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Hinzenburg

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Wappen Deutschlandkarte
Hinzenburg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hinzenburg hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 40′ N,  44′ OKoordinaten: 49° 40′ N,  44′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Ruwer
Höhe: 328 m ü. NHN
Fläche: 2,86 km²
Einwohner: 129 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54316
Vorwahl: 06588
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 046
Adresse der Verbandsverwaltung: Untere Kirchstraße 1
54320 Waldrach
Website: www.hinzenburg.de
Ortsbürgermeister: Christian Rausch
Lage der Ortsgemeinde Hinzenburg im Landkreis Trier-Saarburg
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Karte
Hinzenburg im Winter
Fluss Ruwer bei Hinzenburg

Hinzenburg (moselfränkisch: Henzebürch) an der Ruwer ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ruwer an, die ihren Verwaltungssitz in Waldrach hat.

Hinzenburg liegt im oberen Ruwertal. Zur Gemeinde gehört auch die Hinzenburgermühle.[2]

Erstmals urkundliche Erwähnung findet der Ort 1276 als Heynzinberch und später auch als Henzenberg. Knapp 200 Jahre später 1466 besaß der Erzbischof von Trier die oberste Gerichtsbarkeit über die Menschen und Einrichtungen.

Der Ort gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum kurtrierischen Amt Pfalzel. Nach der Inbesitznahme des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen gehörte der Ort von 1798 bis 1814 zum Kanton Konz im Saardepartement und kam 1815 aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen zum Königreich Preußen. Im Jahr 1816 wurde die Gemeinde dem Landkreis Trier zugeordnet und gehörte von 1822 an zur Rheinprovinz.

Bis zum 7. November 1970 gehörte Hinzenburg noch zur Verbandsgemeinde Kell und wurde dann der Verbandsgemeinde Ruwer zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hinzenburg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

JahrEinwohner
181582
1835137
1871131
1905104
1939144
1950163
1961134
JahrEinwohner
1970155
1987159
1997169
2005132
2011136
2017144
2025129[1]

Der Ortsgemeinderat in Hinzenburg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Ortsbürgermeister

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Christian Rausch wurde am 17. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Hinzenburg. Da bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung einstimmig für Christian Rausch entschied.[5]

Rauschs Vorgänger waren Werner Scherf (Amtszeit 2004 bis 2024)[6][7][5] und Bruno Hamm (1989 bis 2004).[8]

Wappen von Hinzenburg
Wappen von Hinzenburg
Blasonierung: „Im silbernen Schild eine rote Spitze, darin ein silbernes Buch mit goldenem Eckenschutz und roter Einbandfläche mit silbernem Kreuz.“
Wappenbegründung: Die Farben des Wappens sollen auf die ehemalige Zugehörigkeit zu Kurtrier hinweisen. Der Berg deutet den ehemaligen Namensteil von Henzenberg an und das Buch symbolisiert das Merkmal der Patronin des Ortes St. Magdalena.

Vereine und Veranstaltungen

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Das 2003 errichtete Gemeindehaus birgt Platz für Vereine und Veranstaltungen. Es wurde in zweijähriger Bauzeit hauptsächlich seitens der Dorfbewohner erbaut.

Seit 1966 findet alljährlich zwischen den Gemeinden Bonerath, Holzerath, Hinzenburg, Ollmuth und Schöndorf (alle zur Pfarrei Schöndorf zählend) ein Fußballturnier um den Pfarrgemeindepokal statt. Die Kirchweih findet im Juli statt.

  • Quarzitfelsen Seiferingstein und Spitzenstein
  • Die der Hl. Magdalena geweihte Kapelle stammt aus dem Jahr 1772. Sie wurde von den Einwohnern selbst errichtet. Der Altar stammt aus dem 18. Jahrhundert.
  • Die Kapelle der 14 Nothelfer wurde 1885 errichtet.
  • Die Kapelle zur schmerzhaften Mutter Gottes stammt von 1870 und beherbergt ein Gemälde Jesus mit den schlafenden Jüngern Petrus, Johannes und Jakobus am Ölberg von Herrn Josef Theis aus Holzerath.
  • Das helle Sandsteinkreuz an der Ruwerbrücke von 1862 ist ein privat errichtetes Dankeskreuz.

Öffentliche Einrichtungen

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Die Freiwillige Feuerwehr Hinzenburg feierte 2013 das 60-jährige Bestehen.[9]

Hinzenburg liegt an der Landesstraße 143 zwischen Pluwigerhammer und Heddert. Im Tal zwischen Hinzenburg und Ollmuth lag einst ein Haltepunkt an der Hochwaldbahn, auf deren Trasse heute der Ruwer-Hochwald-Radweg verläuft.

  • Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 15, Abt. 2. L. Schwann, Düsseldorf 1936 (Die Kunstdenkmäler des Landkreises Trier), Nachdruck vom Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1981, S. 161.
Commons: Hinzenburg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2025[Version 2026 liegt vor.]. S. 120 (PDF; 2,5 MB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 3. Februar 2020.
  4. Mehrheitswahl zum Gemeinderat: 9. Juni 2024, Hinzenburg. Verbandsgemeinde Ruwer, abgerufen am 3. Juli 2025.
  5. 1 2 Unterrichtung der Einwohner über die Konstituierende Sitzung des Gemeinderates Hinzenburg am 17.07.2024. In: Amtsblatt der Verbandsgemeinde Ruwer, Ausgabe 30/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 3. Juli 2025.
  6. Harald Jansen: Stühlerücken in der VG Ruwer. In: Volksfreund.de. Trierischer Volksfreund Medienhaus GmbH, Trier, 14. Februar 2019, abgerufen am 3. Juli 2025.
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Februar 2021 (siehe Ruwer, Verbandsgemeinde, sechste Ergebniszeile). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  8. Im Dienste des Dorfes. In: Volksfreund.de. Trierischer Volksfreund Medienhaus GmbH, Trier, 10. Februar 2005, abgerufen am 7. Februar 2021 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).
  9. Freiwillige Feuerwehr Hinzenburg feiert 60. Jubiläum. In: Trierischer Volksfreund. Abgerufen am 3. Februar 2020 (Kostenpflichtiger Artikel).