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Tommy Svensson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Tommy Svensson
Personalia
Voller Name Leif Tommy Svensson
Geburtstag 4. März 1945
Geburtsort Växjö, Schweden
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1964–1971 Östers IF 76 (14)
1971–1973 Standard Lüttich 41 0(3)
1973–1977 Östers IF 103 (11)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1967–1973 Schweden 40 (4)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1978–1984 Östers IF
1988–1990 Tromsø IL
1991–1997 Schweden
2001 Tromsø IL
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

, Leif Tommy Svensson (* 4. März 1945 in Växjö) ist ein schwedischer ehemaliger Fußballspieler und -trainer. Er war schwedischer Nationaltrainer von 1991 bis 1997 und wurde mit der Auswahl bei der WM-Endrunde 1994 Dritter.

Sportlicher Werdegang

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Svensson begann seine Spielerkarriere bei Östers IF, mit seinem Heimatverein aus Växjö wurde er in der Spielzeit 1969 schwedischer Meister. 1969 wurde er zum „Fußballer des Jahres“ („Guldbollen“) gewählt. Er spielte ab 1971 im Ausland für den belgischen Verein Standard Lüttich, ehe er 1973 zu Östers IF zurückkehrte. Am Ende der Spielzeit 1977 beendete er seine aktive Laufbahn und wechselte auf die Trainerbank von Östers IF. In den Spielzeiten 1978, 1980 und 1981 gewann er mit dem Klub den Meistertitel. Zwischen 1988 und 1990 trainierte er den norwegischen Klub Tromsø IL.

Nachdem Olle Nordin nach der Weltmeisterschaft 1990 sein Amt als Nationaltrainer abgegeben hatte, sollte Svensson dessen Nachfolger werden. Da dieser bis Ende 1990 noch vertraglich gebunden war, übernahm Nils Andersson kommissarisch bis Jahresende für vier Spiele die Betreuung der schwedischen Auswahlmannschaft, ehe Svensson Anfang 1991 das Amt antrat. Bei der Europameisterschaft 1992 war Schweden als Gastgeber erstmals bei einer EM-Endrunde dabei und überraschte als Gruppensieger vor Dänemark und den favorisierten Frankreich und England, die nach der Gruppenphase die Heimreise antreten mussten. Im Semifinale lieferte sich die Mannschaft bis in die schlussminuten einen Kampf mit Deutschland, musste aber trotz des Anschlusstreffers von Kennet Andersson in der 89. Spielminute mit 2:3 geschlagen geben. In der anschließenden Qualifikation für die WM-Endrunde 1994 setzte sich die von Svensson betreute Mannschaft als Gruppensieger gemeinsam mit Bulgarien erneut vor unter anderem den damit die Endrunde verpassenden Franzosen und Österreich durch. In einer Gruppe mit Brasilien gelang ohne Niederlage der Einzug ins Achtelfinale, wo Saudi-Arabien mit 3:1 besiegt wurde. Kennet Andersson schoss im Viertelfinale gegen Rumänien in der Verlängerung den 2:2-Ausgleich, der ins Elfmeterschießen führte. Dort setzten sich die Skandinavier durch, die im Semifinale sich erneut mit Brasilien maßen. Romário erzielte das Tor des Tages. Im Spiel um den dritten Platz gelang gegen Bulgarien ein 4:0-Erfolg, so dass erstmals seit der als Vizeweltmeister beendeten Heim-WM 1958 eine WM-Medaille errungen wurde. Nachdem sowohl die Qualifikation für die EURO 1996 als auch die WM-Endrunde 1998 verpasst worden war, trat er im Herbst 1997 von seinem Amt zurück und wurde durch den ebenfalls bereits im Dienst des Svenska Fotbollförbundet stehenden Tommy Söderberg ersetzt.

Im August 2001 kehrte Svensson, der zwischenzeitlich von Canal+ als TV-Experte verpflichtet worden war, zum Tromsø IL zurück, der sich in Abstiegsgefahr befindlich von Terje Skarsfjord getrennt hatte.[1] Er verpasste jedoch den Klassenerhalt und wurde durch Trond Johansen beerbt, der den direkten Wiederaufstieg schaffen sollte.

Einzelnachweise

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  1. aftonbladet.se: „Tromsö ser mig som en Messias“ (abgerufen am 25. Juni 2026)