millionen m3. Er ist ein Notfallplan, der die Maßnahmen zur Alarmierung der Behörden und der Bevölkerung, die Organisation der Hilfsmaßnahmen und die Umsetzung von Evakuierungsplänen detailliert beschreibt. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Gemeinde von der Hochwasserwelle betroffen sein wird, die durch den Bruch eines dieser Bauwerke entstünde.
Etymologie und Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Name des Dorfs war zuerst verbunden mit seiner Burg in Castrum Limolium in 1179, danach mit seiner Kirche in Capella Limoliensis in 1226. Im 13. Jahrhundert ist der Name auch als Limol (1285) belegt sowie viel später im 16. Jahrhundert in den moderneren Formen Limeuil und Limeilh. Limeuil stammt von einem gallischen Wort, °lemo, ab, das eine Ulme bezeichnet, begleitet von °ialo (deutsch Lichtung, Feld), das zur Endung -euil führt.[8]
In den Jahren 1909 und 1913 wurden bei archäologischen Ausgrabungen im Ortskern von Limeuil zahlreiche gravierte Kalksteinplatten mit Tiermotiven gefunden, die auf das Magdalénien (18.000 – 12.000 v. Chr.) datiert wurden.
Limeuil existierte schon in keltischer Zeit. Das befestigte Dorf wurde im Gallischen Krieg (58 bis 51/50 v. Chr.) von den römischen Legionen eingenommen, die an gleicher Stelle ein Oppidum errichteten. Vom 8. bis zum 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Überfällen durch Wikinger, die mit ihren Schiffen die Flüsse befuhren. Im Hundertjährigen Krieg (1337–1453) wechselte der Seigneur von Limeuil mehrfach die Seiten. Die Bewohner der Ortschaft litten so sehr darunter, dass sie 1420 den Seigneur Jean de Belfort töteten. Das Dorf wurde damals terrassenförmig angelegt, mit der Burg auf dem höchsten Punkt. Drei befestigte Tore sind noch heute erhalten.
Im 14. Jahrhundert war Limeuil Zentrum einer Kastellanei, die 15 Pfarrgemeinden umfasste, entstanden durch die Aufteilung der Seigneurie Montignac.[9]
1594 und 1636 war Limeuil Zentrum der Rebellion der Croquants. Diese protestierten gegen die wirtschaftliche Not, unter der die Bevölkerung durch die Hugenottenkriege (1562–1598) litt.
Bis zum 19. Jahrhundert hatte sich der Platz am unteren Hafen zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum entwickelt. Zahlreiche Gabarren – traditionelle Boote mit flachem Boden – passierten den Ort und transportierten Holz, Wein und andere Waren aus dem Périgord nach Bordeaux. Der Niedergang: Mit dem Aufkommen der Eisenbahn und dem Bau der abgewinkelten Brücken im Jahr 1891 endete die Ära des traditionellen Flusstransports.
1793 erhielt Limeuil im Zuge der Französischen Revolution (1789–1799) den Status einer Gemeinde und wurde Hauptort eines Kantons. 1801 erhielt die Gemeinde durch die Verwaltungsreform unter der Regierung Napoleon Bonapartes (1769–1821) das Recht auf kommunale Selbstverwaltung und wurde in den Kanton Sainte-Alvère eingegliedert.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Limeuil: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1793 | 823 | |||
| 1800 | 748 | |||
| 1806 | 778 | |||
| 1821 | 806 | |||
| 1831 | 929 | |||
| 1836 | 859 | |||
| 1841 | 880 | |||
| 1846 | 904 | |||
| 1851 | 910 | |||
| 1856 | 828 | |||
| 1861 | 856 | |||
| 1866 | 817 | |||
| 1872 | 840 | |||
| 1876 | 804 | |||
| 1881 | 793 | |||
| 1886 | 757 | |||
| 1891 | 802 | |||
| 1896 | 641 | |||
| 1901 | 604 | |||
| 1906 | 534 | |||
| 1911 | 572 | |||
| 1921 | 449 | |||
| 1926 | 429 | |||
| 1931 | 431 | |||
| 1936 | 414 | |||
| 1946 | 383 | |||
| 1954 | 415 | |||
| 1962 | 430 | |||
| 1968 | 350 | |||
| 1975 | 317 | |||
| 1982 | 351 | |||
| 1990 | 335 | |||
| 1999 | 315 | |||
| 2006 | 343 | |||
| 2013 | 343 | |||
| 2020 | 334 | |||
| Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[10] INSEE ab 2006[11] Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz | ||||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kapelle Saint-Martin stammt aus dem 12. Jahrhundert. In der Nordmauer des Kirchenschiffs ist die Zahl 1194 eingraviert, das Datum der Kirchweihe durch den Bischof Adhémar de la Tour des Bistums Périgueux. Die rechteckige Seitenkapelle wurde im 13. oder 14. Jahrhundert errichtet. Der obere Teil des Chorturms wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Die Kirche wurde 1965 als Monument historique klassifiziert.[12]
Die Kirche Sainte-Catherine wurde Ortskirche im 19. Jahrhundert. Sie wurde im 14. und 15. Jahrhundert auf Fundamenten aus dem 12. Jahrhundert errichtet. Beide Gotteshäuser bergen zahlreiche Ausstattungsgegenstände, die in der Base Palissy gelistet sind, darunter eine große Anzahl, die als Monument historique der beweglichen Objekte eingeschrieben oder klassifiziert sind.
Von der gallischen, dann römischen und schließlich mittelalterlichen Festung sind nur noch drei Tore aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten (das untere Tor der Rue du Port, das Récluzou-Tor und das Marquizat-Tor) und einige wenige Überreste der Stadtmauer. Von der Burg sind lediglich der Sockel des Donjons, der Brunnen, einige unterirdische Gänge und Gewölbe erhalten.
Die Panoramagärten von Limeuil verdanken ihre Entstehung Dr. Linarès, ursprünglich aus dem Périgord und Leibarzt des Sultans von Marokko, der im 19. Jahrhundert die Ruine der Burg erwarb. Zurück in seiner Heimat, sehnte er sich nach seinen Jahren in der Sonne und gestaltete Haus und Gelände um, inspiriert von seinen Erfahrungen in Nordafrika. Dank seiner Arbeit können Besucher die Gärten heute in ihrer vollen Pracht entdecken.[13]
Mehrere kleine Schlösser und Herrenhäuser prägen ebenfalls das Stadtbild:
- Schloss La Péchère oberhalb der Vézère aus dem 19. Jahrhundert
- Schloss Queynat aus dem 15. bus 17. Jahrhundert
- Schloss La Tuilerie aus dem 18. bis 19. Jahrhundert
- Schloss La Vitrolle aus dem 18. bis 19. Jahrhundert
- Kapelle Saint-Martin
- Kirche Sainte-Catherine
- „Maison du porche“
- Récluzou-Tor
- Panoramagärten von Limeuil
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vorschule (École maternelle).[14]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt viele touristische Angebote im Ort, zum Beispiel Kanufahrten und einen Reiterhof. Ein Hotel, zahlreiche Herbergen, Restaurants und ein Campingplatz stehen als Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung. Der Gutshof Domaine de la Vitrolle umfasst ein Herrenhaus, das für Veranstaltungen gemietet werden kann, und mehrere kleinere touristische Unterkünfte.[15] Außerdem gibt es einige Kunsthandwerksbetriebe und Geschäfte in Limeuil.
Erwerbstätigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahre 2022 waren 142 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Limeuil erwerbstätig, entsprechend 76,1 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (78,4 %) höher war als bei den Frauen (73,3 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 19 Personen im Jahr 2022 niedriger als im Jahr 2016 (27). Die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 19,4 % (2016) auf 13,6 % (2022). Die Arbeitslosenquote bei den 15- bis 24-Jährigen sank in diesem Zeitraum von 66,3 % auf 26,7 %.[16]
Branchen und Betriebe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bereich mit den meisten Beschäftigten (47,6 %) war Ende 2024 der Sektor Handel, Transport und diverse Dienstleistungen.[16]
50 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Limeuil wirtschaftlich aktiv:[16]
| Branche | Anzahl | % |
|---|---|---|
| Fertigung, Bergbau und andere Industrien | 5 | 10,0 % |
| Baugewerbe | 8 | 16,0 % |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 16 | 32,0 % |
| Immobilien | 4 | 8,0 % |
| Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten | 10 | 20,0 % |
| Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln | 3 | 6,0 % |
| Andere Dienstleistungen | 4 | 8,0 % |
| Gesamt | 50 |
Landwirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Limeuil liegt in den Zonen der geschützten Ursprungsbezeichnungen (AOP) der Walnüsse des Périgord und des Nussöls des Périgord.[17]
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.[18] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde stieg von 18 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 19 im Jahr 2000 und sank auf 12 im Jahr 2010 und auf 5 im Jahr 2020, ein Rückgang von 72,2 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 351 Hektar im Jahre 1988 auf 143 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb erhöhte sich von 19,5 Hektar auf 28,8 Hektar.[19][20][21]
Fernwanderweg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Der 1339 Kilometer lange Fernwanderweg GR 6 von Sainte-Foy-la-Grande (Département Gironde) nach Saint-Paul-sur-Ubaye (Département Alpes-de-Haute-Provence) durchquert das Zentrum von Limeuil.[22]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Limeuil liegt fernab von größeren Verkehrsachsen. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden die beiden Zentren der Gemeinde mit den Weilern und Nachbargemeinden.
Trivia
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Roman Connaisseur –Der zwölfte Fall für Bruno, Chef de police des im Périgord lebenden Schriftstellers Martin Walker spielt in und um Limeuil. Die Personen sind Fiktion, die beschriebenen Örtlichkeiten aber erkennbar durch die realen Gebäude und Einrichtungen geprägt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Limeuil. Association Les Plus Beaux Villages de France, abgerufen am 9. September 2011 (französisch).
- ↑ Limeuil. Conseil national des villes et villages fleuris, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Géologie de la Dordogne-Périgord. Éditions Esprit de Pays, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Klima Limeuil. Climate-Data.org, abgerufen am 22. Juni 2026.
- ↑ Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Natürliche und technologische Risiken. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2, S. 201 (französisch).
- ↑ Vicomte de Gourgues: Gourgues-Dictionnaire topographique de la France. guyenne.fr, 23. Januar 2012, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Notice Communale Limeuil. EHESS, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Populations légales 2006, Populations légales 2013, Populations légales 2020, INSEE, abgerufen am 22. Juni 2026
- ↑ Eintrag Nr. 24240 in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
- ↑ Limeuil - un lieu chargé d’histoire. Panoramagärten von Limeuil, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ École maternelle. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Limeuil en Périgord noir. In: la-vitrolle.fr. Domaine de la Vitrolle, abgerufen am 22. September 2011 (französisch).
- 1 2 3 Dossier complet – Commune de Limeuil (24240). INSEE, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Institut national de l’origine et de la qualité : Rechercher un produit. Institut national de l’origine et de la qualité, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Limeuil. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 22. Juni 2026 (französisch).
- ↑ GR6 - De la Gironde aux Alpes-de-Haute-Provence. gr-infos.com, abgerufen am 18. November 2025 (französisch).
