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Rudolf Gassauer

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Rudolf Gassauer (* 12. September 1885 in Suczawa, Kronland Bukowina, Cisleithanien, Österreich-Ungarn; † 16. Januar 1952 in Sigmaringen) war ein Historiker und Lehrer,[1] der sich auf die Geschichte von Suceava (deutsch Suczawa), dem Sitz des Kreises Suceava in der südlichen Bukowina und der westlichen Moldau, spezialisiert hatte. Er bezeichnete seine Heimatstadt aufgrund ihres multikulturellen Erbes als Österreich im Kleinen.[2][3] Er studierte Geschichte in Wien. Er war Doktor der Geschichte und Kurator des Suceava-Museums.[4] Jahrzehntelang grub er in den Ruinen der Zitadelle von Suceava, bereicherte die Sammlungen des Museums und verfasste zahlreiche Studien in rumänischer und deutscher Sprache.[5] Rudolf Gassauer war auch Mitglied der Rumänischen Numismatischen Gesellschaft und erforschte die Geschichte der Rumänen, einschließlich ihrer Traditionen und ihrer Lebensweise.

  • Rudolf Gassauer: Teracote sucevene, Datina Românească Verlag, Vălenii de Munte, 1935.
  • Rudolf Gassauer: Beiträge zur Kulturgeschichte der Bukowina, München, 1941.

Einzelnachweise

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  1. Bogdan Petru Niculică: 150 Years Since The Foundation Of The First Archaeological Museum Society In Bucovina: Society Of The Siret Museum. Abgerufen am 10. Juni 2026 (englisch).
  2. Valentin Brendler: Ein „kleines Österreich“ mitten in der Bukowina. In: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien. 21. März 2026, abgerufen am 10. Juni 2026 (rumänisch).
  3. Arhid. Vasile M. Demciuc: Rudolf Gassauer – istoricul pentru care „Suceava era o Austrie în miniatură”. In: Arhiepiscopia Sucevei și Rădăuților. 16. Januar 2022, abgerufen am 10. Juni 2026 (rumänisch).
  4. Suceava de altădată, în imagini vechi. In: vatra-mcp.ro. 8. April 2025, abgerufen am 10. Juni 2026 (rumänisch).
  5. Radu Bercea, Ion Drăgușanul: Rudolf Gassauer. In: Monitorul de Suceava. 8. Mai 2013, abgerufen am 10. Juni 2026 (rumänisch).