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Rebeka Masarova

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rebeka Masarova Tennisspieler
Rebeka Masarova
Rebeka Masarova
Rebeka Masarova (2022)
Nation: Schweiz Schweiz
2013–2017
Spanien Spanien
2018–2024
Schweiz Schweiz
2025–
Geburtstag: 6. August 1999 (26 Jahre)
Grösse: 186 cm
Gewicht: 71 kg
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Marcos Roy
Preisgeld: 1'909'626 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 262:159
Karrieretitel: 0 WTA, 6 ITF
Höchste Platzierung: 62 (11. Dezember 2023)
Aktuelle Platzierung: 115
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open 2R (2024)
French Open 1R (2023, 2024)
Wimbledon 2R (2023)
US Open 2R (2021, 2023)
Doppel
Karrierebilanz: 78:43
Karrieretitel: 0 WTA, 1 WTA Challenger, 8 ITF
Höchste Platzierung: 125 (2. Oktober 2023)
Aktuelle Platzierung: 682
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open 2R (2024)
French Open 1R (2023)
Wimbledon 2R (2023)
US Open 2R (2023)
Letzte Aktualisierung der Infobox:
19. Januar 2026
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Rebeka Masarova (slowakisch: Rebeka Masárová; * 6. August 1999 in Basel) ist eine spanisch-schweizerische Tennisspielerin. Von 2018 bis 2024 trat sie für Spanien an,[1] vorher und seither für die Schweiz.

Ihr Vater war als Kind 1968 mit seinen Eltern aus der Tschechoslowakei in die Schweiz gekommen. Ihre Mutter Marivi ist Spanierin. Sie spricht in der Familie Slowakisch und besitzt auch einen spanischen Pass. Masarova spricht neben Deutsch und Slowakisch auch Spanisch, Katalanisch und Englisch, sie hat fünf Jahre in Barcelona gelebt.

Masarova, deren Vorbild Roger Federer ist[2], begann mit fünf Jahren mit dem Tennisspielen und bevorzugt Hartplätze. Sie spielt hauptsächlich auf Turnieren der ITF Women’s World Tennis Tour, bislang gewann sie sechs Einzel- und acht Doppeltitel. Zu ihrem ersten Turnier trat sie im Oktober 2013 im spanischen Sant Cugat del Vallès an.

2016 erreichte sie bei den Juniorinnen den Halbfinal der Australian Open[3] und gewann die French Open der Juniorinnen.[4]

Bei ihrer ersten Teilnahme an einem WTA-Turnier erreichte sie im Juli 2016 in Gstaad nach Siegen über Jelena Janković (damals Nr. 27 der Welt), Anett Kontaveit (Nr. 92) und Annika Beck (Nr. 38) gleich die Halbfinals. Sie verbesserte sich anschliessend in der Weltrangliste auf Platz 314.

Im Januar 2017 erreichte sie bei den Juniorinnen das Endspiel der Australian Open, das sie gegen Marta Kostjuk mit 5:7, 6:1, 4:6 verlor.[5]

Seit 2018 ist sie für Spanien spielberechtigt, als Grund für den Verbandswechsel wurden in der Presse Differenzen mit Swiss Tennis genannt.[6] Die Jahre 2018 bis 2020 waren stark durch Verletzungen geprägt, eine Knieverletzung zwang Masarova zu einer neunmonatigen Pause. Im Jahr 2021 trainierte sie wieder in der BTT-Academy in Barcelona unter der Leitung von Pipo Maresma, wo sie auch zu Beginn ihrer Karriere das Tennisspielen erlernt hatte.[7] Sie konnte in der Folge wieder an frühere Leistungen anknüpfen. Sie gewann in diesem Jahr drei ITF-Turniere und qualifizierte sich bei den US Open erstmals überhaupt für das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers.[8] Dabei gewann sie ihr erstes Spiel, schied jedoch in der zweiten Runde gegen die an Nr. 5 gesetzte Elina Switolina aus.

Im Jahr 2021 spielte Masarova erstmals für die spanische Billie-Jean-King-Cup-Mannschaft. Ihre Bilanz dort weist bislang im Einzel einen Sieg bei einer Niederlage und im Doppel zwei Siege bei drei Niederlagen aus.

Im Januar 2023 erreichte sie zum ersten Mal bei den ASB Classic den Final eines WTA-250-Turniers, nachdem sie die auf zwei gesetzte Sloane Stephens mit 6:3, 7:65 besiegt hatte. Im Final war sie gegen Coco Gauff mit 1:6, 1:6 chancenlos.

Im Dezember 2024 wechselte sie zum Schweizer Tennisverband zurück und tritt seither wieder für die Schweiz an.[9] Im Oktober 2025 unterzog sie sich einer Ellbogenoperation.[10]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 9. September 2018  Badenweiler ITF $15'000 Sand  Nina Stadler 6:2, 7:5
2. 10. März 2019  Amiens ITF W15 Sand (Halle)  Oana Georgeta Simion 6:0, 6:3
3. 23. Mai 2021  Platja d’Aro ITF W25 Sand  Irene Burillo Escorihuela 6:3, 3:6, 6:2
4. 4. Juli 2021  Palma del Río ITF W25 Hartplatz  Lulu Sun 6:3, 1:6, 7:64
5. 18. Juli 2021  Vitoria-Gasteiz ITF W60 Hartplatz  Ane Mintegi del Olmo 7:63, 6:4
6. 23. Oktober 2022  Hamburg ITF W60 Hartplatz (Halle)  Ysaline Bonaventure 6:4, 6:3
Nr.DatumTurnierKategorieBelagPartnerinFinalgegnerinnenErgebnis
1. 7. April 2017  Dijon ITF $15'000 Hartplatz (Halle)  Diāna Marcinkēviča  Victoria Muntean
Anastasia Zarycká
6:4, 6:3
2. 25. Januar 2019  Manacor ITF W15 Sand  Yvonne Cavalle-Reimers  Irina Cantos Siemers
 Júlia Payola
6:4, 6:3
3. 1. Februar 2019  Manacor ITF W15 Sand  Claudia Hoste Ferrer  Rina Saigō
 Yukina Saigō
7:5, 6:3
4. 8. Juni 2019  Toruń ITF W60 Sand  Rebecca Šramková  Robin Anderson
Anhelina Kalinina
6:4, 3:6, [10:4]
5. 28. September 2019  Valencia ITF W60 Sand  Irina Bara  Andrea Gámiz
 Seone Mendez
6:4, 7:62
6. 17. Juli 2021  Vitoria-Gasteiz ITF W60 Hartplatz  Olivia Gadecki  Celia Cerviño Ruiz
 Olivia Nicholls
6:3, 6:3
7. 12. Juni 2022  Valencia WTA Challenger Sand  Aliona Bolsova  Alexandra Panowa
 Arantxa Rus
6:0, 6:3
8. 29. Oktober 2022  Les Franqueses del Vallès ITF W100 Hartplatz  Aliona Bolsova  Misaki Doi
 Beatrice Gumulya
7:5, 1:6, [10:3]
9. 19. November 2022  Madrid ITF W80 Sand  Aliona Bolsova  Lea Bošković
 Daniela Vismane
6:3, 6:3

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren

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Turnier202120222023202420252026Karriere
Australian OpenQ3Q22Q3Q22
French OpenQ111Q3Q11
Wimbledon121Q2Q12
US Open2Q22Q11 2

Juniorinneneinzel

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Turnier201520162017Karriere
Australian OpenHFFF
French OpenSS
Wimbledon1AFAF
US Open11

Juniorinnendoppel

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Turnier201520162017Karriere
Australian OpenAFAF
French Open
Wimbledon
US OpenAFAF

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug in den Final / Halbfinal / Viertelfinal / Achtelfinal; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; nicht ausgetragen

Commons: Rebeka Masarova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Masarova (18) spielt nicht mehr für die Schweiz. Spanier klauen unser grösstes Tennis-Talent! In: Blick.ch. 12. Januar 2018, abgerufen am 12. Januar 2018.
  2. Juniorinnentitel für Schweizerin Rebeka Masarova. In: tennisnet.com. 6. Juni 2016, archiviert vom Original am 8. Juni 2016; abgerufen am 8. Juni 2016.
  3. 16-jährig, Schweizerin, im Australian-Open-Halbfinal. In: Tages-Anzeiger. 28. Januar 2016.
  4. Simon Häring: Baslerin Masarova (16) gewinnt French Open! In: Blick.ch. 5. Juni 2016.
  5. Masarova im Final geschlagen. In: SRF Sport. 29. Januar 2017.
  6. Masarova spielt nicht mehr für die Schweiz. In: SRF Sport. 12. Januar 2018, abgerufen am 12. Januar 2018.
  7. Thomas Wirz: Rebeka Masarova meldet sich zurück. In: bazonline.ch. 29. Juni 2021, abgerufen am 28. August 2021.
  8. Masarova: Das einstige Versprechen findet wieder den Tritt (Memento vom 28. August 2021 im Internet Archive). In: SRF Sport. 28. August 2021, abgerufen am 28. August 2021.
  9. 7 Jahre nach Abkehr zu Spanien. Masarova schlägt wieder für die Schweiz auf. In: SRF Sport. 25. Dezember 2024, abgerufen am 25. Dezember 2024.
  10. News aus dem Tennis - Masarova am Ellbogen operiert, SRF Sport, 8. Oktober 2025, abgerufen am 8. Oktober 2025.