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Steenbergen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gemeinde Steenbergen
Flagge der Gemeinde Steenbergen
Flagge
Wappen der Gemeinde Steenbergen
Wappen
Staat Niederlande Niederlande
Provinz  Noord-Brabant
Bürgermeister Ruud van den Belt (VVD)
Sitz der Gemeinde Steenbergen
Fläche
 – Land
 – Wasser
159,14 km²
146,5 km²
12,64 km²
CBS-Code 0851
Einwohner 24.588 (1. Jan. 2026[1])
Bevölkerungsdichte 155 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 35′ N,  15′ OKoordinaten: 51° 35′ N,  15′ O
Bedeutender Verkehrsweg A4 N257 N268
Vorwahl 0167
Postleitzahlen 4650–4655, 4670–4671,4680–4681, 4756
Website gemeente-steenbergen.nl
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Steenbergen (anhören/?) ist eine Gemeinde in der niederländischen Provinz Noord-Brabant. Seit dem 1. Januar 1997 besteht die Gemeinde in ihrer heutigen Form.

Lage und Wirtschaft

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Steenbergen liegt im Nordwesten der Provinz Noord-Brabant, wo diese an Zeeland und Zuid-Holland grenzt. Die Landschaft ist jener der Nachbarprovinzen sehr ähnlich: Polder und eine Wattenlandschaft außerhalb der Deiche. Die Nordgrenze der Gemeinde verläuft durch das Volkerak, ein Teil vom Grevelingen. Der kleine Fluss Dintel (an dessen Mündung im Volkerak sich ein Industriehafen befindet) bildet die Ostgrenze zu Moerdijk.

Haupterwerbsquellen sind die Landwirtschaft (Viehzucht; Ackerbau, u. a. der Anbau von Zuckerrüben) so wie die Industrie (unter anderem eine große Zuckerfabrik).

Durch die Gemeinde verläuft die N259, die bei Dinteloord in die Autobahn A29 Richtung Dordrecht und Rotterdam übergeht. Bahnreisende sind von den Bahnhöfen von Roosendaal oder Bergen op Zoom aus auf den Bus angewiesen.

In Klammern die ungefähre Einwohnerzahl (Stand: 1. Januar 2024)[2]:

sowie die Dörfer

  • Dinteloord (5855 Einwohner),
  • De Heen (535),
  • Kruisland (2445),
  • Nieuw-Vossemeer (2265).

Steenbergen war früher eine Festungsstadt. Zur Erinnerung an diese Tatsache steht ein Denkmal vor dem Rathaus. Außerdem erinnert die Form des „Krummen Weges“ an die Zeit als Festungsstadt. Der Ort erhielt das Stadtrecht 1272 und war im 14. Jahrhundert zeitweise ein bedeutender Hafenstadt. Im Achtzigjährigen Krieg (1568–1648) wurde Steenbergen zu einer Festung ausgebaut. Überschwemmungen und Kriege haben dazu geführt, dass in der Altstadt kaum Gebäude erhalten sind, die vor etwa 1880 gebaut wurden.

Nieuw-Vossemeer (1410 erstmals urkundlich erwähnt) und Dinteloord entstanden durch Eindeichungen im 15. bis 17. Jahrhundert. Vor allem Nieuw-Vossemeer hatte stark unter der Flutkatastrophe vom 1. Februar 1953 zu leiden.

Sehenswürdigkeiten

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  • Die Küstenlandschaft (auch außerhalb der Deiche ist ein kurzer Spaziergang möglich) und das Volkerak, wo Wassersport möglich ist (Jachthafen u. a. in De Heen)
  • Die 1693 erbaute Dorfkirche in Dinteloord
  • Die alte Schleuse Benedensas (1833 erbaut) bei De Heen
  • Einige alte Windmühlen, u. a. Assumburg nahe De Heen
  • Die Sankt-Gummaruskirche aus dem Jahr 1900, das Wahrzeichen der Stadt Steenbergen; Architekt dieser Kirche war Pierre Cuypers

Die Lokalpartei Volkspartij konnte die Kommunalwahl am 18. März 2026 mit rund 19 Prozent aller Stimmen gewinnen und wurde damit zum ersten Mal Wahlsieger in Steenbergen.

Kommunalwahl am 18. März 2026[3]
Wahlbeteiligung: 52,31 %
 %
20
10
0
18,56
18,22
15,65
11,46
7,43
7,09
5,48
4,57
4,19
7,34
VPa
GL!c
PSe
S0167g
LVh
Sonst.j
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
 20
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
+2,24
+18,22
−13,85
−4,42
−6,10
−1,27
−0,94
+4,57
−5,81
+7,34
VP
GL!
PS
S0167
LV
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Volkspartij
c Gewoon Lokaal!
e Progressief Samen
g Stem0167
h Lijst Verbeek
j Voor Alle Kernen 3,88 % (+3,88 %), Vanuit de Kern 3,46 % (+3,46 %)

Der Gemeinderat von Steenbergen wird seit 1982 folgendermaßen geformt:

ParteiSitze[3] a
19821986199019941996 b19992002200620102014201820222026
Volkspartij3534
PVV4
Gewoon Lokaal! c4664
VVD3213443343332
Progressief Samen31
CDA5453446342211
Stem016711
Lijst Verbeek1
D665122223221
Gemeente Belangen c d33634
De Lokale Partij c e2
PvdA23223314131
Lijst Steenbergen Anders421
Door! c2
ChristenUnie10
SGP11
RPF
Democratische Partij Dinteloord e2
Werknemerspartij Steenbergen e34221
Voor Oud en Jong2
Gemeente Belangen Welberg d112
Kruisland ’78 d111
Gesamt15151515191919191919191919
Anmerkungen
a 
Parteien, die zwar an der Wahl teilgenommen hatten, aber keinen Ratssitz erlangen konnten, werden nicht berücksichtigt.
b 
Aufgrund der Eingemeindung von Dinteloord en Prinsenland sowie Nieuw-Vossemeer zum 1. Januar 1997 fand eine außerplanmäßige Kommunalwahl im Jahre 1996 statt.
c 
Gewoon Lokaal! entstand zur Kommunalwahl 2014 durch den Zusammenschluss von Gemeente Belangen/De Lokale Partij und Door!.
d 
Zur Kommunalwahl 1994 ging Gemeente Belangen aus der Fusion von Gemeente Belangen Welberg sowie Kruisland ’78 hervor.
e 
Die Democratische Partij Dinteloord und die Werknemerspartij Steenbergen schlossen sich zur Kommunalwahl 1999 zu De Lokale Partij zusammen.

Söhne und Töchter der Gemeinde

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Commons: Steenbergen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 27. Februar 2026, abgerufen am 28. Februar 2026 (niederländisch).
  2. Kerncijfers wijken en buurten 2024. In: StatLine. CBS, 14. Oktober 2024, abgerufen am 20. Oktober 2024.
  3. 1 2 Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1982–2002 2006 2010 2014 2018 2022 2026, abgerufen am 4. Juni 2026 (niederländisch).