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Galicien

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Die Autonome Gemeinschaft Galicien (span. Galicia, galic. Galicia oder Galiza, offiziell Comunidade Autónoma de Galicia (galic.) oder spanisch: Comunidad Autónoma de Galicia) liegt im Nordwesten Spaniens, mit wild-romatischen Felsenküsten und für Spanien höchst ungewöhnlichem aber erträglichem kühl-feuchten Sommern. Die meisten Besucher kommen als „Pilger“ auf den Jakobswegen.

Regionen

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Karte
Karte von Galicien
GalicienAsturienKantabrienBaskenlandLa RiojaNavarraAragonienKatalonienKastilien-LeónMadridKastilien-La ManchaExtremaduraAndalusienMurciaValenciaBalearenKanarische InselnPortugalAndorraFrankreichMarokkoAlgerien
Lage der Region Galicien in Spanien

Im Norden grenzt Galicien an das Kantabrische Meer, im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Süden grenzt es an Portugal und im Osten an die spanischen autonomen Gemeinschaften Asturien und Kastilien-León. Die Autonome Region hat eine Fläche von 29.574 km². Der Küstenabschnitt mit den Meeresarmen an der Nordküste (Provinz La Coruña) wird als Rías Altas und die Region an der Westküste südlich des Cabo Fisterra als Rías Baixas bezeichnet.

Galicien gliedert sich in die vier Provinzen:

Provinzen in Galicien
  • 1 La Coruña (span. La Coruña), Handels- und Hafenstadt an der Nordküste.
  • 2 Ferrol, bekannt für die Schiffswerften, Geburtsort des spanischen Diktators Francisco Franco.
  • 3 Lugo, die Provinzhauptstadt ist die älteste Stadt Galiciens, vollständig von einer römischen Mauer aus dem 3. Jahrhundert umgeben.
  • 4 Ourense (Orense) (span. Orense), drittgrößte Stadt Galiciens mit den bekannten Thermalquellen As Burgas.
  • 5 Pontevedra liegt an der Ría de Pontevedra, im 16. Jahrhundert strategisch bedeutender Hafen. Die Stadt ist international bekannt für ihre Urbanität und Fußgängerfreundlichkeit.
  • 6 Santiago de Compostela, der weltbekannte Wallfahrtsort ist das Ziel des Jakobsweges.
  • 7 Vigo ist eine Industriestadt. Sie ist Heimathafen der größten Fischereiflotte des Landes.

Weitere Ziele

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  • Das Cabo Fisterra, (span. Cabo de Finisterre, von lat. finis terrae, „Ende der Welt“) ist ein Kap ca. 60km westlich von Santiago de Compostela. Vielen Jakobspilgern gilt das Kap als das eigentliche Ende des Jakobsweges. Der westlichste Punkt des spanischen Festlands ist jedoch die Spitze Punta Laxial beim 1 Cabo Touriñán etwa 20km nördlich.
  • Die nördlichste der Rías Baixas, die Ría de Muros e Noia mit dem Städtchen Noia liegt noch in der Provinz La Coruña.
  • Die Islas Cíes sind eine kleine Inselgruppe an der Mündung des Ría de Vigo. Der Archipel besteht aus den drei unbewohnten Inseln Monteagudo (Nordinsel), Monte Faro (Mittelinsel) und San Martiño (Südinsel). Im Jahr 1980 wurden die Islas Cíes zum Naturschutzgebiet erklärt. Seit 2002 ist die Inselgruppe Teil des Nationalparks Parque nacional de las Islas Atlánticas de Galicia.

Hintergrund

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Steinzeit und Megalithkultur

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Dolmen
Dolmen von Pedra Cuberta

In Galicien wurden vereinzelte menschliche Siedlungsspuren gefunden, die in die Zeit zwischen 25.000 und 16.000 v. Chr., also in das Spätpaläolithikum, datiert wurden.

Ab 8000 v. Chr. wird an der Küste Fischfang betrieben und Funde von Steinwerkzeugen sind recht häufig, es taucht erste Keramik auf. Aus der Zeit ab 4000 v. Chr. sind 5000 Hügel über Megalithanlagen, sogenannte Mámoas zu finden, bekannt sind die Anlagen von Dombate, Axeitos, Pedra da Arca bei Baiñas oder Maus de Salas.

Bronzezeit

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Aus der Bronzezeit (ab 1800 v. Chr.) stammen in Stein gravierte Figuren (Petroglyphen) und es gibt Hinweise auf eine entwickelte Metallverarbeitung. Die wichtigsten Fundorte der Figuren liegen in der Provinz Pontevedra (Mogor, Castrove, Campolameiro).

In der nachfolgenden späten Bronzezeit und der Eisenzeit (etwa ab 1000 v. Chr. bis 400 v. Chr.) entstanden befestigte Siedlungen (castros), überwiegend auf Hügeln oder an geschützten Hanglagen. Die Befestigungen und die Grundrisse der meist ovalen Häuser sind teilweise noch sichtbar, z. Bsp. in Santa Tegra bei A Guarda, Castromao, Borneiro, San Cibrao das Viñas und Viladonga.

Das keltische Galicien

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Vermutlich ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. fielen die Kelten in verschiedenen Wellen (die späthallstattzeitlichen Keltenwanderungen) in Galicien ein und vermischten sich mit der einheimischen Bevölkerung. Von den keltischen Galläkern (lat. Gallaeci), die in diesem Gebiet siedelten, leitet sich der Name Galicien ab.

Die römische Provinz Gallaecia

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Die Römer führten erstmals in den Jahren 139/136 v. Chr. Expeditionen nach Galicien durch, unter Julius Caesar wurde Galicien im Jahre 60 v. Chr. zur römischen Provinz Gallaecia. Die Provinz umfasste Gebiete im westlichen Teil des heutigen Kastilien und im nördlichen Teil Portugals, sie bestand aus zwei Gerichtsbezirken, dem nördlichen von Lucus Augusti (heute Lugo) und dem südlichen von Bracara Augusta (heute Braga in Portugal).

Die Sueben und die Westgoten

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In der Zeit der Völkerwanderung ließen sich in Galicien im Jahr 409 die germanischen Sueben nieder und gründeten 411 unter König Hermerich (span. Hermerico), der bis 438 regierte, ein Königreich. 585 verwüstete Leovigild, König der Westgoten, Galicien, raubte den Kronschatz und machte das Land zu einer gotischen Provinz.

Die Mauren und Reconquista

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711 drangen Mauren in die christlichen Reiche der Westgoten im heutigen Spanien und Portugal ein. Unter ihrem Anführer Tāriq ibn Ziyād brachten sie den größten Teil der Iberischen Halbinsel in einem achtjährigen Feldzug unter islamische Herrschaft. Nach Galicien drangen sie das erste Mal im Jahr 716 ein. In den Randzonen des Landes wurden wohl einige kleinere Gruppen von Berbern sesshaft, eine Eingliederung Galiciens in das Herrschaftsgebiet von Al-Andalus erfolgte jedoch nicht. Im Jahre 739 wurden die Mauren von Alfons I. endgültig aus Galicien vertrieben, Galicien fiel an das Königreich Asturien.

Das Grab des Apostel

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Im Jahr 813 wurden in einem Grab in der heutigen Stadt Santiago de Compostela die dort vermuteten Gebeine des Apostel Jakobus (spanisch Santiago), einem der zwölf Apostel Jesu, gefunden. In der Folgezeit pilgerten gläubige Christen aus ganz Europa auf dem Jakobsweg nach Galicien, um das Grab von Jakobus zu besuchen. 1075 wurde der Grundstein für die Kathedrale von Santiago de Compostela gelegt, die im Jahr 1211 geweiht wurde.

Um Jakobus ranken sich besonders in Spanien zahlreiche Legenden, so soll er der Apostel gewesen sein, der nach der Himmelfahrt Jesu auf der Iberischen Halbinsel predigte. Nach einer anderen, für den Jakobuskult in Santiago de Compostela grundlegenden Legende übergaben seine Jünger den Leichnam des Apostels nach der Enthauptung einem Schiff ohne Besatzung, das später in Galicien im Nordwesten Spaniens anlandete. Helfer setzten ihn weiter im Landesinneren bei.

Seit dem späten 9. Jahrhundert wurde dem Apostel, der sich zum Nationalheiligen entwickelte, zunehmend eine militärische Funktion zugeschrieben. König Alfons III. von Asturien (866-910) führte seine Siege auf das Eingreifen des Heiligen zurück. Die Eroberung der Stadt Coimbra 1064 durch König Ferdinand I. von Kastilien und León schrieb man der Hilfe des „Soldaten Christi“ Jakobus zu. Einer späten, aus dem 12. Jahrhundert stammenden Legende zufolge griff Jakobus schon im Jahre 844 in der Schlacht von Clavijo auf der Seite der Christen gegen die Mauren ein und führte den Sieg herbei, wobei er als Ritter auf einem Schimmel erschien. In den Chroniken finden sich viele Berichte solcher Art. Jakobus erhielt den Beinamen Matamoros (Maurentöter). Im Spätmittelalter wurde er bildlich als galoppierender Ritter dargestellt. ¡Santiago y cierra, España! (Sankt Jakob und greif an, Spanien!) wurde zum traditionellen Schlachtruf der spanischen Heere.

Im 10. und 11. Jahrhundert war Galicien jeweils kurzzeitig ein selbstständiges Königreich, im 13. Jahrhundert fiel Galicien zusammen mit dem Königreich León an die kastilische Krone. 1833 wurde das Königreich Galicien formell aufgelöst und in vier Provinzen aufgeteilt, die direkt der spanischen Zentralregierung unterstanden.

Neuzeit

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Die sich unter anderem aus der Abgelegenheit der Region ergebende wirtschaftliche Rückständigkeit Galiciens führte im 19. Jahrhundert zu dem Beginn einer Massenauswanderung. Zwischen 1836 und 1980 wanderten rund 2,5 Millionen Menschen aus. Das beliebteste Ziel war Lateinamerika. Als Resultat dieser damals beginnenden Auswanderungswelle leben noch gegenwärtig rund 1,4 Millionen Galicier in der Emigration, wobei mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Spanien etwa seit 1980 eine Rückkehrbewegung eingesetzt hat.

Während der Zweiten Spanischen Republik fand im Juni 1936 eine Volksabstimmung über die Autonomie Galiciens statt, die Abstimmung im spanischen Parlament fand jedoch wegen des Bürgerkrieges nie statt. Der Diktator General Francisco Franco (selbst Galicier) widerrief das Autonomiestatut und untersagte den Gebrauch der galicischen Sprache.

Im Zuge der Demokratisierung Spaniens in den 1970er Jahren wurde Galicien neben Katalonien, Navarra und dem Baskenland als eine der historischen Nationalitäten Spaniens anerkannt und erhielt deshalb 1980/1981 als eine der ersten Regionen Spaniens ein Autonomiestatut. Seitdem ist es eine der Autonomen Gemeinschaften Spaniens.

Sprache

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Die galicische Sprache (Galicisch, galic. Galego, span. Gallego) ist seit 1982 in dieser Region, neben dem Spanischen, Amtssprache. In Galicien wird es von vier Fünfteln der Bevölkerung zumindest verstanden. Am Land ist der Alltagsgebrauch höher als in den Städten. Mit Spanisch kommt man überall durch. Das Galicische weist aufgrund seines gemeinsamen Ursprungs aus dem Galicisch-Portugiesischen eine sehr hohe Ähnlichkeit mit der portugiesischen Sprache auf.

Seit dem Ende des Mittelalters haben sich beide Varietäten jedoch parallel und relativ unabhängig voneinander entwickelt. Unterschiede bestehen vor allem in Aussprache und Wortschatz. Betrachtet man abstrakt die Morphosyntax beider Sprachen, so gibt es durchaus Gründe, sie als Varietäten ein und desselben Sprachsystems zu klassifizieren, weswegen allgemein die Galicistik oft noch als Untergebiet der Lusitanistik, die sich mit der portugiesischen Sprache und Kultur befasst, aufgefasst wird.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts bezeichnete Manuel Murguía, Autor eines monumentalen galicischen Geschichtswerks und erster Präsident der Real Academia Gallega, die Ähnlichkeit mit dem Portugiesischen als Maßstab für die Reinheit des Galicischen. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Johan Viqueira die Übernahme der portugiesischen Orthographie für das Galicische gefordert. Immer wieder galt das Portugiesische als Orientierungspunkt, führende Köpfe des galicischen Nationalismus hatten die Zugehörigkeit zum enormen portugiesisch-brasilianischen Sprachraum als Argument gegen galicische Minderwertigkeitsgefühle und das Gefühl des sprachlicher Isoliertheit aufgeführt.

Aus der Perspektive der Sprecherinnen und Sprecher wird heute allerdings gefordert, das Galicische als eigene romanische Standardsprache anzuerkennen.

Anreise

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Landschaft
Pilgerstiefel am Cabo Fisterra

Mit dem Flugzeug

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Der wichtigste Flughafen der Region ist Flughafen Santiago de Compostela (IATA: SCQ), er liegt 15km nordöstlich der Stadt.

Der Flughafen La Coruña (IATA: LCG) ist etwa 7km vom Stadtzentrum entfernt. Hier landen vor allm Billigflieger, aber nicht aus Deutschland oder Österreich.

Der Flughafen Vigo (IATA: VGO) liegt 15km vom Stadtzentrum Vigos entfernt.

Der Flughafen Porto (IATA: OPO) liegt 10km nördlich der portugiesischen Stadt, bis zur Grenze bei Tui sind es etwa 110 km, bis Santiago de Compostela 200 km.

Mit dem Bus

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Alternativ kann man fast jede größere Stadt Galiciens auch mit Fernbussen erreichen, z.B. mit Flixbus, man muss jedoch mit Fahrzeiten um 30 Stunden (z.B. ab Frankfurt/Main mit Umstieg in Burgos) rechnen. Die Preise liegen oft über denen günstiger Flugtickets.

Den innerspanischen Markt für Fernstrecken dominiert ALSA, die in einigen Provinzen auch die Konzessionen für Regionalbuslinien haben. Auf dem Land fahren allerdings oftmals nur ein oder zwei Busse am Tag. In der Regel werden Fahrräder kostenlos mitgenommen.

Mit der Bahn

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Die Hochgeschwindigkeitsstrecke aus Madrid, über Olmedo – Zamora –Ourense bis Santiago de Compostela wurde Anfang der 2020er fertig. Die zehn Zugpaare sind 2¼ Stunden unterwegs. Es gibt direkte Verbindungen mit Alicante (5 Std.).
Die Strecke Eje Atlántico La Coruña – Santiago – Vigo erschließt die Städte Nord-Süd. Direkt Madrid – Vigo fährt man 4 Stunden, La Coruña – Vigo braucht 70 Minuten.

Innerhalb Nordspaniens fährt je ein Zug am Tag von Barcelona – SaragossaPamplona bzw. von Irun – Donostia/San Sebastián über Vitoria/Gasteiz sowie von BilbaoBurgos über León nach Ourense und Vigo bzw. Santiago de Compostela und La Coruña. Auf dieser Strecke ist man aber recht langsam unterwegs, da sich das Schnellverkehrsnetz in Nordspanien noch im Bau oder in der Planung befindet. Aus Barcelona oder Saragossa fährt man schneller über Madrid.

Will man den ganzen Weg von Deutschland oder der Schweiz nach Galicien mit dem Zug bewältigen, so fährt man am besten (via Paris oder Lyon) nach Barcelona und steigt dort um Richtung Vigo. Von Basel ist man insgesamt mindestens 23, von Köln, Frankfurt oder Stuttgart über 24 Stunden unterwegs.

Trenes turisticós verkehren auf unterschiedlichen reizvollen Strecken, wie die „Käseroute,“ drei unterschiedliche Weinrouten, die „Klosterroute“ etc. pp., Gefahren wird nur an Samstagen, von März bis Oktober siehe die Fahr- und Streckenpläne (sp.). Der Erwachsenenpreis ist einheitlich € 50, Kinder bis 13 zahlen € 25 (2026). Allgemeine Informationen erhält man bei der RENFE unter ☎ 912 555 912, buchen kann man unter ☎ 912 320 320.

Mit dem Schiff

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Ferrol und La Coruña haben große Terminals für Kreuzfahrtschiffe gebaut. Deren Passagiere werden meist nach Santiago gekarrt.

Mobilität

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Ap9 bei Chapela, Richtung Vigo
Autobus in Vigo

Am unabhängigsten ist man bei Reisen innerhalb des Landes mit dem eigenen PKW oder einen Mietwagen. Die Straßen sind zum größten Teil in sehr gutem Zustand.

Auf vielen Autobahnen wurde die Mautpflicht abgeschafft. in Galicia zahlt man noch auf der AP-9 La Coruña – Santiago – Vigo bis zur portugiesischen Grenze. Ebenso kostet ein Stück der A-52 aus Vigo Richtung Ourense.

Die vierspurigen Schnellstraßen (autovia) sind hingegen kostenlos befahrbar und verlaufen teilweise parallel (etwa von Vigo zur portugiesischen Grenze). Auch die Fahrt auf den normalen Nationaldtraßen ist eine Alternative, zumal in den letzten Jahren viele Ortsumgehungen gebaut wurden.

Wegen des starken Verkehrs, den vielen Einbahnstraßen und der wenigen Wegweiser ist das Autofahren in den großen Städten (wie in ganz Spanien) oft recht abenteuerlich. Auch ist die Parkplatzsituation schwierig, man sollte sich davor hüten, sein Auto im Parkverbot abzustellen, es wird abgeschleppt! Lieber einen gebührenpflichtigen Parkplatz oder ein Parkhaus (Achtung: diese sind manchmal abenteuerlich eng und schlecht beleuchtet) etwas außerhalb ansteuern und den Weg ins Stadtzentrum zu Fuß oder mit dem Stadtbus zurücklegen.
In allen sechs großen Städten gibt es inzwischen Umweltzonen in die nur mit spanischer Plakette eingefahren werden darf. Die Strafe, es gibt automatisierte Kennzeichenerkennung mit Kameras, ist einheitlich € 200.

Innerhalb der Städte empfiehlt sich aus o.g. Gründen die Benutzung der städtischen Busse. Das Liniennetz ist z.B. in Santiago de Compostela und La Coruña sehr dicht und Busse verkehren auch ins Umland.

Das Reisen mit dem Bus ist in Spanien beliebt und preiswert, nicht nur auf Kurzstrecken. Viele verschiedene, oft nur lokal operierende, Gesellschaften teilen sich den Markt, allerdings gibt es in fast allen Städten einen zentralen Busbahnhof. Die Verbindungen zwischen den Städten und zu den Ferienorten sind sehr gut,

Als eine Art S-Bahn (in Meterspur) fährt die Linie F-1 Ferrol - Ortigueira, weiter an der Nordküste, elektrifiziert ab Cudillero, entlang bis Gijón. Zwischen Ferrol und Ribadero ist die Küstenlandschaft extrem reizvoll (Fahrzeit dieses Abschnitt etwas über 3 Std.). Hier können auch Fahrräder kostenlos mitgenommen werden.

Besonders luxuriös verkehrt der Hotelzug Transcantabrico entlang der Küste zwischen [San Sebastian] – Bilbao und Ferrol − [Santiago] mit etlichen Busausflügen unterwegs. Die “Grand Luxury Suite” schlägt dabei 2026 für die einwöchige Tour mit € 19.800 bei Doppel- oder € 17.800 bei Einzelbelegung zu Buche. Dafür bekommt man täglich frische Handtücher, zahlt aber für Wein zum Essen extra.

Mit dem Rad

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Örtliche Fernstrecken, die Abschnitte eines EuroVelo sind:

1: als Ruta da Costa Atlántica der Küstenlinie folgend
3: die „Pilgerroute“ als eine Art Jakobsweg für Radler, verläuft 287,8 km in Galicia. Die drei Tagesetappen sind № 17: Pedrafita do Cebreiro nach Sarria, № 18: Sarria nach Melide, № 19: Melide über Arzúa nach Santiago de Compostela

Zu Fuß

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Siehe auch: Spanische Jakobswege und speziell den Camino Inglés

Unterkünfte

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Hotels und Pensionen gibt es in allen größeren und kleinen Orten. Die Preise sind mit Ausnahme der Küste zur spanischen Haupturlaubszeit und Santiago de Compostelas recht günstig. Eine ausführliche Übersicht zu Hotels, Pensionen, Appartements und Campingplätzen bietet Turgalicia.

Die Paradores Nacional, staatlich betriebene komfortable und stilvolle 3- bis 5-Sterne-Hotels in oft historischer Bausubstanz findet man hier.

In den letzten Jahren sehr beliebt geworden ist der sogenannte turismo rural, eine Art Bed and Breakfast in alten, restaurierten Häusern auf dem Land. Sie sind in vier Kategorien A–D eingeteilt. Reservierungen z.B. über Turgalicia

Seit 2025 dürfen Gemeinden Übernachtungssteuern von 1–4€/Nacht erheben, aber nur für die ersten fünf Nächte eines Aufenthalts.

Sehenswürdigkeiten

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Hórreos in Galicien
Hórreo de Carnota
  • Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist die Kathedrale von Santiago de Compostela, wo der Leichnam des Apostel Jakobus aufbewahrt wird. Die Altstadt von Santiago gehört insgesamt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Das "Ende der Welt" wurde im Mittelalter am Cabo Fisterra vermutet, der Jakobsweg setzt sich bis zu diesem an der Westküste gelegenen Kap fort.
  • Römische Mauern von Lugo (Lucus), Weltkulturerbe
  • Herkulesturm, römischer Leuchtturm aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. in La Coruña, Weltkulturerbe
  • Rund um Ourense finden sich zahlreiche mittelalterliche Klöster und Festungsanlagen, wie z.B. das Mosteiro Santa Mariá de Oseira und das Castelo de Monterrei.
  • Das oberhalb des Cañón del Sil liegende Kloster Mosterio San Estevo de Ribas de Sil wurde bereits 909 als Priesterschule gegründet und bis ins 17. Jahrhundert ständig erweitert.
  • Überall in Galicien fallen die Horreos auf, in den Getreidespeichern mit Lüftungsschlitzen wird Getreide und Mais trocken durch den Winter gebracht, der größte Horreo soll derjenige von Carnota sein.
  • 1 Pazo de Oca, La Plaza, 16, 36685 A Estrada, Pontevedra. Tel.: +34 986 58 74 35 . das galizische Versailles, auch Palast der Gans

Aktivitäten

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Für Badeurlaube ist das Meer zu kalt. Surfer schätzen die guten Bedingungen an der Atlantikküste.

Veranstaltungen

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  • Erstes Märzwochenende in Baiona: Fiesta de la Arribada, das „Fest der Ankunft,“ nämlich der Rückkehr Kolumbus 1493 von seiner ersten Reise.
  • Ende März/Anfang April: feiert man in Vigo die Reconquista – hier allerdings nicht im Sinne der Befreiung vom Maurenjoch, sondern den Sieg über die Truppen Napoleon des Großen 1809.
  • Mitte Juni: Arde Lucus ist das Stadtfest von Lugo mit Bezug auf die römische Geschichte der Stadt.
  • Erste Juliwoche: Rapa das Bestas, Scheren der Wildpferde – in verschiedenen Orten, bekannt ist die Veranstaltung in Sabucedo (Pr. Pontevedra).
  • Drei Tage im Juli: Feira Franca mit Jahrmarkt in Betanzos.
  • Am ersten Augustsonntag ist in Catoira (Pr. Pontevedra) La Romería Vikinga („Wikingerwallfahrt“). Mitten in der Arousa-Mündung wird die Einfahrt der riesigen Drakkars, der Wikingerschiffe, nachgestellt, ebenso wie der Angriff auf die verschiedenen Wachtürme.

Küche

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Speis und Trank
Spieß mich auf! Bei der Feira do capón (Fest des Kapuns) in Vilalba

Die Küche Galiciens ist einfach und bodenständig aber ausgesprochen vielfältig. Allen Gerichten ist gemein, dass sie aus frischen, lokal verfügbaren Produkten hergestellt werden. Die Zubereitung (und die Zutaten) der einzelnen Gerichte ist in verschiedenen Landstrichen oft unterschiedlich.

Vor der Küste werden Fische wie Dorsch, Steinbutt und Zackenbarsch gefangen und frisch auf die Märkte und in die Restaurants gebracht. Eine Spezialität ist der gesalzene Klippfisch (bacallau). Im Binnenland werden Süßwasserfische wie Forelle, Lachs, Aal, und die Lachsforelle gefangen. Eine wichtige Rolle spielen auch die Meeresfrüchte wie Jakobsmuscheln (vieiras) , Austern (ostras) und Venusmuscheln, die in unzähligen Saucen zubereitet werden. Ebenso werden Langusten, Hummer, und Langschwanzkrebse gefangen. Eine bekannte Spezialität ist der Pulpo gallego, klein geschnittener, gekochter Krake, mit Paprika, Salz und Öl angemacht.

Die in ganz Spanien und Lateinamerika beliebten Empanadas oder Empanadillas (gefüllte Teigtaschen, span. pan = Brot) stammen ursprünglich aus Galicien. Die Füllung enthält als Grundlage Paprika, Tomaten und Zwiebeln und zusätzlich je nach Zubereitung Thunfisch, Meeresfrüchte wie Tintenfische oder Krake oder auch Hackfleisch. Die Empanada ist meist kreisrund mit ca. 30 cm Durchmesser oder nimmt gleich ein ganzes Backblech ein. Es werden auch kleinere, halbmondförmige Versionen der Empanada zubereitet, die dann Empanadillas genannt werden.

Eine andere typische Speise ist der galicische Eintopf mit Schinken, Rindfleisch, Huhn, Paprikawurst (chorizo), Steckrüben oder Kohl, Kartoffeln und Kichererbsen. Eine typische Speise des Winters ist der lacón con grelos (gepökelter Vorderschinken mit jungen Steckrübenblättern). In Lalín (Pr. Pontevedra) wird jedes Jahr am Sonntag vor dem galicischen Karneval das Cocido-Festival abgehalten.

Wegen des feuchten Klimas ist Milchwirtschaft in Galicia praktikabel. Vierzig Prozent der spanischen Produktion stammt von hier. Geschützte Herkunftsbezeichnungen für Käse sind San Simón (Mindestreife 45 Tage) und Tetilla („kleiner Busen/Zitze“) beide in konischer Form, der Weichkäse Tierno u. a. Peñamellera, ein vor allem in Ost-Galicia hergestelltes Produkt enthält Kuh- und Schafsmilch. Vom Kuhmilchkäse Arzúa-Ulloa gibt es drei Sorten, die sich in der Reifedauer unterscheiden. Cebreiro wird in dreizehn Dörfern der Provinz Lugo hergestellt. Die Laibe haben traditionell die Form einer Kochmütze. Requeixo ist je nach Abtropfzeit eine Art Quark oder Hüttenkäse, der gerne auch als Teil von Süßspeisen gegessen wird. Am Namenstag von St. Anton, dem 13. Juni hat er seine eigne Fiesta in Corredoira (Pr. Lugo). Die Ortschaft Arzúa (La Coruña) ist ebenfalls wegen ihrer Käse bekannt.

Getränke

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In La Coruña befindet sich die 1906 gegründete Brauerei Estrella Galicia, die Biere herstellt.

In Galicien werden hervorragende Weine angebaut, fünf Regionen tragen den Titel einer Denominación de Origen (D.O.), also eine geschützte Herkunftsbezeichnung:

Die Weinregion D.O. Rías Baixas liegt in der Provinz Pontevedra an der Südwestküste. Dominiert wird das Gebiet von der weißen Rebsorte Albariño. Der Legende nach wurde sie zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert von Mönchen aus Deutschland oder Frankreich über den Jakobsweg nach Galicien gebracht. Der Albariño wird meist jung getrunken, besitzt eine feine Säure und passt sehr gut zu Fisch und zu Meeresfrüchten. Er gilt als einer der besten Weißweine.
Beim Weinfest Festa do Viño Albariño am ersten Augustwochenende wird es in Cambados (Pr. Pontevedra) mit 150.000 Besuchern richtig voll.

Das Gebiet der D.O. Ribeiro liegt nahe der portugiesischen Grenze beiderseits des Río Miño sowie seiner Nebenflüsse Avia, Arnoia und Barbantiño im Nordwesten der Provinz Ourense. 90% des erzeugten Weines ist Weißwein, vorwiegend aus den Rebsorten Treixadura, Torrontés und Albariño.

Das Gebiet der D.O. Monterrei liegt im Südosten der Provinz Ourense.

In der D.O. Ribeira Sacra hingegen machen Rotweine 95% der erzeugten Weine aus, vorherrschende Rebsorte ist die Mencia. Das Gebiet liegt an den Flüssen Sil und Miño im Nordwesten der Provinz Ourense sowie im südlichen Teil der Provinz Lugo und weist schon kontinentales Klima auf.

Die D.O. Valdeorras liegt ganz im Nordosten der Provinz Ourense und ist die wärmste und trockenste Zone innerhalb Galiciens. Auch hier herrscht die rote Sorte Mencia vor.

Daneben gibt es noch drei Regionen die Herkunftsbezeichnung Vino de la Tierra („Landwein“) tragen; Betanzos, Valle del Miño-Orense und Barbanza e Iria.

Es gibt knapp fünfzig regionale Weinfeste in den Sommermonaten. Besonders aufwendig gestaltet ist Festa do Viño Albariño.

Praktische Hinweise

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Da Galicien ganz im Westen der Zeitzone der MEZ liegt, geographish aber westlich von Greenwich, geht die Sonne morgens spät auf und vor allem im Sommer abends extrem spät unter. Die Essenszeiten und der Tagesablauf sind daran angepasst, indem Geschäfte oft von 10.00-13.30 und abends von 16.30-20.30 h geöffnet haben. Zeit zum Abendessen nimmt man sich nach 21 Uhr, da es im Sommer bis 23 Uhr hell bleiben kann.

Zusätzlich zu den landesweiten Feiertagen ist der 25. Juli „Galicia-Tag“ (Día Nacional de Galicia). Dazu haben viele Gemeinden Patronatstage für ihre Dorfheiligen mit entsprechenden Feierlichkeiten.

Beachte, daß das ehemalige k.u.k.-Kronland im heutigen Südpolen, auf deutsch Galizien heißt. In vielen fremden Sprachen nennt man bedie Regionen jedoch gleich Galicia.

Sicherheit

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Die Junta bittet darum Sichtungen der invasiven asiatischen Hornisse (Vespa velutina) bzw. ihrer Nester unter Kurzwahl ☎ 012 oder +981 900 643 zu melden.

Es gibt die landesweit übliche Teilung der Polizei. Policia local in großen Städten, z.B. Pontevedra, La Coruña und Santiago vor allem für Verkehrdelikte usw., Guardia Civil im ländlichen Raum sowie die Policia Nacional («Jefatura» und vier Wachen in La Coruña sowie je einer in Santa Uxía de Ribeira und Santiago) für „richtige“ Verbrechen. Die Polizei der Junta de Galicia (Kurzwahl ☎ 012) kümmert sich um Schwarzfischerei, Waldbrände (Kurzwahl ☎ 085), Jugendschutz 

Klima

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Das Klima wird vom Atlantik geprägt und ist ausgesprochen mild, dabei jedoch sehr feucht. Kennzeichnend sind milde Winter mit heftigen Niederschlägen und nicht allzu heiße Sommermonate. Die mittleren Temperaturen an der Küste liegen im Jahresdurchschnitt bei 13,8°C (La Coruña) bis 14,7°C (Vigo), in Ourense im Binnenland liegt der Jahresdurchschnitt bei 14 °C. In den Bergen liegen die Durchschnittstemperaturen deutlich darunter, etwa zwischen 8°C und 10 °C. Der Nordwesten Galiciens weist rund 150 Regentage im Jahr auf und ist damit nicht nur die regenreichste Region Spaniens, sondern eine der regenreichsten Europas. Nach Südosten wird das Klima zunehmend trockener, der Südosten Galiciens weist nur noch 50 Regentage im Jahr auf.

Aufgrund des Klimas ist Galicien auch im Sommer grün, neben dem allgegenwärtigen Kohl und den an Mais hochgezogenen Stangenbohnen gehören auch Palmen und Bougainvilea zum Landschaftsbild, welches an den englischen Süden erinnert.

Klima in La Coruña, Galicien Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 13.0 13.3 14.4 15.1 17.1 19.5 21.6 22.1 21.5 18.9 15.5 13.5 Ø 17.1
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C 7.5 7.7 8.2 9.2 11.1 13.4 15.2 15.6 14.7 12.6 9.8 8.3 Ø 11.1
Niederschläge in mm 131.1 103.7 86.3 83.3 78.2 48.8 25.2 28.8 62.5 104.0 116.2 127.8 Σ 995.9
Regentage im Monat 16 16 13 12 13 8 4 6 7 11 12 14 Σ 132
Sonnenscheindauer pro Tag 3.3 3.9 4.8 5.6 6.4 7.3 8 7.6 5.8 5.0 3.7 3.0 Ø 5.4
Klimadaten Wetterkontor

Literatur

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Siehe auch: Literatur zu den Jakobswegen und Santiago

Reiseführer
  • Golder, Marion; Reise-Handbuch Reiseführer Nordspanien und der Jakobsweg; Ostfildern ⁴2018 (DuMont)
  • Schröder, Thomas; Nordspanien; Erlangen ¹⁰2021 (Michael Müller Verlag), ¹¹2024 als: Nordspanien: mit Jakobsweg
Wanderführer
  • Büschner, Tobias; Galicien & Jakobsweg; Ostfildern 2020, ²2024 (DuMont)
  • Joos, Raimund; Jakobsweg Camino Francés – Fernwanderweg; ²⁸2025 (Conrad Stein Vlg.); ISBN 978-3-86686-424-5
  • Rabe, Cordula; 51 ausgewählte Touren an der Küste, entlang von Flüssen und im bergigen Inland; München ²2018 (Bergverlag Rother)
  • Rabe, Cordula; Wanderführer Jakobsweg - Camino del Norte; München 2026 (Bergverlag Rother); ISBN 9783763314843
Karten
  • Spanien, Nord. 1:350 000, Reise Know-How Verlag Rump, Bielefeld, 4. Aufl. 2008
  • Spanien Nord-West. 1:400 000. Galicien. Michelin-Karten, Blatt 571, Travel House Media, München, 2003
  • Spanien 1/2. Spanische Atlantikküste. 1:300 000. RV Euro Cart. Euro-Regionalkarte, Blatt Nr.11274, Mairdumont, Ostfildern, 2005
  • Portugal. 1:300 000. RV Euro Cart. Euro-Regionalkarte, Blatt Nr.11280, Mairdumont, Ostfildern, 2005
Bildbände
  • Camilo Franco; Galicia. Monumental y Turística, León 2003 (Editorial Everest)
  • Eva Veiga; Santiago de Compostela. Monumental y Turística, Editorial Everest, León
  • Espada Candelas, Eva; Lauber, Wilfred; Galicia; 2026; span. u. engl.; ISBN 978-84-121201-5-8
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(Stand: Mai 2026)

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Spanische Regionen (Autonome Gemeinschaften)
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