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Gaumiz

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Galmiz
Wappe vo Galmiz
Wappe vo Galmiz
Basisdate
Staat:Schwiiz
Kanton:Friburg (FR)
Bezirk:Seew
BFS-Nr.:i1f2
Poschtleitzahl:3285
Koordinate:578640 / 199795Koordinate: 46° 56′ 56″ N,  9′ 29″ O; CH1903: 578640 / 199795
Höchi:441 m ü. M.
Flächi:8.92 km²
Website:www.galmiz.ch
Gaumiz
Gaumiz

Gaumiz

Charte
Charte vo GalmizMurtenseeNeuenburgerseeSchiffenenseeWohlenseeGurmelsKanton BernKanton BernKanton BernKanton NeuenburgKanton WaadtKanton WaadtBroyebezirkSaanebezirkSensebezirkCourgevauxCourtepinCressier FRFräschelsGalmizGempenachGrengGurmelsKerzersKleinbösingenLurtigenMeyriezMisery-CourtionMont-VullyMuntelierMurtenMurtenMurtenRied bei KerzersStaatswald GalmUlmiz
Charte vo Galmiz
w

Gaumiz (amtlich Galmiz; franzöösisch Charmey) isch e politischi Gmeind im Seebezirk vom Kanton Fryburg i dr Schwiiz gsi. Sit em 1. Jänner 2022 ghöört Gaumiz zu Murte.

D Ortschaft isch vier Kilometer nordöschdlech vo Murte am Rand vom Grosse Moos und näbem Murtesee. Va de Gmiinflechi si 71,5 % landwirtschaftlichi Flechi, 19,6 % Waud, 7 % Sidligsflechi ù 2 % schüschtigi Flechi.[1]

Gaumiz isch zum eerschte Maul gnamset choo im Jaar 1242 aus Chalmitis (1340 Charmey).

Quela: Bundesamt für Statistik 2005[2]

Jaar18501860187018801888190019101920
Yywoner422372384422401467434440
Jaar19301941195019601970198019902000
Yywoner439463473480505393447560

De Uusländeraateel isch 2010 bi 14,3 % gläge.[1]

71,6 % va de Yywoner si im Jaar 2000 evangelisch-reformiert gsii, 17,7 % römisch-katholisch.[1]

Sproochgeografii

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Gaumiz ligt a dr Sproochgränze zwüschem dütschsproochige Deil vo dr Schwiiz und dr Romandie, wo me französisch tuet rede. Bi de Vouchszelig 2000 hii va de 560 Yywoner 90 % Tüütsch aus Hùùptspraach aaggää, 5,4 % Franzöösisch ù 4,6 % anderi Spraache.[1] De seislertüütsch Tialäkt va Gaumiz ghöört zum Hööjschtalemannisch.

De Ort isch hüt dütschsproochig, aber ursprüngli het mer z Galmiz e frankoprovenzalischi Mùndart gschwätzt ùn Französisch gschriibe. Des weiss mer, wyl zum eine öbe zwei Drittel vo de Flurname z Gaumiz en romanische Ursprùng hen, ùn zum andre wyl d Personename in Urkùnde no im 15. Joorhùndert zum grööschte Deil romanisch ùn nit dütsch sin. In synrer Ùntersuechig zur dütsch-französische Sproochgränz vo 1891 het de Jakob Zimmerli gmeint, dass die ursprünglichi Bevölcherig vilycht dur Seuche oder äänligs dezimiert worde wär, ùn deno zwüschem 16. ùn 17. Joorhùndert dütschsproochigi Yywandrer zuezooge wäre. Eso isch de Frybùrger Patua als Volchssprooch vùm Bärndütsche ersetzt worde.

Gaumiz het aber no bis mindeschtens 1722 au e französischsproochigi Schuel gha. Scho 1683 het zwar en Prediger vo Murte gfordret, dass mer z Gaumiz au sött e dütschi Schuel yyrichte. De Groossi Root vo Bärn (wo für die Sache dertemool im Seeland zueständig gsi isch) het des aber dertemool no abgläänt, ùn gmeint, dass s Dorf zwar ganz vo dütschsproochige Dörfer ùmgee wär, aber die Lüt, wo es wötte, ihri Chinder au ùff Oberried in di dütschi Schuel dörte chönnte schigge. 37 Joor spööter im Joor 1720 aber isch nooch ere Petition vo dütschssproochige Galmizer au e dütschi Schuel yygrichtet worde, aber di französischi Schuel het s Schuelhuus no dürfe bhalte. Zwei Joor drùff hen Yywohner deno aber „wegen verspührender grosser Frucht und Nutzen“ gfordret, dass mer des sött ändre, ùn drùff het de Root vo Bärn entschiide:

dass dem Teütschen Schulmeister zu Galmiz, dessen Schulkinder in grosser Anzahl, selbe auch immer stärker anwächst, das dortige Schulhaus eingeräumt werde, dann der halbe Schulgarten und die halben Schulbünten, wie auch zwey Fuder Holtz und zehen Cronen in Gelt; dem welschen Schulmeister dann, dessen Schulkinder und daher fliessende Mühe allezeit abnimmt, das übrige, als zehen Cronen, ein Fuder Holtz und die zugehörigen Aecker und Heuung gebühren und zukommen.

Bscheid vùm Groosse Root vo Bärn, 1722

De Zimmerli vermuetet, dass di welschi Schuel deno rächt bal drùff zuegmacht het.[3] ùn irgetwenn isch de lokali Patua deno z Gaumiz ussgstorbe.

Dur Gaumiz füert d Autobaan A1. Dr Oord hed sid 1876 en Baanhof vo dr Baanlinie vo Murte uf Lyss.

 Commons: Galmiz – Sammlig vo Multimediadateie
  1. 1 2 3 4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv) , Mai 2012
  2. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv) , Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv) )
  3. Zimmerli, Jakob (1891). Die deutsch-französische Sprachgrenze in der Schweiz. Basel/Genf. Syte 16–19