Aalborg BK
| Aalborg BK | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | Aalborg Boldspilklub af 1885 | ||
| Sitz | Aalborg, Dänemark | ||
| Gründung | 1885 | ||
| Farben | rot-weiß | ||
| Website | aabsport.dk | ||
| Erste Fußballmannschaft | |||
| Cheftrainer | Steffen Højer | ||
| Spielstätte | Aalborg Portland Park | ||
| Plätze | 13.800 | ||
| Liga | 1. Division | ||
| 2025/26 | 7. Platz | ||
| |||
Der Aalborg Boldspilklub af 1885 (kurz Aalborg BK oder AaB) ist ein Sportverein im dänischen Aalborg. Im Verein, der ursprünglich als Cricketklub gegründet wurde, spielen die Mitglieder heute unter anderem Fußball, Eishockey und Handball. Besonders die Herrenfußballmannschaft, die vier Mal dänischer Meister wurde und seit 2025 in der 1. Division spielt, ist international bekannt. Im Frauenfußball ist Aalborg ebenfalls in der zweithöchsten Spielklasse vertreten.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1885 bis 1944: Entstehung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]AaB wurde am 13. Mai 1885 als Aalborg Cricketklub gegründet. Die Gründungsväter waren dabei in erster Linie englische Ingenieure, die in dieser Zeit das Eisenbahnnetz Jütlands aufbauten und sich einen Sportverein nach heimischem Vorbild wünschten. Diesem englischen Einfluss ist es auch zu verdanken, dass dort schon wenige Jahre später Fußball gespielt wurde. Konsequenterweise wurde der Cricketklub 1906 in Aalborg Boldspilklub umbenannt. Zunächst spielten die AaB-Mannschaften in dunkelblauen Hemden mit einem roten Bruststreifen. Die heutige Spielkleidung – rot-weiß längsgestreiftes Hemd mit weißer Hose – hatte man sich der Legende nach bei BK Skjold, einem Kopenhagener Verein, abgeschaut. 1920 wurde das Aalborg Stadion (heute: Aalborg Parken) eröffnet, in dem der Verein noch heute spielt. Die Fans schwören auf die gute Stimmung im Stadion, das zentrumsnah liegt und keine Aschenbahn hat. In den folgenden Jahrzehnten waren bei AaB keine großen sportlichen Ambitionen erkennbar.
1945 bis 1990: Profifußball in der 1. Division
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von 1945 bis 1990 war die 1. Division die höchste Liga im dänischen Fußball. Als ein Gründungsmitglied, hielt Aalborg 1945/46 knapp die Klasse und sicherte sich mit nur einem Punkt mehr auf den zehnten und damit als Absteiger feststehenden Klub Boldklubben 1909. Mit nur neunzehn eigenen Treffern stellte AaB den schwächsten Angriff der Liga. Im Folgejahr konnte das Team den Klassenerhalt jedoch nicht schaffen, so dass man mit nur neun Zählern aus achtzehn Begegnungen abstieg. 1958 wurde die von Sommer bis Sommer gehende Saison an den Kalender angepasst und in diesem ausgespielt. Erst nach Ablauf der Spielzeit 1962 schaffte Aalborg den Wiederaufstieg, konnte sich aber in der Comeback-Saison nicht in der 1. Division halten. Nach nur einem Jahr in der zweiten Liga kehrten die AaB-Kicker zur Saison 1965 wieder ins Oberhaus zurück und belegten auf Anhieb Rang sieben und platzierten sich damit im gesicherten Mittelfeld. Mit insgesamt 21 Punkten auf der Haben-Seite erspielte sich der Klub so viele wie noch nie in der 1. Liga. 1967 verbesserte die Mannschaft diese Leistung auf 23 Punkte und Platz fünf. Mit Henning Munk Jensen stellte man 1968 zudem den Fußballer des Jahres in Dänemark. Wiederum zwei Jahre darauf, wurde Aalborg sogar dritter und musste sich nur Meister B 1903 Kopenhagen und Kjøbenhavns Boldklub geschlagen geben. Im Spieljahr 1971 folgte der erneute Abstieg in die Zweitklassigkeit, wovon sich Verein und Team aber schnell erholte und bereits 1973 wieder in der 1. Division spielte. Diese wurde 1975 auf 16 Mannschaften aufgestockt, wobei AaB siebter und im Jahr darauf vierter wurde. Diesen guten Ergebnissen folgte 1977 die Ernüchterung und BK musste zum vierten Mal den Gang in Liga zwei antreten, sicherte sich aber den sofortigen Wiederaufstieg. Mit dem schlechtesten Abschlussergebnis beendete Aalborg dann 1980 ihre Saison. Nur sechs Punkte und 85 Gegentore in dreißig Spielen bedeuteten Liganegativrekord. Dieser Abstieg bedeute einen sportlichen Bruch und erst mit Abschluss der Saison 1986, als man zweiter hinter Herfølge BK in der 2. Division wurde,[1] schaffte es der Klub wieder im dänischen Oberhaus einzuziehen. Bis 1989 sicherte sich der Verein jährlich knapp den Klassenerhalt. Als es 1990 fest stand eine neue Liga zu gründen, musste die Mannschaft mindestens Rang acht erspielen, um sich den Einzug in diese zu sichern. Es reichte jedoch nur zu Platz zehn, was jedoch einen Einzug in Relegationsspiele gegen Zweitligisten ermöglichte. Dort setzte sich Aalborg dann mit 4:0 und 6:5 gegen Boldklubben 1909 durch.[2]
Zu den größten Erfolgen der Jahre zwischen 1945 und 1990 gehören die die Gewinne der Landspokalturneringen 1966 und 1970. Allerdings hatten die Aalborger mehr Leid als Freud mit diesem Wettbewerb: trotz bisher neun Finalteilnahmen konnten sie nur zwei Mal gewinnen. Mit inzwischen sechs Finalniederlagen in Folge haben sie sich den Ruf des Pechvogels oder des „ewigen Zweiten“ erworben.
1991 bis 2010: Einführung der Superliga und nationale Etablierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1991, in der gerade neu geschaffenen Superliga, spielte der Klub lange gegen den Abstieg. Bei nur zehn Mannschaften erarbeitet sich das Team dann aber einen Zwei-Punkte-Vorsprung auf Silkeborg IF, dem Relegationsteilnehmer um den Verbleib in der höchsten dänischen Fußball-Liga. Mit 29 eigenen Treffen stellte die Mannschaft zwar den zweitgefährlichsten Angriff, allerdings mit 33 Gegentoren auch die anfälligste Defensive (zusammen Silkeborg IF) der Superliga. Ab Sommer 1991 wurde der Spielmodus in Dänemark geändert. Zuvor erreichte man aber noch das Finale um den nationalen Pokal. Nach 0:0 in der regulären Spielzeit gegen Odense BK scheiterte die Mannschaft dann aber mit 3:4 nach Elfmeterschießen. In der Spielzeit 1991/92 wurde die Meisterschaft in zwei Runden ausgetragen. In der Herbstsaison gelang Aalborg Platz vier, wodurch sie sich für die Frühjahr-Runde qualifizierte. Dort reichte es dann aber nur zu Rang fünf, womit man sich nicht für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren konnte. Mit Peter Møller hatte man allerdings den besten Angreifer der Liga in den eigenen Reihen. Im Folgejahr schaffte der Verein dann die Teilnahme für die UEFA-Pokal-Saison 1993/94. Peter Møller konnte zudem seinen Titel mit 22 Treffern verteidigen. Zudem stand man erneut Odense im Pokalfinale gegenüber, musste sich dann aber zum zweiten Mal geschlagen geben, nachdem die Mannschaft 0:2 unterlag. Im UEFA-Cup setzte es nach einem überraschenden 1:0-Hinspielsieg in der ersten Runde gegen Deportivo La Coruña eine 0:5-Niederlage in der Rückbegegnung, wodurch man ausschied. Zur Saison 1994/95 gelang dem Klub der nationale Coup. Nach der Herbstsaison, in der man Zweiter wurde, setzte sich die Mannschaft gegen Brøndby IF, Vorjahresmeister Silkeborg IF und fünf weitere Teams durch und wurde erstmals in der Vereinsgeschichte dänischer Meister. In den darauf folgenden Qualifikationsspielen zur Champions League konnten sich die Dänen zwar nicht gegen Dynamo Kiew durchsetzen, rückten schließlich aber doch in die Hauptrunde vor, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Ukrainer versucht hatten, den Schiedsrichter unter anderem mit einem Pelzmantel zu bestechen.[3][4] In der Gruppenphase traf die Mannschaft dann auf die Teams von Panathinaikos Athen, FC Nantes und FC Porto. Mit einem Torverhältnis von 5:12 und nur vier Punkten aus sechs Spielen schied die Mannschaft deutlich nach der Vorrunde aus. Den ersten Sieg in der Champions League feierte der Verein am 25. Oktober 1995 gegen den griechischen Klub Panathinaikos, als man sich vor heimischen Publikum 2:1 durchsetzte. Es war zudem die einzige Niederlage für den Athener Klub in der Gruppenphase. 1996 wurde der in den 1970er Jahren für den Klub als Spieler aktiv gewesenen Lynge Jakobsen für den Posten des Sportdirektors verpflichtet. Unter ihm wurden in der Folgezeit weitere Erfolge gefeiert. Nach der zweiten Meisterschaft 1999 traf man pikanterweise erneut auf Kiew – und verlor – diesmal auch ohne Pelz. Die weiteren internationalen Auftritte im UEFA-Pokal und dem Europapokal der Pokalsieger endeten meist in der ersten Runde. Dennoch schaffte es AaB, sich unter den besten Mannschaften Dänemarks zu etablieren und auch wirtschaftlich zu prosperieren: Seit 1999 ist die Lizenzspielerabteilung AaB Sports A/S als Aktiengesellschaft an der Börse in Kopenhagen gelistet. 2007 gewann der Verein den UEFA Intertoto Cup und qualifizierte sich somit für den UEFA-Pokal. 2008 konnte sich der Verein über die Qualifikationsspiele für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren. Zuvor gewann man die Dänische Superliga 2007/08 souverän mit neun Punkten Vorsprung auf Vizemeister FC Midtjylland. Mit Jeppe Curth stellte der Klub zudem dem besten Angreifer der Liga. Ihm gelangen 17 Treffer in 33 Begegnungen.
2011 bis heute: Aktuelle Entwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Saison 2010/11 kämpfte das Team von Trainer Magnus Pehrsson lange gegen den Abstieg. Bereits im Oktober 2010 wurde mit Kent Nielsen ein neuer Mann für die Seitenlinie geholt, um die Bedrohung abzuwenden. Vor dem 33. Spieltag hatte der Aalborg BK drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Am letzten Spieltag, der am 29. Mai 2011 stattfand, war das Team allerdings zu Gast beim FC Kopenhagen, dem späteren Meister. Das Spiel ging 2:0 verloren. Doch das Glück lag dennoch auf Seiten von Aalborg. Denn der Randers FC kam im heimischen Stadion nicht über 2:2-Unentschieden gegen Esbjerg fB hinaus. Genau diese beiden Mannschaften belegten die beiden Abstiegsplätze, womit der Aalborg BK trotz Niederlage den Klassenerhalt schaffte.
Nach einem siebten Platz 2012 brachte es Nielsen in der Saison 2012/13 mit Platz 5 zur Qualifikation für die Europa League. Herausragend ist die Mannschaft im Jahr darauf gestartet. Am elften Spieltag rückte man auf den zweiten Platz vor und konnte den Rückstand auf Tabellenführer Midtjylland nach und nach schließen. Am 25. Spieltag zog man vorbei und konnte die Spitzenposition bis zum Ende halten, wodurch der vierte Meistertitel 2014 gelang. Zusätzlich gewann Aalborg den Dänischen Fußballpokal.
In den Spielzeiten nach dem Double war Aalborg eine Mannschaft im stabilen Mittelfeld, die über mehrere fünfte Plätze in der Liga jedoch nicht herausstechen konnte. Der größte Erfolg dieser Zeit war der Finaleinzug im Dänischen Fußballpokal 2019/20. Auf der Trainerposition herrschte nach dem Abgang Nielsens im Sommer 2015 jedoch Unruhe und viele seiner Nachfolger konnten sich weniger als ein Jahr lang halten. In der Saison 2022/23 misslang der Start mit neun Punkten aus den ersten zehn Partien. Mit acht Punkten Rückstand auf den Klassenerhalt ging Aalborg in die Abstiegsrunde und musste schlussendlich nach 36 Jahren Erstklassigkeit in die 1. Division absteigen. Der nordjütländische Verein schaffte zwar 2024 den sofortigen Wiederaufstieg, doch auch am Ende der Saison 2024/25 stieg man wieder ab. In der Hauptrunde der 1. Division 2025/26 wurde Aalborg nur Siebter und verpasste somit die Aufstiegsrunde.
Herrenfußball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dänischer Meister (4): 1995, 1999, 2008, 2014
- Dänischer Pokalsieger (3): 1966, 1970, 2014
Europapokalbilanz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Gesamt | Hin | Rück |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1966/67 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | 0:2 | 0:0 (H) | 0:2 (A) | |
| 1970/71 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | 1:9 | 0:1 (H) | 1:8 (A) | |
| 1987/88 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | 1:1 (2:4 i. E.) | 1:0 (H) | 0:1 n. V. (A) | |
| 1993/94 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 1:5 | 1:0 (H) | 0:5 (A) | |
| 1995/96 | UEFA Champions League | Qualifikation | 1:4 | 0:1 (A) | 1:3 (H) | |
| Gruppenphase | 2:4 | 0:2 (A) | 2:2 (H) | |||
| 1:5 | 1:3 (A) | 0:2 (H) | ||||
| 2:3 | 2:1 (H) | 0:2 (A) | ||||
| 1996 | UEFA Intertoto Cup | Gruppenphase | 5:4 | 5:4 (H) | ||
| 1:0 | 1:0 (A) | |||||
| 4:0 | 4:0 (H) | |||||
| 0:1 | 0:1 (A) | |||||
| 1997 | UEFA Intertoto Cup | Gruppenphase | 2:0 | 2:0 (H) | ||
| 0:2 | 0:2 (A) | |||||
| 2:1 | 2:1 (H) | |||||
| 2:8 | 2:8 (A) | |||||
| 1999/2000 | UEFA Champions League | 3. Qualifikationsrunde | 3:4 | 1:2 (H) | 2:2 (A) | |
| 1999/2000 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 1:3 | 0:1 (A) | 1:2 (H) | |
| 2000 | UEFA Intertoto Cup | 2. Runde | 1:0 | 0:0 (A) | 1:0 (H) | |
| 3. Runde | 2:3 | 0:2 (H) | 2:1 (A) | |||
| 2004/05 | UEFA-Pokal | 2. Qualifikationsrunde | 3:1 | 3:1 (A) | 0:0 (H) | |
| 1. Runde | 1:3 | 1:1 (H) | 0:2 (A) | |||
| 2007 | UEFA Intertoto Cup | 2. Runde | (a)3:3 | 2:2 (A) | 1:1 (H) | |
| 3. Runde | 3:2 | 1:1 (A) | 2:1 (H) | |||
| 2007/08 | UEFA-Pokal | 2. Qualifikationsrunde | 4:2 | 1:2 (A) | 3:0 (H) | |
| 1. Runde | (a)2:2 | 2:2 (A) | 0:0 (H) | |||
| Gruppenphase | 1:1 | 1:1 (H) | ||||
| 2:3 | 2:3 (A) | |||||
| 1:2 | 1:2 (H) | |||||
| 3:1 | 3:1 (A) | |||||
| 2008/09 | UEFA Champions League | 2. Qualifikationsrunde | 7:1 | 5:0 (H) | 2:1 (A) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 4:0 | 2:0 (H) | 2:0 (A) | |||
| Gruppenphase | 2:1 | 0:0 (A) | 2:1 (H) | |||
| 2:5 | 0:3 (H) | 2:2 (A) | ||||
| 5:8 | 3:6 (A) | 2:2 (H) | ||||
| 2008/09 | UEFA-Pokal | Sechzehntelfinale | 6:1 | 3:0 (H) | 3:1 (A) | |
| Achtelfinale | 2:2 (3:4 i. E.) | 0:2 (A) | 2:0 n. V. (H) | |||
| 2009/10 | UEFA Europa League | 2. Qualifikationsrunde | 1:3 | 0:0 (H) | 1:3 (A) | |
| 2013/14 | UEFA Europa League | 2. Qualifikationsrunde | 0:3 | 0:3 (A) | 0:0 (H) | |
| 2014/15 | UEFA Champions League | 3. Qualifikationsrunde | 2:1 | 0:1 (H) | 2:0 (A) | |
| Play-offs | 1:5 | 1:1 (H) | 0:4 (A) | |||
| 2014/15 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 1:6 | 0:6 (A) | 1:0 (H) | |
| 1:2 | 1:0 (H) | 0:2 (A) | ||||
| 3:2 | 3:0 (H) | 0:2 (A) | ||||
| Sechzehntelfinale | 1:6 | 1:3 (H) | 0:3 (A) |
Gesamtbilanz: 78 Spiele, 26 Siege, 19 Unentschieden, 33 Niederlagen, 93:125 Tore (Tordifferenz −32)
Wissenswertes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Angreifer Peter Møller war 1992 der erste AaB-Stürmer, der seit Einführung der Superliga die Torschützenkanone gewinnen konnte. Dafür benötigte er 17 Treffer. Er war auch der erste, der diesen Titel verteidigen konnte. Bis 2005, als Steffen Højer zum zweiten Mal hintereinander bester Torschütze war, war Møller der einzige Angreifer überhaupt, der zweimal bester Schütze der Liga war.
- Bis heute (Stand: März 2011) stellte der Aalborg BK insgesamt fünf Mal die besten Torschützen der Superliga. Diese waren:
- 1992 und 1993: Peter Møller
- 1995: Erik Bo Andersen
- 2006: Rade Prica
- 2007: Jeppe Curth
- Akteur Jimmy Nielsen absolvierte in den Trikots von Aalborg BK und Vejle BK insgesamt 375 Spiele (davon 342 für AaB), was ihm Rang zwei in der Liste für die meisten Partien in der Superliga bescherte.
- Henning Munk Jensen wurde 1968 erster AaB-Spieler, der zum Fußballer des Jahres in Dänemark gewählt wurde. 1975 gelang ihm dies erneut. Einem anderen Aalborg-Akteur wurde diese Ehre bisher noch nicht zu teil.
Kader der Saison 2025/26
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stand: 1. August 2025[5]
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Ehemalige Spieler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name des Spielers | Zeitraum | Bemerkung |
|---|---|---|
| 2008–2009 | • Zwischen 2006 und 2008 in Deutschland für 1. FC Nürnberg aktiv | |
| 2005 | • Zwischen 2004 und 2007 in Deutschland für Hamburger SV aktiv | |
| 2005–2014 | • Dänischer Torschützenkönig 2008 | |
| 1995–1998 | • Zwischen 2005 und 2006 in Deutschland für VfB Stuttgart aktiv | |
| 1987–1991 1994–1995 |
• Ehemaliger dänischer Nationalspieler • In Europa u. a. für FC Chelsea und Fenerbahçe Istanbul aktiv | |
| 1965–1970 | • Ehemaliger dänischer Nationalspieler • In Europa u. a. für PSV Eindhoven aktiv | |
| 1995–2002 | • Nur für Jugendmannschaften des Klubs aktiv • In Deutschland u. a. für Werder Bremen II und FC Carl Zeiss Jena aktiv. | |
| 2001–2002 | • In Europa u. a. für den FC Arsenal und Le Havre AC aktiv | |
| 2004–2005 | • In Europa u. a. für Le Mans FC und OSC Lille aktiv | |
| 1990–1993 | • In Europa u. a. für PSV Eindhoven und Real Oviedo aktiv • 1992 und 1993 dänischer Torschützenkönig | |
| 2003–2005 | • Zwischen 1996 und 1997 in Deutschland für Fortuna Düsseldorf aktiv | |
| 1995–2007 | • 342 Ligaspiele in der Superliga für Aalborg BK | |
| 2006–2009 | * Zwischen 1999 und 2012 südafrikanischer Nationalspieler | |
| 2006–2008 | • Zwischen 2002 und 2006 in Deutschland für Hansa Rostock aktiv | |
| 1988–1989 1991–1997 |
• Zwischen 1989 und 1990 in Deutschland für VfB Stuttgart aktiv | |
| 2008 | • 1997 in Deutschland für Hamburger SV aktiv • Zwischen 1996 und 2012 polnischer Nationalspieler | |
| 2002–2004 | ||
| 2009–2019 | • ehemaliger dänischer Nationalspieler | |
| 1998–2000 | • In der Saison 2011/12 Trainer des Bundesligisten 1. FC Köln | |
| 2007–2011 | • 2006–2007 in Deutschland für Rot-Weiss Essen aktiv • Ehemaliger marokkanischer Nationalspieler |
Trainer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name | von | bis |
|---|---|---|
| 01.07.1960 | 30.06.1968 | |
| 01.07.1967 | 30.06.1970 | |
| 01.07.1969 | 31.12.1970 | |
| 01.07.1975 | 30.06.1976 | |
| 01.01.1983 | 31.12.1984 | |
| 01.07.1983 | 31.12.1989 | |
| 01.07.1990 | 31.12.1995 | |
| 01.01.1995 | 31.12.1996 | |
| 01.07.1998 | 30.06.2000 | |
| 01.07.2000 | 30.06.2002 | |
| 01.01.2002 | 31.12.2003 | |
| 01.01.2004 | 31.05.2008 | |
| 11.06.2008 | 23.10.2008 | |
| 24.10.2008 | 31.12.2008 | |
| 01.01.2009 | 10.10.2010 | |
| 11.10.2010 | 30.06.2015 | |
| 01.07.2015 | 15.12.2016 | |
| 02.01.2017 | 26.11.2018 | |
| 10.12.2018 | 29.10.2020 | |
| 01.01.2021 | 23.01.2022 | |
| 24.01.2022 | 08.03.2022 | |
| 09.03.2022 | 14.09.2022 | |
| 15.09.2022 | 20.03.2023 | |
| 20.03.2023 | 16.04.2024 | |
| 26.05.2024 | 20.04.2025 | |
| 23.04.2025 | 26.05.2025 | |
| 19.06.2025 | 29.07.2025 | |
| 29.07.2025 |
Quelle: Aalborg BK: Trainer von A-Z auf weltfussball.de[6]
Frauenfußball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ende 2005 wurde die Frauenmannschaft von Aalborg BK Erster der Jyllandsserien.[7] Man spielte mehrere Spielzeiten in der Danmarksserien, bis im Juni 2008 der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse, die 1. Division, gelang.[8] Dort spielte man bereits in der ersten Saison mit um den weiteren Aufstieg, verpasste diesen 2009 aber noch. Der Aufstieg in die 3F Ligaen wurde ein Jahr später besiegelt, sodass Aalborg in der Saison 2010/11 erstmals in der obersten Spielklasse antrat.[9] Die Mannschaft war gegen alle Gegner klar unterlegen und konnte von 23 Partien nur eine einzige gewinnen.[10] Der Negativtrend setzte sich in der Folgesaison fort und Aalborg wurde in der 1. Division durchgereicht, sodass die Frauen 2012/13 wieder in der Danmarksserien spielen mussten. Auch hier wurde der Klassenerhalt verfehlt, Aalborg stürzte in die Kvindeserie Vest ab.
In der Kvindeserie Vest spielten die Aalborgerinnen bis ins Frühjahr 2016, als das Team als Erstplatzierter in die 1. Division aufstieg.[11] Am Ende der Saison 2016/17 stand jedoch abermals der Gang in die regionalen Spielklassen fest.[12] Zwei Halbjahre später rückte die Mannschaft wieder in die 1. Division auf.[13] Gemeinsam mit lokalen Unternehmen wurde 2018 die Aktiengesellschaft AaB Kvinde Elitefodbold A/S gegründet, um die Entwicklung der Frauenmannschaft zu unterstützen.[14] Der Aalborg BK hat dabei anfangs nur eine Minderheit der Anteile gehalten, bis er zum 1. Juli 2023 die gesamte Gesellschaft übernahm und wieder in den Verein integrierte.[15]
In der Saison 2018/19 schaffte Aalborg beinahe den Durchmarsch zurück in die oberste Spielklasse.[16] In der Kvalifikationsligaen ging ihnen die Luft aus, ein Jahr später konnte der Aufstieg aber gemeistert werden.[17] Aalborg war in der Hauptrunde absoluter Außenseiter und kam bei einem Torverhältnis von 5:47 nur auf einen einzigen Punkt. In der Kvalifikationsligaen konnte der Abstieg aber vermieden werden. Dem Verein gelang aber auch in der Folgesaison nicht die Anpassung an das Niveau der ersten Liga und nach einem vierten Platz in der Kvalifikationsligaen stieg Aalborg 2022 ab.[18] Diese Schwingungen setzten sich mit dem Wiederaufstieg 2023 und dem abermaligen Abstieg 2024 weiter fort.
In der letzten Saison in der Kvindeligaen trug die Mannschaft ihre Heimspiele im Aalborg Portland Park aus. In der B-Liga ist hingegen das Vereinsgelände am Hornevej die Heimspielstätte der Frauen.
Engagement von Sports Strategy Excellence 22
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im März 2023 beteiligte sich die in Hamburg ansässige Investorengruppe Sports Strategy Excellence 22 (SSE22) an Aalborg BK. Durch eine Kapitalerhöhung erwarb SSE22 rund 20 % der Aktien des Vereins zu einem Preis von 44,26 DKK pro Aktie und stellte damit 14,88 Millionen DKK frisches Kapital zur Verfügung.[19]
Im März 2024 übte SSE22 eine Option aus und erwarb zusätzliche 1.025.727 Aktien, wodurch sich der Anteil auf 50,5 % erhöhte. Im Rahmen dieser Transaktion flossen weitere 45,4 Millionen DKK in den Verein.[20]
Hinter SSE22 stehen erfahrene Persönlichkeiten des internationalen Fußballs, darunter der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger und der langjährige Sportdirektor Bernhard Peters.
Eishockeyabteilung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Eishockeymannschaft von Aalborg BK konnte bisher vier Mal die dänische Eishockeymeisterschaft gewinnen. Zudem wurde die Eishockeyabteilung elf Mal Vizemeister.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website des Vereins (dänisch)
- Aalborg BK in der Datenbank von weltfussball.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Abschlusstabellen der 1. bis 3. Division in Dänemark 1986 auf danskfodbold.com (dänisch)
- ↑ Qualifikationsspiele zur neuen Superliga 1990 auf danskfodbold.com (dänisch)
- ↑ Politik, Platini und Pelzmäntel vom 18. April 2007 auf focus.de
- ↑ Die Stunde der Oligarchen vom 19. April 2007 auf welt.de
- ↑ Aalborg BK - Vereinsprofil. Abgerufen am 1. August 2025.
- ↑ Alborg BK: Trainer von A-Z auf weltfussball.de
- ↑ Jyllandsserien, Kvinder, Pulje 450 (2005). In: dbu.dk. Abgerufen am 25. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ Kvinde-DS, Pulje 2 (2008). In: dbu.dk. Abgerufen am 25. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ Slutspil Kvinde 1. division (2010). In: dbu.dk. Abgerufen am 25. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ 3F Ligaen (2011). In: dbu.dk. Abgerufen am 25. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ Kvindeserie Vest - Forår 2016, Pulje 271 (2016). In: dbu.dk. Abgerufen am 26. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ Slutspil 1. division, Pulje 2 (2017). In: dbu.dk. Abgerufen am 26. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ Kvindeserie Vest - Forår 2018, Pulje 271 (2018). In: dbu.dk. Abgerufen am 26. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ Nyt selskab skal bringe AaB til tops i dansk kvindefodbold. In: fodboldforpiger.dk. 23. Juni 2018, abgerufen am 26. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ AaB’s kvindehold overgår til AaB af 1885 og tilføres nye kræfter. In: aabkvindefodbold.dk. 19. Juni 2023, abgerufen am 26. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ 1.division 2018/19, Pulje 2 (2019). In: dbu.dk. Abgerufen am 26. Mai 2026 (dänisch).
- ↑ Gjensidige Kvindeliga Kvalifikation (2020). In: dbu.dk. Abgerufen am 26. Mai 2026 (dänisch).
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- ↑ Hitzlsperger-Firma steigt bei Aalborg BK ein. In: AZonline.de (Allgemeine Zeitung). 23. März 2023, abgerufen am 25. April 2025.
- ↑ Brian Andersen: Tyske influencere bliver en del af Sports Strategy Excellence 22, som er storaktionær i AaB. In: AaBsport.dk. 23. Februar 2024, abgerufen am 25. April 2025 (dänisch).