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Niederwerrn

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Wappen Deutschlandkarte
Niederwerrn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niederwerrn hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 4′ N, 10° 10′ OKoordinaten: 50° 4′ N, 10° 10′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Schweinfurt
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 9,78 km²
Einwohner: 8347 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 853 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97464
Vorwahlen: 09721, 09726Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Gemeindeschlüssel: 09 6 78 160
Gemeindegliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schweinfurter Str. 54
97464 Niederwerrn
Website: niederwerrn.de
Erster Bürgermeister: Felix Zirkelbach (CSU)
Lage der Gemeinde Niederwerrn im Landkreis Schweinfurt
KarteSchweinfurtLandkreis Main-SpessartLandkreis Bad KissingenLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis HaßbergeLandkreis KitzingenLandkreis WürzburgLandkreis BambergNonnenkloster (Unterfranken)StollbergerforstBürgerwaldVollburgWustvieler ForstHundelshausen (gemeindefreies Gebiet)Geiersberg (gemeindefreies Gebiet)BergrheinfeldDingolshausenDittelbrunnDonnersdorfEuerbachFrankenwinheimGeldersheimGerolzhofenGochsheimGrafenrheinfeldGrettstadtKolitzheimLülsfeldMichelau im SteigerwaldNiederwerrnOberschwarzachPoppenhausen (Unterfranken)RöthleinSchonungenSchwanfeldSchwebheimSennfeldStadtlauringenSulzheim (Unterfranken)ÜchtelhausenWaigolshausenWasserlosenWerneckWipfeld
Karte
Dorfkirche in Niederwerrn

Niederwerrn ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Sie grenzt an den Gewerbepark Hainig der Stadt Schweinfurt. Niederwerrn ist die nach Einwohnern zweitgrößte Gemeinde (nach Werneck) des Landkreises.

Niederwerrn war ein reichsritterliches Dorf und ist heute ein typischer Wohnvorort mit großen Neubausiedlungen und relativ kleinem Ortskern.

Niederwerrn ist ein nordwestlicher Vorort von Schweinfurt in der Region Main-Rhön. Der Ort liegt an der namensgebenden, aber anders geschriebenen Wern. Eine der längsten und wichtigsten Straßen Schweinfurts, die Niederwerrner Straße, führt zum Ort.

Zum Niederwerrner Gemeindegebiet gehört der nördliche Teil der Conn Barracks, ein einstiger Fliegerhorst der Wehrmacht und spätere Kaserne der 2014 aufgelösten US-Heeresgarnison Schweinfurt (siehe: Interkommunaler Gewerbepark Conn Barracks).

Geologie und naturgeographische Einordnung

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Die Gemeinde liegt im Nordwesten des Naturraums Schweinfurter Becken, eine topographisch relativ tiefliegende Einheit mit geringem Relief innerhalb der Mainfränkischen Platten. Dort hat sich der Oberlauf der Wern seit dem Pliozän in das Gestein des Mittleren und Unteren Keupers eingetieft. In den Eiszeiten wurde Löss angeweht, mit dem sich im Holozän fruchtbare Böden entwickelten. Diese werden seit Jahrhunderten intensiv genutzt und prägen das regionale Landschaftsbild.

Nach der Kulturlandschaftsgliederung des BfN gehören die besiedelten Bereiche der Gemeinde noch zum naturfernen Verdichtungsraum 309 Schweinfurt, die ackerbaulich genutzten Flächen zur Kulturlandschaft zum 13600 Schweinfurter Becken.[2]

Gemeindegliederung

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Es gibt zwei Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[3][4]

Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Niederwerrn und Oberwerrn.[5] Die Gemarkung Niederwerrn hat eine Fläche von 5,385 km². Sie ist in 3475 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 1549,63 m² haben.[6][7]

Nachbargemeinden

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Die Nachbargemeinden sind:

Poppenhausen Dittelbrunn
Euerbach Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Geldersheim Schweinfurt

Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 8 °C, die mittlere Niederschlagsmenge bei 650 mm, die Hauptwindrichtung ist West-Südwest.

Der Name Niederwerrn leitet sich vom Fluss Wern ab, der die Gemeinde durchfließt und bei Gemünden in den Main mündet. Der Zusatz Nieder sollte den Ort vom gleichnamigen, nordwestlich liegenden Dorf unterscheiden.[8]

Frühere Schreibweisen

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Frühere Schreibweisen des Ortes in diversen historischen Karten und Urkunden:[8]

  • 1123 Werne
  • 1230 Werna
  • 1268 Werne
  • 1327 Unterwerrn
  • 1339 Nidern Werne
  • 1356 Nidernwern
  • 1383 Nydern Wern
  • 1387 Nidern-Werne
  • 1557 Niderwehrn
  • 1820 Niederwerrn
Reichsritterliche Orte und Reichsdörfer
um die Reichsstadt Schweinfurt (im Territorium von 1620 bis 1802)
  • Reichsstadt Schweinfurt (evang.)
  • Reichsdörfer (evang.)
  • Reichsritterschaften (evang.)
  • Grafen von Schönborn (kath.)
  • Deutscher Orden (Brönnhof)
  • Hochstift Würzburg (kath.)
  • Bekannt ist Niederwerrn seit dem Mittelalter durch die Burg Wiesenburg, die nur noch Ruine ist. Mit ihr kam es am 17. Juni 1137 zur ersten urkundlichen Erwähnung von Niederwerrn.

    Während Oberwerrn im Herrschaftsbereich des Hochstifts Würzburg blieb, kam Niederwerrn im 15. Jahrhundert unter die Herrschaft der Familie von Münster und wurde zum reichsritterlichen Dorf, das zum Ritterkanton Rhön-Werra mit Sitz in Schweinfurt gehörte.

    Freiherr Eyrich von Münster leitete 1565 oder 1566 die Reformation im Dorf ein.[9]

    1806 wurden die Reichsritterschaften aufgelöst; Niederwerrn kam zum Königreich Bayern, zunächst aber nur für ein Jahr. 1807 wurde das Dorf in das neu gebildete Großherzogtum Würzburg eingegliedert, mit welchem es 1814 an Bayern zurückfiel.[10]

    Jüdische Gemeinde

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    Ehemalige Synagoge,
    heute Gemeindebibliothek

    Mindestens seit Mitte des 18. Jahrhunderts waren jüdische Familien im Ort ansässig, die eine jüdische Gemeinde bildeten, eine Schule einrichteten und in der Schweinfurter Straße Nr. 23 eine Synagoge erbauten. Dieses Gotteshaus und die Schule wurden beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern verwüstet.

    Nach dem Krieg wurden die Gebäude von der Gemeinde erworben und seither wird die ehemalige jüdische Schule als Rathaus und die ehemalige Synagoge als Bibliothek genutzt. Gedenktafeln an den beiden Gebäuden erinnern an dieses Geschehen.[11]

    Eingemeindungen

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    Bei der Gebietsreform in Bayern war bereits vom Freistaat die Eingemeindung Niederwerrns und weiterer Vororte nach Schweinfurt beschlossen. Danach wurde auf Weisung des gebürtigen Niederwerrners Staatssekretärs Erwin Lauerbach der Beschluss komplett rückgängig gemacht.[12]

    Am 1. Mai 1978 wurde die Nachbargemeinde Oberwerrn eingegliedert.[13]

    Einwohnerentwicklung

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    Jahr1961197019911995200520102015
    Einwohner3810490666567356796479137871
    Jahr20182021
    Einwohner7804[14]8781[15]

    Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 6256 auf 7804 um 1548 Einwohner bzw. um 24,7 %. 2005 hatte die Gemeinde 7962 Einwohner. Quelle: BayLfStat

    Felix Zirkelbach (CSU) ist seit 1. Mai 2026 Erster Bürgermeister. Er wurde am 8. März 2026 bei einer Wahlbeteiligung von 62,7 % mit einem Stimmenanteil von 69,9 % bei zwei Gegenkandidaten gewählt.[16]

    Bei der Wahl 2026 erhielten die fünf Wahlvorschläge folgende Sitze und Stimmenanteile:[17]

    Sitze Stimmenanteil
    CSU 838,3 %
    Freie Wähler 421,8 %
    SPD 315,2 %
    Christliche Wählervereinigung Oberwerrn 312,8 %
    Grüne 212,0 %
    Gesamt 20100,00 %

    Die Wahlbeteiligung betrug 62,6 %.

    Wappen von Niederwerrn
    Wappen von Niederwerrn
    Blasonierung: „In Blau ein silberner Schrägwellenbalken, belegt mit zwei einander zugekehrten, von Rot und Silber wechselweise geteilten Flügeln.“[18]
    Wappenbegründung: Die Flügel sind dem Wappen der Herren von Münster entnommen, eines alten fränkischen Adelsgeschlechts, das von 1436 bis zum Ende des Alten Reichs 1803 die Ortsherrschaft innehatte. Der Wellenbalken steht für den Fluss Wern, der durch das Gemeindegebiet fließt und dessen Name in der älteren Schreibweise „Werrn“ auch Teil des Ortsnamens ist.

    Wappenführung seit 1961

    Partnerschaften

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    Seit 1992 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Ifs.

    Interkommunale Allianz

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    Die Gemeinde ist Mitglied der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal.

    Kultur und Sehenswürdigkeiten

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    Bau- und Bodendenkmäler

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    • Kolonialwarenmuseum Maul[19][20] (dauerhaft geschlossen)

    Wirtschaft und Infrastruktur

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    2017 gab es in der Gemeinde 566 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Von der Wohnbevölkerung standen 3166 Personen in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Damit war die Zahl der Auspendler um 2600 Personen größer als die der Einpendler. 130 Einwohner waren arbeitslos.

    Interkommunaler Gewerbepark Conn Barracks

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    Der nördliche Teil der Conn Barracks gehört zu Niederwerrn. Der einstige Fliegerhorst aus den 1930er Jahren wurde von der US-Heeresgarnison Schweinfurt zu einer großen Kaserne ausgebaut. Seit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus Schweinfurt im Jahre 2014 läuft die Konversion der Kaserne. Ein interkommunaler Gewerbepark wird aufgebaut.

    2016 gab es 14 landwirtschaftliche Betriebe.

    Öffentlicher Verkehr

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    Im Gemeindeteil Oberwerrn befindet sich ein Bahnhof der Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen. Von dort besteht zudem eine Verbindung nach Bad Kissingen und Gemünden.

    Die Gemeinde ist an das Stadtbusnetz der Stadtwerke Schweinfurt angeschlossen: Die Linien 22, 24 und 25 führen von der Schweinfurter Innenstadt nach Niederwerrn, letztere auch nach Oberwerrn.

    Vom Bahnhof Oberwerrn ist zudem mit der Erfurter Bahn die Schweinfurter Innenstadt (Haltepunkt Schweinfurt-Mitte) erreichbar.

    Straßenverkehr

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    Die B 19 tangiert den westlichen Rand des Ortsteils Oberwerrn.
    Die B 303 tangiert den südlichen Ortsrand von Niederwerrn.
    Eine Auffahrt von der B 303 zur A 71, die AS 30 Schweinfurt-West, befindet sich am südwestlichen Rand des Gemeindegebietes.

    Öffentliche Einrichtungen

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    • Gemeindezentrum Niederwerrn, kulturelle Einrichtung mit Bühne und Nebenräumen für Erwachsenenbildung
    • Jugendtreffs in Niederwerrn und Oberwerrn
    • Festscheune in Oberwerrn

    Im Jahr 2018 bestanden

    • vier Kindertageseinrichtungen mit zusammen 341 genehmigten Plätzen und 335 Kindern
    • zwei Volksschulen mit insgesamt 390 Schülern, nämlich

    Söhne und Töchter der Gemeinde

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    Commons: Niederwerrn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

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    1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
    2. bfn.de
    3. Gemeinde Niederwerrn in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Juli 2020.
    4. Gemeinde Niederwerrn, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 5. Dezember 2021.
    5. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 19. Januar 2026.
    6. Gemarkung Niederwerrn (090873). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 19. Januar 2026.
    7. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Januar 2026.
    8. 1 2 Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 162–163 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
    9. Adolf Schipper: Die Familien der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Niederwerrn 1580–1900. Nürnberg 1999 (Fränkische Ahnen, 4).
    10. Bohrer, Hermann: Niederwerrn. Eine kleine Heimatkunde. Schweinfurt 1917. S. 39.
    11. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 178f.
    12. Schweinfurter Tagblatt: Schweinfurt ging bei der Gebietsreform leer aus, 22. Februar 2012
    13. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 753 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
    14. Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2018. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 24. Mai 2020.
    15. Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2021. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 6. August 2022.
    16. Ergebnisse_Wahl_des ersten_Bürgermeisters_2026_in_Niederwerrn, abgerufen am 18. Mai 2026
    17. [ https://wahlen.osrz-akdb.de/uf-p/678160/2/20260308/gemeinderatswahl_gemeinde/index.html Ergebnisse Wahl des Gemeinderates 2026 in Niederwerrn], abgerufen am 18. Mai 2026
    18. Wappen von Niederwerrn in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
    19. Offizielle Website des Kolonialwarenmuseums Maul
    20. Kolonialwarenmuseum Maul. In: Museen-in-Bayern.de. Abgerufen am 18. Dezember 2019.